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2 Elsterbabys

Dies ist eine Diskussion über '2 Elsterbabys' im Andere Rabenvögel Forum. Teil der Rabenvögel Kategorie; Hallo Rabenfreunde, finde ich prima wie ihr euch engagiert ! :-) Wir vertreten überwiegend die Meinung dass man in die ...

  1. #11
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    Hallo Rabenfreunde,

    finde ich prima wie ihr euch engagiert ! :-)

    Wir vertreten überwiegend die Meinung dass man in die Natur so wenig wie möglich eingreifen sollte. Es besteht ein natürliches Selektionsverfahren, das hat seinen guten Grund so.
    Wenn ich bei uns in den Garten schaue dann genieße ich auch die Vielfalt. Klar stimmt es mich traurig wenn der Kater Mäuse und Vögel mitbringt oder eine Brut nicht durchkommt. Doch im Grunde hat alles seine Ordnung so,es besteht eine Vielfalt von allen Sorten die erhalten bleiben soll. Das ist das Leben.
    Helfend greife ich nur ein weil ich nicht zusehen kann wie so ein Küken Not leidet, dass mach ich bei allen Tieren so die mir vor die Füße fallen. Doch dann ist gut.

    Bei uns sind es seit 7 Jahren die ersten Elstern die aus dem Baum fallen. Ich erinnere mich an die ersten Jahre. Es waren eindeutig zuviele Elstern auf einem Raum, für die anderen Tiere eine Plage und ein harter Kampf um Futter und Teritorium.
    Ein ausgewogenes Verhältnis finde ich ok.

    Doch prima wenn man Raum und Mittel hat so ein kleines "Paradies" zu schaffen :-)
    Wir Menschen haben schon viel zuviel den natürlichen Lebensraum der Tiere verändert sodass der Überlebenskampf deutlich härter geworden ist. Schließlich nehmen wir den Tieren auch ein Stück ihres Lebensraumes.

    LG
    Nici

  2. #12
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    keine Sorge, die Kirche ist, war und bleibt im Dorf: Schon 2009 haben die Tiere klug profitiert solange sie es brauchten und sich dann immer mehr selbst "ausgeschlichen", obwohl sie weiter hätten kommen können. Unsere Elstern waren von November bis Februar nur dann da wenn es draußen gar nichts gab bei dicken Schneeschichten. Unser Spechte haben mit den nun großen Kindern gestern das Revier verlassen und sind wieder tiefer in den Wald gezogen, genau wie letztes Jahr, die kommen erst zum Winter wieder. Wir hatten natürlich diese Sorgen auch, sind aber selbst eines Besseren belehrt worden. Unsere Elsterchen picken fröhlich im Feld und im Wald, unser Angebot nehmen sie nur als "Zusatzfutter" in der Hochbefdarfszeit. Und mal ehrlich: Wie sollen 2 zwar stattliche Elternvögel 5 Jungvögel satt kriegen, die am Ende des Wachstums mindestens so groß sind wie die Eltern und dauernd fressen wollen.
    Das Vitaminpräparat ist ein Jungtierpulver eines Tierarztes, was wir sparsam beigemischt haben solange die Kleinen noch Nestlinge waren, sowas gibt es jetzt natürlich nicht mehr, Mineralien nur Eierschalen gemahlen. Die Bananen wurden von den Tieren selbst favorisiert weil sie weich sind und bei kleineren Jungen schon gut gefüttert werden konnten. Natürliche langsam freisetzende Kohlehydrate waren uns da lieber als schnell freisetzende wie Honig. Da kommt der Hunger zu schnell zurück. - Unsere Winter sind hier hart, gehen teilweise bis Mai, da dauert es sehr lange, bis Vögel was Essbares finden. Und wenn es dann was gibt ist es schon zu spät zum Brüten, denn im Oktober ist der erste Schnee da. Deshalb haben wir hier vor allem da gesunde Rabenpopulationen wo es Bauernhöfe gibt oder fördernde Menschen. - Ich muss sagen, wir machen uns da mehr Sorgen um den Zustand der Hunde und Katzen, die von oft sehr dummen Besitzern völlig entartet gehalten werden und auch völlig krank aussehen - was für deren Futter z.B. in der Fressnapf-Kette ausgegeben wird, würde ein Entwicklungsland ernähren helfen, und zwar die Menschen da (!). - Unser Elsternpaar hat jedenfalls die streunenden Katzen voll im Griff: Ein zorniger Schecker-Auftritt von Papa Elster und sie nehmen Reissaus, hihi. - Wir verstehen, dass wir vielleicht kein Beispiel für andere sind, das würden wir uns auch nicht anmaßen, aber hier lokal funktioniert unser kleines Modell, mehr soll es auch nicht werden. - Grüße aus der kleinen Rabenoase

    Beo-Perlen, wie kriegt man die lieben Flattermänner dazu, die zu futtern??? Schon unser Pico mochte alles....außer Beoperlen! Und die Wildvögel genauso. Alles ist weggefuttert, nur die Beoperlen will niemand. Die werden mit dem Schnabel weg geschubbst. Was machen wir falsch?

