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Daisy Duck... die Ente

Dies ist eine Diskussion über 'Daisy Duck... die Ente' im Allgemeine Wildvögel Forum. Teil der Allgemeine Wildvogelarten & Sonstiges Kategorie; Gestern am Straßenrand eine weibl. Stockente mit hängendem Flügel gesehen. Mit meiner Freundin Nadine u. nem Kescher bewaffnet gings los. ...

  1. #1
    Rumburak
    Gast

    Daisy Duck... die Ente

    Gestern am Straßenrand eine weibl. Stockente mit hängendem Flügel gesehen. Mit meiner Freundin Nadine u. nem Kescher bewaffnet gings los. Ente fangen. Ich ins Wasser – hinterher. Als die gegen die Strömung geschwommen ist, hab ich sie endlich gehabt. Das war ein Abenteuer – platschenaß war ich. Vogel-Doc (Mittwochs haben die TÄ bei uns zu) war nicht da. Bei uns in die Klinik in Notdienst.

    Ente hat eine faustgroße Verdickung unter dem Flügelansatz. Ente kann damit auch nicht fliegen. Die TÄ nur abgetastet... habe ich gesagt, ich komme für die Behandlung auf u. möchte eine Röntgenaufnahme. Nö, schien ihr wohl nicht notwendig. Sie hat mir durch die Blume gesagt, das das Tier eingeschläfert werden sollte, weil man gegen diese Mega-Beule nichts machen könnte. Habe ich die Ente wieder mitgenommen; heute geht sie zum Vogel-Doc.

    Mein Gott; das Leben der Ente... als TA muß ich mich doch bemühen, Leben zu retten. Und wenn doch schon ein Mensch dahinter steht, der sagt, das er dafür zahlt... wo ist das Problem sich bisschen Mühe zu geben???

    Abtasten u. dann gleich quasi das Todesurteil aussprechen. Bin echt enttäuscht. Hoffe, wir haben beim Vogel-Doc heute mehr Glück.

    Habe auch schon für den Fall der Fälle, falls die Ente behindert bleiben sollte, ein Heim für sie, wo auch ein flugunfähiger Stockenten-Erpel zu hause ist.

    Bitte drückt die Daumen für Daisy Duck!

  2. #2
    Moderator Avatar von bluebabyzoe
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    1.253

    AW: Daisy Duck... die Ente

    Wenns ein Weiblein ist, dann kann man kann sie auch gut mit anderen Enten halten, z.B. Laufenten.
    Meiner Nachbarin ist mal eine Stockente zugeflogen, die hat mit Laufis zusammengelebt, ganz freiwillig.

    LG Sunny

  3. #3
    blackmupfel
    Gast

    AW: Daisy Duck... die Ente

    Ich drück Euch, Dir und der Daisy, gern die Daumen
    Ordentlich untersuchen, wenn jemand bezahlt, find ich auch selbstverständlich.
    Bei unserer Tierklinik muss man unterschreiben, wenn man ein Tier zur Behandlung bringt, das einem nicht gehört, dass man die Kosten übernimmt. Z. B., wenn man eine angefahrene Katze aufklaubt... vor allem, wenn nicht sicher ist, ob das Tier zu retten ist.
    Hab heut um sieben meine Ronja zu ihrer dritten Op in diesem Jahr in die Klinik gebracht und sitz nun bis um eins auf glühenden Kohlen .

    LG
    Gerlinde

  4. #4
    Rumburak
    Gast

    AW: Daisy Duck... die Ente

    Wenns ein Weiblein ist, dann kann man kann sie auch gut mit anderen Enten halten, z.B. Laufenten.
    Meiner Nachbarin ist mal eine Stockente zugeflogen, die hat mit Laufis zusammengelebt, ganz freiwillig.
    Nee, wenn dann soll sie schon einen artgleichen Partner haben. Aber, sie hat ja hier ihren Erpel. Der ist ihr nicht von der Seite gewichen. Erst als ich sie gefangen hatte, ist er abgehauen.

    Ich HOFFE doch aber, das man Daisy helfen kann u. sie bald wieder zu ihrem Erpel kann.

