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Aufs Ei kommt es an

Dies ist eine Diskussion über 'Aufs Ei kommt es an' im Aktuelle Nachrichten Forum. Teil der Allgemeine Wildvogelarten & Sonstiges Kategorie; Metzingen. Seit sechs Jahren gibt es in Metzingen das Taubenhaus in der Nähe des Bahnhofs. Es dient zur Eingrenzung der ...

  1. #1
    Administrator Avatar von Sven
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    Aufs Ei kommt es an

    Metzingen. Seit sechs Jahren gibt es in Metzingen das Taubenhaus in der Nähe des Bahnhofs. Es dient zur Eingrenzung der Population, indem kontrolliert gefüttert wird und die Eier gegen Attrappen ausgetauscht werden.


    Seit mehr als zehn Jahren kümmert sich Doris Oswald um die Metzinger Stadttauben. Bis zu ihrem Tod im April dieses Jahres war auch Irmgard Zecher eine so genannte Taubenpatin. Schon vor der Errichtung des Taubenhauses bei der Eisenbahnbrücke in der Nähe des Bahnhofs im Jahr 2005 haben die beiden Frauen die Eier der Tiere gegen Attrappen ausgetauscht, um die Population einzudämmen.


    Wie kaum ein anderes Lebewesen polarisiert die Stadttaube. Sie stößt entweder auf radikale Ablehnung oder auf totale Tierliebe. Vor allem in Innenstädten verkam die Taube regelrecht zur Plage. Viele Stadt haben daraufhin die Flucht ergriffen und errichteten so genannte Taubenhäuser. Dahinter steht der Gedanke, die Tiere an einem Ort zu konzentrieren, indem man sie in den Taubenhäusern mit Futter versorgt. Von Anfang an stieß dies bei Menschen, die den Tauben nicht so wohl gesonnen sind, auf Unverständnis. Sie erhalten neuerdings Schützenhilfe seitens einiger namhafter Tübinger Natur- und Artenschützer. Sie halten das Konzept der kontrollierten Fütterung für gescheitert. Und sie fordern eine neue Strategie im Kampf gegen die Taubenplage. Zudem machen sie darauf aufmerksam, dass die Anstrengungen im Kampf gegen die Tauben anderen Tierarten Rast- und Brutplätze vernichten, indem etwa Häusernischen mit Drahtgeflechten und Nägeln dicht gemacht werden. Dies ist auch ein großes Problem für den Haussperling, weiß Albert Brodbeck vom Naturschutzbund (Nabu) Metzingen. "Er findet", so Brodbeck, "in Siedlungsgebieten kaum mehr einen Unterschlupf."


    Nun ist die Taubenpopulation in Metzingen mit der in Tübingen keinesfalls zu vergleichen. Durch das Taubenhaus in der Eisenbahnstraße kann Doris Oswald die Eier einigermaßen effektiv austauschen. Das sind pro Jahr zwischen 300 und 400 Stück. "Das", sagt Doris Oswald, "ist nach wie vor ein gutes Konzept." Seit einiger Zeit gibt es eine zweite zentrale Futterstelle in der Outletcity, dort, wo das alte Männerwohnheim stand.
    Mit Sorge betrachtet Doris Oswald die Aktivität eines Falken. Mindestens ein Mal pro Woche schlägt der Raubvogel eine Taube, um sich an ihr gütlich zu tun. "Das", sagt Doris Oswald, "tut mir in der Seele weh." Dreistes Tun beobachtet sie auch unter Rabenvögeln, die einfach ins Taubenhaus eindringen, um Eier zu stehlen. Aber als Tierschützerin weiß auch Doris Oswald, dass diese Tiere ebenfalls eine Daseinsberechtigung haben.[...]

    Aufs Ei kommt es an | Südwest Presse Online


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  2. #2
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    Das wissen auch nicht viel......

    Tauben haben erstaunliche visuelle Fähigkeiten. Sie können sich bis zu 725verschiedene Muster einprägen. Die Vögel schaffen es, auf Fotos Frauen- von Männergesichtern auseinanderzuhalten. In einem Versuch lernten es die Tiere sogar, ein Gemälde von Marc Chagall zuverlässig von einem Vincent van Gogh zu unterscheiden.

    Aufgaben aus Intelligenztests, in denen es gilt, Gegenstände in Räumen zu erkennen, lösen Tauben schneller als der schlaueste Mensch.
    In der Antike galten Tauben als besonders rein. Man glaubte nämlich, dass die Tiere keine gelbe Galle besäßen. Diese wurde als Sitz des Bösen im menschlichen Körper angesehen.
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  3. #3
    Administrator Avatar von Sven
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    Themenstarter
    Das Böse auf diesem Planeten sind die Menschen! So dumm waren die Leute damals gar nicht


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

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