  3. #13
    Supermoderatorin Avatar von Elstermama
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    Unser Grundstück liegt auch ideal und sehr viele Vögel kommen sich was holen. Es ist schöner als jede Fernsehsendung, wenn ich rausschaue!

    In Beoperlen sind keine Insekten. Manche Vogelpäppler finden die klasse; ich muß die auch nicht haben bzw. die Vögel. Sie weichen halt schnell auf und sind daher ein Grundbrei für viele Vogelarten. Die Sorte, die zwei Farben haben, da wird in trockenem Zustand die gelbe Sorte verschmäht. Die saugt im Vogelkörper zuviel Feuchtigkeit auf.

    Ob Bananen nun bei Vögeln Verstopfungen auslösen oder nicht, ist mir nicht bekannt. Auch ich hab früher den Brei damit versetzt und wurde gebeten, die wegzulassen und lieber Apfel- oder Birne zuzufügen.

    Ganz deutlich seh ich, daß in diesem Monat fast nur Sperlinge noch an die Futterbar kommen. Das Nahrungsangebot in der Natur schmeckt jetzt definitiv besser und das ist gut so. Bin trotzdem ein Fan der Ganzjahresfütterung, bei mir bleibt eh so viel gutes Futter übrig, nur übertreib ich es nicht.

    Im Winter war die Hilfe dringend nötig. Der war auch im Westerwald sehr hart und lang.
    LG Andrea

  4. #14
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    Jetzt hätte ich doch noch eine Frage zum Lebendfutter:

    Unsere zwei entwickeln sich ja prima und vorallem einen Riesenhunger. Die besorgte Menge Lebendinsekten wird nicht lange reichen ( es gab nur noch Mehlwürmer und Heimchen ). Da die Menge idealerweise bei 80 % Insekten liegen soll überlegen wir nun doch gefrostetes Futter zu besorgen. Ich gebe zu das Fangen und Köpfen der Heimchen und Grillen ist so eine Sache. Auch muss die Menge an Würmer ja gut untergebracht werden sonst sterben die ab.

    Wie handhabt ihr das mit dem Futter?
    Doch fertigware oder frisch gezüchtet?
    Wie lagert ihr die Würmer?

    Wir züchten unsere Schaben auch selbst nur sind diese absolut problemlos zu halten. Sie bestehen aber auch aus viel harter Schale was nun doch nicht so ideal ist für die Vögel.
    Von Heimchen haben wir Abstand von genommen weil die wahnsinnig flink sind und wir immer wieder einige in der Wohnung verloren haben

    Wäre dankbar für einen Rat wie ich die Ernährung mit ausreichend Insekten praktisch und auf Vorrat -wir wohnen wirklich ungünstig zum frisch nachkaufen - bewältigen kann um den wachsenden Appetit der beiden die kommenden Wochen gerecht zu werden.

    LG
    Nici

  5. #15
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    Die Vogeleltern sind ständig unterwegs, wir packen das nicht.

    Kauf ein gutes Insektenfutter mit einem hohen Insektenanteil. Schreib mir ne PN, wenn Du eine Adresse möchtest (ich hab da nix von!).
    Dann kommen da noch Mehlwürmer und/oder Zoophobas hinzu. Heimchen kaufe ich vermehrt jetzt, damit ich die Vögel gut auf die Freiheit vorbereiten kann und sie lernen fangen. Hast Du Drohnenbrut? Das ist eine ganz tolle Proteinquelle.

    Mehlwürmer kommen bei mir in eine große Wanne, Größe ca. A3 also 2 x ein Blatt Papier. 1 kg würden Dir lang reichen; die Haltung ist einfach. Da die viel Hitze entwickeln und die ihnen nicht bekommt, muß die "Lage" nicht so hoch sein. Bitte NIE im Kühlschrank lagern. Weizenkleie ist klasse, hält trocken und schmeckt ... dazu ne Handvoll Haferflocken und Apfelspalten ganz dünn geschnitten oder Löwenzahnblätter (Blüten noch besser) oder Salatblatt. Nie zuviel Feuchtigkeit, sonst werden die schwarz und sterben (stinken tun sie auch schlimm). Je besser das Futter für die Würmlie´s, desto höher der Nährwert und die haben das auch verdient. Bitte schreib im Thema der Elsterchen, wie alt sie jetzt sind Nici und was Du fütterst. Werd mir noch was überlegen.
    LG Andrea

  6. #16
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    Hallo Andrea,

    hab dir ne PN geschickt.

    Du meinst die Würmer zwischen dem Papier legen? und dann Futter und Wasser dazu?
    LG Nici

  7. #17
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    Das Papier sollte die Größe des Behältnisses verdeutlichen Nici.

    Einfach die Mehlwürmer rein, kein Wasser, die holen die Feuchtigkeit aus dem Salat etc. siehe oben.
    LG Andrea

  8. #18
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    Hab was schönes mit Bilder gefunden...bin sehr visuell veranlagt damit ich etwas kapiere :-)

    Mehlwrmer?