    Schlimmstenfalls (so meine Meinung) kann man die Geschwulst tatsächlich nicht operieren oder dergleichen. Aber; dann kann man zumindest den Flügel amputieren. Dann muß sie halt in das Gehege wo die behinderten Enten leben. Aber besser das, als tot... finde ich. Einschläfern... das kann man immer noch dann machen, wenn man alles probiert hat. Sicher, wenn nix mehr geht - geht nix mehr. Aber vorher MUSS man doch alles probieren. Sollte sie behindert bleiben u. sich in dem Behinderten-Enten-Gehege nicht wohl fühlen... da kann man dann auch immer noch erlösen. Aber gleich die Eutha in Erwägung ziehen ohne überhaupt was probiert zu haben... Und allein durch ABTASTEN diagnostizieren, das da nix zu machen ist... unverständlich!

    Zumal ich eigentlich diese TÄ gerne mag. Aber DAS hat mich echt zutiefst enttäuscht.

  5. #5
    Moderator Avatar von bluebabyzoe
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    1.253

    AW: Daisy Duck... die Ente

    Es ist leider nicht immer ganz einfach jemanden zu finden der Stockenten hält und dann noch eine aufnimmt .
    Auf jedenfall glaub ich , dass eine behinderte Ente auch ganz gut in Gefangenschaft leben kann.
    Es ist ja aber auch ein Wildvogel und zudem eins was auch noch dem Jagdrecht unterliegt.
    Da braucht man doch sicher genauso eine Haltegehmigung, wie bei Rabenvögeln ?
    LG Sunny

  6. #6
    Rumburak
    Gast

    AW: Daisy Duck... die Ente

    So, waren beim Doc. Es ist ein Tumor. Leider gut durchblutet. Und er ist über das Gelenk gewachsen.

    Er wird operieren. Er wird versuchen den Tumor zu entfernen; falls das nicht geht - wird der Flügel amputiert.

    Allerdings erst in zwei Wochen. Daisy Duck ist momentan vom Ernährungszustand nicht Operationsfähig. Ich "mäste" sie jetzt zwei Wochen u. dann wird operiert.

  7. #7
    Administrator Avatar von Sven
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    2

    AW: Daisy Duck... die Ente

    Dann drücke ich Daisy Duck beide Daumen!!

    Danke das du dich der Ente angenommen hast und nicht auf den Tierarzt gehört hast, sondern auf dein Bauchgefühl


    LG


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  8. #8
    Moderator Avatar von Hexe Elstereule
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    2.576

    AW: Daisy Duck... die Ente

    behinderte Enten kann man gut in >betreuten< Gehegen unterbringen. Tumore kommen immer wieder vor, die Wildtiere sind davor auch nicht gefeit.
    Schön, dass Du nicht aufgegeben hast, die TÄ sollte sich schämen!
    LG
    Angie

  9. #9
    Rumburak
    Gast

    AW: Daisy Duck... die Ente

    Danke euch!!!

    Ist doch selbstverständlich, das ich die Ente nicht aufgebe.

    Ich muß zugeben... ich war in einem ethisch-moralischem Konflikt. Ein Wildtier zwei Wochen von Artgenossen getrennt einsperren... für eine riskante OP, die sie möglicherweise nicht überlebt. Dann noch zwei Wochen mit diesem Rießenteil am Flügel... das belastet sie nämlich sehr. Sie liegt oft seitlich, das Ding ist voll schwer. Habe gestern meinen Bekannten, der Enten, Hühner & Kleinvögel hält angerufen ob Daisy nicht zu seinen Enten könnte bis sie operiert wird, damit sie nicht alleine ist. Aber er hat recht; ein krankes Tier in eine Gruppe fremder Enten rein... die würden sie attackieren.

    Was mich bisschen stutzig macht, warum ist sie so dünn? Auch flugunfähig findet man als Ente Nahrung. Also; entweder hat sie noch was anderes (Endoparasiten, Bakterien etc.) oder der Tumor zehrt sie aus. Da frage ich mich, ob man nicht doch schon eher auf "volles Risiko" geht u. das Ding... naja, ich sag mal... in einer Woche operiert?!

    Die Chancen stehen ja sowieso 50:50.

  10. #10
    Moderator Avatar von bluebabyzoe
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    1.253

    AW: Daisy Duck... die Ente

    Hmm, solche Entscheidungen sind nicht so einfach.
    Enten nehmen Neuzugänge nicht immer sehr liebevoll auf, da hat dein Bekannter schon recht
    Laß sie sowieso lieber erstmal isoliert, evt. hat sie was Ansteckendes, es gibt auch Viren, die Tumore verursachen, Entwurmen solltest du sie auf jeden Fall.

    Vielleicht ist die Ente ja schon alt, und deshalb so dünn, und deshalb auch die Tumorbildung.

    LG Sunny

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