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Heususe und ihr neues Gangmitglied

Dies ist eine Diskussion über 'Heususe und ihr neues Gangmitglied' im Der Kolkrabe Forum. Teil der Rabenvögel Kategorie; Hallo! Wie ich schon in der Vorstellungsbox geschriben habe, bin ich auf der Suche nach Kolkrabenkundigen aus meiner Gegend (PLZ ...

  1. #1
    Heususe
    Gast

    Heususe und ihr neues Gangmitglied

    Hallo!

    Wie ich schon in der Vorstellungsbox geschriben habe, bin ich auf der Suche nach Kolkrabenkundigen aus meiner Gegend (PLZ 47...), um HIlfe bei meinem neuen Gangmitglied zu bekommen. Im MOment kann "RAXA" leider nicht fliegen, ich hoffe aber, dass ich sie an die Hand gewöhnen kann, um sie dann aus ihrer Voliere mit auf Spaziergänge zu nehmen. Wenn sie dann ortskundig und vertraut geworden ist, soll sie auf dem Hof laufen/fliegen, wie sie will. Und wenn sie mag, darf sie mich auf meinen Ausritten begleiten ....
    Ich kann sie problemlos aus der Hand füttern und wenn unser HUnd bellt, erschrickt sie nicht. Wehe aber , es fährt ein Trecker übers Feld: dann zittert sie!

    Liebe Grüße
    Heususe

  2. #2
    Moderator Avatar von bluebabyzoe
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    Es ist wahrscheinlich so, dass dein Vogel keine Trecker kennt

    Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber ich glaube deine Vorstellungen vom Leben mit einem Raben sind etwas naiv oder so ! Du meinst der folgt dir wie ein Hund ?

    Wo hast du den Vogel denn her ? Kennst du seine Vorgeschichte ? Er ist 5 Jahre nie geflogen ?

    LG Sunny
    Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Antoine de Saint-Exupery

  3. #3
    Heususe
    Gast
    Hey Sunny!

    Er, bzw. sie soll gar nicht folgen wie ein Hund-im Gegenteil: sie soll fliegen lernen und kann dann frei und doch mit Versorgung bei uns leben. Auswildern ist wohl unwahrscheinlich. Tierarzt und Falkner glauben schon erst gar nicht mehr ans Fliegen. Wichtig sind mir fachkundige Ratschläge, so dass der Vogel würdig leben kann.
    Ich konditioniere sie im MOment darauf, dass sie auf einen auf dem Boden liegenden Handschuh geht, um darauf ihr Futter von mir aus der Hand zu nehmen. Ich hoffe, es ist der richtige Weg, sie daran zu gewöhnen, so dass sie später auf den Handschuh- dann angezogen- hüpft.
    Vorgeschichte: als Küken verletzt/geschwächt gefunden worden, in der Voliere gelebt ohne Flugbaum, musste jetzt weg und nun kümmere ich mich.

    Welche Erfahrung hast du mit Raben?

  4. #4
    Administrator Avatar von Sven
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    Stell mal ein Bild vom Kolki hier rein, oder schicks mir per Mail.

    Ich will dir auch nicht zu nahe treten, aber die Geschichte des Kolkis hört sich arg schwammig an. Reine Gefühlssache meinerseits...


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  5. #5
    Moderator Avatar von bluebabyzoe
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    Zitat Zitat von Heususe Beitrag anzeigen
    Vorgeschichte: als Küken verletzt/geschwächt gefunden worden, in der Voliere gelebt ohne Flugbaum, musste jetzt weg und nun kümmere ich mich.
    Mehr weißt du nicht ? Also 5 Jahre Einzelhaltung ohne Flugbaum ? Was ist den ein Flugbaum ? Oder meinst du Flugraum ?
    Eigentlich kann man ja auch in einer kleinen Voliere mal hin und her flattern, konnte er denn mal fliegen als er klein war ? Oder hat der das nie gelernt ?
    Wie lange hast du ihn denn schon bei dir ?

    Normal sollte der Rabe ja mit einem anderen Raben gehalten werden, also als Paar........ aber ob das nach 5 Jahren Isolation klappt ?
    Die brauchen dann eine große Flugvoliere !

    Das ist wohl ein schwieriger Fall !

    Der Vogel ist jetzt futterzahm und du willst, dass er handzahm wird ? Dann soll er frei rumfliegen, bzw. laufen ! Das hört sich eigentlich gut an, nur müsste der Vogel dir ja vollkommen vertrauen.
    Der Rabe ist ja scheinbar total weltfremd, wenn der beim Anblick eines Treckers zittert. Ich hab noch nie einen Vogel vor Angst zittern gesehen, das muß ja schon eine Art Panik sein. Der wird ja sicher vor allem Unbekannten Panik kriegen. Das ganze Unternehmen ist also für das Tier mit sehr viel Streß verbunden !
    Und wenn der Rabe frei rumfliegt, hast du bedacht, was so ein großer Vogel vielleicht für "Unfug" anstellen kann ! Hast du Nachbarn, Freunde, Verwandte , Familie ?
    LG Sunny
    Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Antoine de Saint-Exupery

  6. #6
    Administrator Avatar von Sven
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    So wie sich das anhört, hat der Vogel nie eine Wiese oder sonst was gesehen und war nie draußen. Wurde wahrscheinlich so gehalten, dass er nirgends fliegen konnte.
    Der Vogel scheint ein trauriges Schicksal zu haben.

