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Varianten zur Auswilderung

Dies ist eine Diskussion über 'Varianten zur Auswilderung' im Die Rabenkrähe Forum. Teil der Rabenvögel Kategorie; Zitat von Uros 1.Auswilderung....in einer Packung....viele zusammem ,die sich kennen Ja ,so sollte es sein, die Tiere sollten sich aber ...

  1. #31
    Moderator Avatar von bluebabyzoe
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    AW: Varianten zur Auswilderung

    Zitat Zitat von Uros Beitrag anzeigen
    1.Auswilderung....in einer Packung....viele zusammem ,die sich kennen
    Ja ,so sollte es sein, die Tiere sollten sich aber möglichst früh kennenlernen, und deshalb auch schön so früh wie möglich in eine Gruppe kommen und nicht erst kurz vorm Auswildern.
    Die Überlebenschancen sind eh nicht so toll , da sollte sich jeder klar machen. Das ist so, weil Rabenvögel eben viel von Eltern und Artgenossen lernen müssen und einer Gruppe von Handaufzuchten fehlen erfahrene Vorbilder total . Das Durchschnittsalter einer Rabenkrähe beträgt nach dem Ausfliegen ja schon von Natur aus nur ca. 2,5 Jahre.
    Ich glaube auch nicht, dass sich handaufgezogene Rabenkrähen in eine bestehende Population integrieren, weil sie den familentypischen Dialekt nicht beherrschen. Deshalb ist es bei bestimten Rabenvogelarten wichtig , dass sie eben in einer größeren Gruppe ausgewildert werden, damit sie eine eigene Familie bilden können.
    Fakt ist, dass es in der Natur nicht vorkommt, dass ein fremder Jungendtrupp im Revier der Brutpaare auftaucht. Da könnten schon Revierkämpfe den Bruterfolg beeinträchtigen. Deshalb würde ich die nicht im Frühjahr auswildern.
    Ob es richtig oder falsch ist 60 Saatkrähen großzuziehen, das muß jeder selber wissen Es ist völlig natürlich, das die kleinen aus den Nestern fliegen, weil Saatkrähen zum Brutparasitismus neigen .
    Es ist menschlich, dass man so ein kleines Vieh da nicht liegen läßt, aber nicht alles was menschlich ist, ist auch für die Natur sinnvoll .
    Die Auffangstationen und Tierheime in der Nähe von Saatkrähenkolonien sind proppevoll mit diesen Findlingen und werden oft eingeschläfert, weil für die ganzen Massen echt kein Platz ist. Mit diesen Saatkrähen wird sich meiner Meinung nach auch nicht so viel Mühe gegeben bei der Aufzucht und Auswilderung, wie bei anderen selteneren Tierarten, wie z.B den Kolkraben .
    LG Sunny

  2. #32
    Moderator Avatar von Gaby
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    AW: Varianten zur Auswilderung

    Ein Lebewesen ist ein Lebewesen

    es spielt für mich keine Rolle ob es nu viel oder wenig davon gibt.

    Es sterben schon genug , die Natur sorgt dafür, und keiner der ein Herz für Tiere hat geht einfach vorbei,du doch auch nicht Sunny.

    LG Gaby
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  3. #33
    Moderator Avatar von bluebabyzoe
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    AW: Varianten zur Auswilderung

    Aber Gaby, wie willst du 60 Saatkrähen aufziehen ? Wo willst Du die unterbringen ? Wo willst du die auswildern, die will doch keiner haben, wo die sich zum Brüten niederlassen gibts immer Ärger. Ich glaub, dass sind auch die Rabenvögel die am häufigsten gezielt vergiftet werden.

    Vorbeigehen könnte ich auch nicht, am Besten man hält sich von solchen Kolonien fern, bei uns direkt an der Westküste gibts auch garkeine
    LG Sunny

  4. #34
    Moderator Avatar von Gaby
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    AW: Varianten zur Auswilderung

    60 Saatkrähen.......na du bekommst ein paar und der Rest wird hier im Forum aufgeteilt .

    LG gaby
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  5. #35
    uros
    Gast

    AW: Varianten zur Auswilderung

    Eben..das denk ich auch...
    Weshalb ziehe ich Rabenkrähen auf...doch nur weil
    niemand anders Zeit hat...Danke Gaby!
    Nein,natürlich auch weil es mir ne riesen Freude bereitet..aber das ist eh klar.!
    Wenn man so denkt wie Du..Bluebabyzoe...berichtige mich wenn ich falsch bin.bitte!
    Zumindest was Du schreibst...klingt sehr...schmerzhaft.
    (Ich hab diesen juni ne Krähe gekriegt...deren Bein wurde genagelt...und der Hintere Zeh müsste eigentlich amputiert werden,damit Sie sich in den Ästen halten lernen kann...weil die Finderin meinte der Vogel muss überleben...muss ich Ihm unglaubliches zumuten....das wiegt mir schwer im Herz...tue mich unendlich schwer damit...
    Aber der Vogel ist der Hammer....wie jedes Lebewesen!)
    (hatte ne Krähe 1Jahr bei mir..wir trainierten zusammen...Rachitis,2total gekreutzte Beine...Schienen....Geduld..Liebe...Zeit...der Vogel fliegt.
    Der Silberstreifen am Horizont ist da wo Du ihn nicht vermutest.
    Steter tropfen höhlt den Stein...auch wenn der Tropfen klein ist in der grossen Welt,
    er tut es trotzdem
    vlg uros

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