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ROTTENBAUER/FUCHSSTADT: Erschossene Krähen empören Tierschützer

Dies ist eine Diskussion über 'ROTTENBAUER/FUCHSSTADT: Erschossene Krähen empören Tierschützer' im Aktuelle Nachrichten Forum. Teil der Allgemeine Wildvogelarten & Sonstiges Kategorie; Bauer hängt auf Feld in der Gemarkung Reichenberg/Fuchsstadt tote Krähen zur Abschreckung am Kopf auf Mittelalter in moderner Flur: Das ...

  1. #1
    Neuer Benutzer Avatar von D.Arndt
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    ROTTENBAUER/FUCHSSTADT: Erschossene Krähen empören Tierschützer

    Bauer hängt auf Feld in der Gemarkung Reichenberg/Fuchsstadt tote Krähen zur Abschreckung am Kopf auf
    Mittelalter in moderner Flur: Das Ende einer Krähe in der Flur zwischen Rottenbauer und Fuchsstadt erregt zumindest die Naturschützer.
    Als Susan Leugner vor wenigen Tagen mit ihrem Hund in der Flur zwischen Rottenbauer und Fuchsstadt spazieren ging, traute sie ihren Augen nicht. An durch Folien bedeckten Gärsilos am Feldrand hingen – an den Köpfen aufgehängt – zwei tote Krähen. Ein fürchterlicher, besonders für Kinder unzumutbarer Anblick, meint sie empört. Vor allem weil sie in dem martialischen, mittelalterlichen Szenario absolut keinen tieferen Sinn erkennen kann. Vermutet wurden bei den toten Tier zunächst geschützte Saatkrähen, die in der Stadt und im and seit Jahren verfolgt werden.


    ROTTENBAUER/FUCHSSTADT Erschossene Krhen empren Tierschtzer - Der Anti-Jagd Blog
    Deutsche Jäger, Gärtner und Floristen?

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  2. #2
    Jack
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    Grausam, ja wie im Mittelalter.
    Wie kann man nur so einen Hass aufbauen, ich werde es nie verstehen können.

    LG Traudel

  3. #3
    Moderator Avatar von Gaby
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    Es häuft sich ...oder es war schon immer so,aber es wurde dem nicht soviel Aufmerksamkeit geschenkt.!!!



    OFFENBURG (ges). Die Krähen dürften den Tauben in Sachen "Ratten der Lüfte" den Rang abgelaufen haben, zumindest in Offenburg: Während das gurrende Federvieh von der Hauptausschussmehrheit nicht als Plage empfunden wird (BZ vom 6. Oktober) , hat der schwarz gefiederte Corvus überhand genommen, hieß es fraktionsübergreifend. Da der als ausgesprochen intelligent geltende Vogel geschützt ist, will die Stadt in der übernächsten Ratssitzung mit einer Resolution eine Änderung der Gesetzeslage herbeiführen.

    Tauben vergiften im Park? Wollte er der Stimmung im Hauptausschuss Rechnung tragen, müsste Georg Kreisler sein Lied umtexten. "Krähen vergiften" scheint derzeit eher angesagt, auch wenn freilich keinem Gemeinderat der Griff zu dieser eher brutalen Dezimierungsmethode unterstellt werden soll. Aber die Fraktionsrunde machte deutlich: "Das Krähenproblem ist deutlich wichtiger als das Taubenproblem", wie Bürgermeister Christoph Jopen die Diskussion auf einen Nenner brachte.

    Anlass für den Tagesordnungspunkt war ein Antrag der FDP-Fraktion im Namen von Silvano Zampolli, zur "Eindämmung der Taubenplage" jagd- und tierschutzrechtliche Sondererlaubnisse einzuholen. Mit dem Abriss des Boschert-areals seien große Taubenschwärme wohnungslos geworden und würden jetzt in der Altstadt herumflattern: "Terrassen und Balkone verkommen zu Balzplätzen, architektonische Fassadenelemente und Vorsprünge zu Brutplätzen", heißt es in dem Schreiben, dessen Verfasser zur Sitzung zum Bedauern von Jopen allerdings nicht erschienen war. Boris Klatt vom Ordnungswesen der Stadt ging auf seine mit viel Liebe zum Detail gestalteten Vorlage ein und hob hervor, dass der Taubenbestand in der Innenstadt auf 200 bis 300 Tiere geschätzt werde. Mit akustischen und optischen Mitteln könnte der Bestand ebenso reguliert werden wie mit dem Einsatz von Falknern oder der Einrichtung von Taubenschlägen. Da die Zahl der Tauben in den vergangenen Jahren aber nicht zugenommen habe, solle auf entsprechende Maßnahmen vorerst verzichtet werden: "Es gibt keine Taubenplage." Allerdings werde der Gemeindevollzugsdienst verstärkt darauf achten, dass sich die Bevölkerung an das Fütterungsverbot halte. Verstöße können laut Gesetz mit einer Geldbuße von 5 bis 1000 Euro geahndet werden – in der Regel dürfte es sich um einen Betrag von zehn Euro handeln, so Klatt auf Nachfrage.






    Die Lärm- und Schmutzbelästigung durch die heimische Saatkrähe hingegen nehme zu. Eine Regulierung sei schwierig, weil der Vogel durch die EG-Vogelschutzrichtlinie und das Bundesnaturschutzgesetz geschützt sei. Dieser Status müsse aufgehoben werden, forderten die Stadträte einmütig. "Menschenschutz vor Krähenschutz" müsse die Devise sein, fasste Jopen zusammen. Krähen haben keine natürlichen Feinde und gelten als sehr anpassungsfähig. Vergrämungsmaßnahmen wie Entfernen der Nester, Einsatz von Scheinwerfern oder von Tönen im Ultraschallfrequenzbereich sind daher nur bedingt erfolgversprechend.

    Offenburg - badische-zeitung.de
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  4. #4
    Moderator
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    Die Krähen sind da nicht aufgehängt worden, weil der Bauer mittelalterliche Bräuche pflegen will oder weil er einen blinden Hass auf Krähen hat, sondern weil er glaubt, so weitere Krähen abzuschrecken, damit sie ihm seine Silagefolie nich weiter zerhacken. Ob das funktioniert und ob die Krähen überhaupt die Löcher in die Folie hacken, ist sehr fraglich.
    Illegal ist die Aktion auf jeden Fall, wenn es Saatkrähen waren oder wenn andere Krähen innerhalb der Schonzeiten geschossen wurden.
    Wenn diese archaische (wahrscheinlich total unwirksame) Maßnahme in der Nähe eines öffentlichen Weges durchgeführt wurde, dürfte es sogar so eine Rechtswidrigkeit im Sinne von "Erregung öffentlichen Ärgernisses" und "verrohende Darstellung im Umgang mit Tieren" darstellen.
    Also man kann gegen den Landwirt wahrscheinlich irgendwie vorgehen und erreichen, dass er die Vögel entfernt und sich das Ganze nicht wiederholt.
    LG Saskia

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