    Geschwächte Vögel kann man wieder aufpäppeln und fliegen auch. Bitte mal ein Bild schicken.


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  7. #7
    Moderator Avatar von Hexe Elstereule
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    Richte den Vogel bitte nicht falknerisch ab, das ist nicht gut, sollte er mal in Freiheit kommen. Raben sind keine Beizvögel, die (meist) ihren Herren anfliegen sondern in diesem Fall später alles, was nach Mensch aussieht und Futter verspricht! Stell Dir bitte mal vor, der Kerl, sollte er wirklich fliegen können, landet ein Kind an! Du handelst Dir damit schneller Ärger ein als Du denken kannst. Versuche bitte, das Tier in wirklich fachliche Hände zu geben. Leute, die wissen wie Kolkies ticken und sehr große Freiflugvolieren haben. Wir werden versuchen, solche Adressen für Dich rauszufinden. Wahrscheinlich mußt Du bis nach Süddeutschland mit dem Tier. Eine sanfte Eingliederung in eine bestehende Kolkiegruppe wäre für den Vogel sicherlich das Beste, Auch animieren Artgenossen, die Flugfähigkeit zu trainieren. Allerdings könnte es nicht schaden, eine tierärztliche Untersuchung durchführen zu lassen: liegen alte nicht erkannte Knochenbrüche vor, z.B. im Schlüsselbein? Oft gibt es dann kaum Unterschiede zu sehen zum intakten Flügel, aber fliegen ist nicht mehr. Eine röntgenuntersuchung gibt Aufschlüsse über alte Schäden oder Mißbildungen.
    Kolkraben sind keine Beizvögel, auch wenn Falkner immer wieder stolz einen solchen in Freiflugschauen präsentieren. es sind superintelligente Vögel mit einem spektrumsreichen Sozialverhalten, das sie auch gerne ausleben wollen mit arteigenen Kameraden. Eine Einzelhaltung ist auf Dauer abzulehnen. Auch wenn der Vogel schon 5 Jahre alt ist: ein Versuch, ihn zu vergesellschaften, sollte durchgeführt werden. es kann eine Weile dauern, bis er sich eingegliedert hat, aber mir scheint es nicht unmöglich.
    LG
    Angie
    Sven sagt Danke für diesen Beitrag.

  8. #8
    Heususe
    Gast
    So, ich bin noch ein paar Erklärungen schuldig:

    Das Rabenmädchen musste wegen mehrerer Gründe weg, die letztendlich hier keine Rolle spielen. Der Vorbesitzer ist aber mit einer bekannten Greifvogelstation in Kontakt, wo man es aber nicht aufnehmen wollte/konnte...Als ich davon hörte, bin ich erst einmal hin, um zu schauen, ob ich mir so einen Vogel zutraue. Eine Woche später habe ich die Räbin dann geholt mit dem Vorsatz, dass sie zumindest irgendwann ohne Voliere leben kann. Ich lerne fleißig über Raben und übe weiterhin mit ihr, dass sie Vertrauen zu meiner Hand fasst. Ich habe sie jetzt 8 Tage und sie kommt wegen des gereichten Futters schon auf meine Hand (mit Handschuh). Ich versichere, ich mache kein Schmusetier aus ihr, sie soll auch nicht beizen (oder wie sagt man dazu?) und ich werde ihr keine Chips geben. Ach ja: Krach machen darf sie, wie sie will- Nachbarn haben wir keine direkten, keine Kinder und nur Freunde, die tiertauglich sind und auch schon miterlebt haben, wie aus unserem beißwütigen Hund ein netter Begleithund wurde... dank meiner "Naivität", es zu schaffen.
    Der arme Rabe ist sicher fehlgeprägt und hatte bisher auch kein artgerechtes Leben, aber es wird schrittweise besser!
    Und wenn ihr jemanden in meiner Gegend kennt, der Raben hält, würde ich mich über Kontakt freuen.

    Schönen Abend und Gruß

  9. #9
    Moderator
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    399
    War das ein gefundenes Küken, dass von wildlebenden Raben abstammt, oder von einem Zuchtrabenpaar?
    Was hatte es denn genau für Verletzungen damals?
    LG Saskia

  10. #10
    Heususe
    Gast
    Wildlebend war es wohl. Zur Verletzung am damals hängenden Flügel kann ich leider nichts Genaueres sagen. Alles was ich über die Kleine weiß, habe ich nun mitgeteilt.
    Hab mir heute extra eine Kühltruhe gekauft, um die Unmengen an Küken lagern zu können (wollte die nicht unbedingt bei meinen Lebensmitteln liegen haben :-) ).
    Ich gebe ihr 3-4-5 Stück am Tag und habe gehört, dass man dann und wann auch mal einen Fastentag einlegen soll. Und Trockenhundefutter bekommt sie (natürlich steht immer Wasser zur Verfügung). Diese Kombination kennt sie seit 5 Jahren. Und je nach Katzenfleiß auch mal eine Maus. Neulich hat sie einen Apfel bekommen und ich überlege, ihr mal eine Larve aus dem Misthaufen zu geben. Allerdings stehen diese unter Naturschutz (Nashorn-oder Hirschkäferlarve), doch ich habe da wirklich eine Kolonie von! Wenn ihr jetzt sagt, sie sind dem Raben bekömmlich, würde ich zwei oder drei opfern...

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