Also ich schreibe gerne über meinen Schildraben, wie ich ein neues Thema anfange, weiß ich noch nicht, deshalb antworte ich hier.
Meinen Schildraben habe ich seit Herbst 2010 und eher durch Zufall bekommen und nicht gezielt danach gesucht. Der Rabe wohnt zur Zeit noch im Haus und nur tagsüber bzw. stundenweise in der Aussenvoliere mit unbeheiztem Schutzhaus, wenn die Temperaturen es erlauben. Wenn die Vögel langsam an das Klima gewöhnt werden, kommen sie auch mit tiefen Temperaturen zurecht. Seine Eltern sind auch bei -20 °C vorletztem Winter nicht in ihr Schutzhaus gegangen. Unser Rabe zieht ab April/Mai dann ganz nach draußen. Es wird nicht ganz einfach sein einen Zweiten, in unserem Fall einen weiblilchen Schildraben dazu zu bekommen, eventuell kann der Schildrabe auch mit einem anderen weiblichen Rabenvogel vergesellschaftet werden. Der Rabe ist nur zum Fressen in seiner Zimmervoliere und wenn niemand zu Hause ist, er hat einen hohen Forschungsanspruch und ist bei der Umgestaltung des Hauses sehr kreativ bzw. destruktiv! Also einen Raben im Haus zu halten, geht eigentlich nur für einen kleinen Zeitraum. Schildraben sind meiner Meinung ruhiger als Kolkraben und Eichelhäher, die wir auch schon aufgezogen und ausgewildert haben, bzw. haben sich die Vögel selber ausgewildert. Wenn unser Schildrabe mit neuen Situationen konfrontiert wurde, war er weniger ängstlich. Der Kolkrabe und der Eichelhäher waren aber cleverer als der Schildrabe, jedenfalls begriffen sie das Hütchenspiel sehr schnell und wußten unter welcher der drei Fotofilmdosen das Futter versteckt war. Auch konnten sie erkennen, dass wenn ich Ihnen zwei leere Dosen zeigte, dass unter der dritten etwas sein mußte. Der Schildrabe dagegen schmeißt erst einmal alles um :-). Ich könnte noch mehr schreiben, aber da hier nicht der korrekte Platz ist höre ich besser auf.
Arne



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