    Nun klappts auch mit den Würmern

    Grüße
    Nici

  9. #19
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    Hallo, was machen die Jungelsterchen? Frech und fidel? "Unsere" sind ja mittlerweile seit fast 2 Monaten flügge (wo sie mit den Eltern mitkommen), wohl fast ausgewachsen, besuchen uns aber noch 4mal täglich zum Fressen. Dass es weniger wird merken wir noch nicht: gestern habe ich wieder gute 3 kg Futter verfüttert (natürlich ist Wasser im gequollenen Müsli mitgerechnet). Mittlerweile kommen auch alle Eichelhähernbabies mit, kurioserweise kommen da 2 Brutpaare aus angrenzenden Revieren. Bisweilen gibts Streit, vor allem wenn gleichzeitig die Elsterfamily auch gerade mit 8 Vögeln da ist. Die Jungvögel untereinander arrangieren sich wenn Eltern nicht dabei, die fressen auch schonmal nebeneinander.
    Was allerdings auch der Fall ist (und das habt Ihr sicher noch vor Euch) Elsterchen machen lauter Unsinn. Sie hoppsen auf den Fensterbänken herum und beissen Löcher in die Fliegengitter, knabbern an der Abdeckhaube für die Balkonmöbel etc. Aber, sie tun das nur auf unserem Grundstück. Die Nachbargründstücke meiden sie ganz. Wir hatten schon Sorge und haben gefragt. Im Gegensatz zu Euren beiden kennen die "wilden Kids" ja keine Menschen und haben auch vor uns panische Angst wenn wir füttern. Das ist auch gut so. Unser Zögling Pico hatte eine Muschelsammlung zum spielen, die haben wir draußen ausgestreut. Babyelstern hatten sie schon nach 3 Stunden komplett "abtransportiert", kein Stück mehr da, hihi, die Vorlieben sind die gleichen. Viel Erfolg und Spaß mit den Kleinen. Liebe Grüße aus dem Südschwarzwald PS: Vogelcoaches zu sein hat leider auch Schatten: ich konnte aktuell nicht mit zur Weiterbildung an die Ostsee, die Nachbarn können/wollen das Füttern nicht übernehmen.... Liebe Grüße

  10. #20
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    Hallo :-)

    unsere Elstern entwickeln sich soweit prächtig. Wir haben extra noch ein Zimmer im Haus für die Vögel frei gemacht....ist ja ne ganz schöne Sauerei. Schön ist es zu sehen wie unterschiedlich die beiden sind. Der Eine ein endloser verfressener Schreihals, die andere leise und heiser geht alles ruhig und geduldig an. Seit zwei Tagen haben sie angefangen zu picken und fressen Würmer eigenständig....zumindest der Schreihals. Die stillere der beiden scheint Angst vor allem was sich bewegt zu haben.....grins.

    Dazu hätte ich ja gleich eine Frage nochmal für die Erfahrenen unter euch. Wir haben mittlerweile eine ganze Sammlung an Insekten ( lebend ) hier und verfüttern Mehlwürmer, Zophobas, Heimchen und Heuschrecken. Dazu eingeweicht ein Aufzucht- sowie Fettfutter und Beokugeln. Ab und zu mache ich geschnittenes Obst und Beeren drunter. Gelegentlich ein Regenwurm...stand auf der Seite der Wildvögelpflege. Ei mögen sie gar nicht und spücken es sofort aus. Auch Obst wollen sie keines. Eigentlich sind sie ohnehin sehr wählerisch und wollen nur die Insekten wirklich gerne.

    Wie bringe ich die dazu das andere Futter auch zu picken?
    Mache ich es nass zu einem Brei oder kann ich es trocken lassen?
    Trinken tun sie eigenständig aus ihrem Napf.


    Wir halten die Beiden recht isoliert damit sie sich nicht all zu arg an Menschen gewöhnen. Die ersten Flugversuche haben sie auch schon hinter sich und schaffen schonmal ein bis zwei Meter. Klettern klappt auch prima. Das mit dem Frech sein hält sich noch in Grenzen.....sie sind auch ganz schön hintendran mit der Entwicklung im Vergleich zu den freien Elstern.

    Achja...hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. Das Elsternest lag 3 Tage nachdem wir die Elstern gefunden hatten auch zerstört unterm Baum.


    Draußen gab es gleich Aufruhr. Als wir die beiden raus gebracht haben, damit sie sich an alles gewöhnen können, kamen gleich die Nachbarelstern angeflogen und haben Stellung am nächsten Baum bezogen und jede Menge Krach gemacht. Freund oder Feind? hmmm. Auch unter den Katzen hat sich der Vogelbetrieb herum gesprochen. Wir müssen aufpassen wie ein Luchs.

    Zu meiner Freude stelle ich fest dass sie andere Menschen eher meiden......mich fliegen sie aber direkt an, was ich versuche etwas zu unterbinden. Ich hoffe ich bekomme sie problemlos ausgewildert, ist ja Premiere für mich mit Elstern.

    Naja....wir machen in 3 Wochen auch Urlaub und ich habe schonmal nachgefragt wer die Vögel freiwillig füttert. Zum Glück springt hier meine Tochter ein, sonst wäre unser Urlaub auch gefährdet.

    LG
    Nici

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