Gestern am Straßenrand eine weibl. Stockente mit hängendem Flügel gesehen. Mit meiner Freundin Nadine u. nem Kescher bewaffnet gings los. Ente fangen. Ich ins Wasser – hinterher. Als die gegen die Strömung geschwommen ist, hab ich sie endlich gehabt. Das war ein Abenteuer – platschenaß war ich. Vogel-Doc (Mittwochs haben die TÄ bei uns zu) war nicht da. Bei uns in die Klinik in Notdienst.
Ente hat eine faustgroße Verdickung unter dem Flügelansatz. Ente kann damit auch nicht fliegen. Die TÄ nur abgetastet... habe ich gesagt, ich komme für die Behandlung auf u. möchte eine Röntgenaufnahme. Nö, schien ihr wohl nicht notwendig. Sie hat mir durch die Blume gesagt, das das Tier eingeschläfert werden sollte, weil man gegen diese Mega-Beule nichts machen könnte. Habe ich die Ente wieder mitgenommen; heute geht sie zum Vogel-Doc.
Mein Gott; das Leben der Ente... als TA muß ich mich doch bemühen, Leben zu retten. Und wenn doch schon ein Mensch dahinter steht, der sagt, das er dafür zahlt... wo ist das Problem sich bisschen Mühe zu geben???
Abtasten u. dann gleich quasi das Todesurteil aussprechen. Bin echt enttäuscht. Hoffe, wir haben beim Vogel-Doc heute mehr Glück.
Habe auch schon für den Fall der Fälle, falls die Ente behindert bleiben sollte, ein Heim für sie, wo auch ein flugunfähiger Stockenten-Erpel zu hause ist.
Bitte drückt die Daumen für Daisy Duck!![]()



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