Na ja-zugegeben-ein komisches Gefühl hatte ich ja schon bei dem Pappkarton, den ich für den Kolkraben bekommen habe. Ich befand mich ja mit dem Vogel in einem geschlossenen PKW-so konnte ja eigendlich nichts passieren.
10 Minuten auf der Autobahn wurde der große Rabenvogel schon mächtig aktiv. Die Luftlöcher boten ihm einen guten Start für sein Vorhaben. Sicherheitshalber schmiss ich meine dunkle Jacke über die Baustelle.
Weitere 10 Minuten später bemerkte ich das sich ein Kolki nicht von einer albernen Jacke davon abhalten lässt das zu tun wozu er gerade Lust hat-nämlich auszubrechen. Es machte mir große Freude zu beobachten mit welcher Kraft der Vogel der Karton zerlegte.Ich hätte auch an einem Rastplatzanhalten können um den Vogel in eine stabile Box zu stellen. Dann wäre dem Kolkraben womöglich noch langweilig geworden. Wir hatten ja noch eine lange Strecke vor uns.
Erstaunlicher Weise blieb der Vogel in seinem Karton sitzen. Es wäre ihm ein Leichtes gewesen ihn zu verlassen. Wollte er mir beweisen; Ey Alter siehst Du was ich mit deinem Karton mache??
Das zum Thema- Wie transportiere ich einen Kolkraben. Zu Hause angekommen nahm Katharina den Kolkraben aus dem noch übrig gebliebenen Karton. Ich weiß nicht warum, aber der Vogel hat Katharina nicht mit seinem Schnabel verletzt.
23.10. Heute habe ich wieder einen Kolkraben transportiert- aber in einer festen Box.
Gruss Christian
www.vogel-sos.de



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