Hallo zusammen,
hier ist mal wieder ein Geschichte mit gutem Ausgang: Unser Dortmunder Krähenexperte hat bereits seit über einem Jahr eine Nebelkrähe, die er jung, abgemagert und behindert geliefert bekommen hat. Er zwar alles in den Griff bekommen, aber trotz aller Pflege bliebt eine Fehlstellung des rechten Beines zurück. Die arme Nebelkrähe ist sich dauernd mit den Krallen des rechten Fußes auf den linken getreten – so war Laufen eine einzige Quälerei und der Vogel hatte auch Angst vor Landungen in Bäumen, also hat er das Fliegen ganz drangegeben. Trotzdem haben alle Leute, die ihn gesehen haben immer wieder gesagt, dass man einen so lebenslustigen Vogel nicht einfach einschläfern kann. Wir haben ihn also letztes Jahr um Weihnachten rum nach Mönchengladbach geholt und unserem Tierarzt vorgestellt. Dieser hat ihn dann operiert und ihm die vorderen Glieder der zwei linken Zehen am rechten Fuß amputiert. Im Anhang seht ihr ein Foto unmittelbar nach der OP. Auf jeden Fall ist der Vogel inzwischen wieder in Dortmund und lebt richtig auf. Er kann jetzt mit einem Kumpel – eine flugunfähige Rabenkrähe – Spaziergänge durch den Garten machen und auch schon wieder erste Flugversuche starten. Am Osterwochenende werde ich mal rüber fahren und ihn besuchen.
Und jetzt mal ganz öffentlich: Ein großes Lob und vielen Dank an die Praxis Dr. Sudhoff, denn das ist wieder ein Beweis, dass es sich lohnt, um jeden Vogel zu kämpfen...



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