Hallo,
wir lesen schon eine Weile mit, aber haben uns aber leider noch nicht vorgestellt.
Wir wollten einen ausführlichen Bericht schreiben wenn Konrad wieder in Freiheit gewesen wäre.
Aber jetzt ist es doch anders gekommen.
Hier die traurige Geschichte von Konrad der Rabenkrähe.
Es begann damit, daß wir ihn letztes Jahr als kleinen Nestling mit starkem Husten auf der Schnellstraße gefunden haben.
Wir haben schon mehere Vögel ausgewildert und deshalb trauten wir uns zu, es auch diesmal zu schaffen.
Er wurde von unserem Tierarzt gegen Luftsackmilben erfolgreich behandelt.
Er lebte bei uns in einer großen Voliere und wir wollten ihn bei uns auswildern.
Aber die territorialen Krähen die bei uns schon seit Jahren leben, versuchten ihn durch die Voliere zu hacken. Es wäre nicht möglich gewesen, ihn langsam bei uns auszuwildern.
Es sind auch eine große Straße und Sraßenbahnen bei uns vorm Haus, deshalb entschieden wir uns, Konrad von professionellen Tierschützern auswildern zu lassen.
Der Vogel war völlig gesund, lediglich die Schwanzferdern waren etwas ausgefranst.
Nach einigen Telefonaten entschieden wir uns für das NABU Vogelschutzzentrum in Mössingen.
Wir brachten ihn am 13.12.08 dorthin. Wir kamen uns vor wie Verräter, hatten aber immer das Wohl des Vogels im Sinn.
Alle paar Wochen riefen wie dort an, wie es ihm ginge.
Alles war sehr positiv, die Fehlprängung war nicht zu stark, er hatte in der Voliere Gesellschaft von einer Elster und eine Krähe, alles war in bester Ordnung.
HEUTE WURDE DER VOGEL EINGESCHLÄFERT!!
Es ist unglaublich, es wurde ein Auswilderungs-Versuch gemacht und dabei flog er angeblich nicht weit genug.
Das war sein Todesurteil.
Wir haben mit dem Chef gesprochen und er sagte, daß sie jährlich 1000 Vögel hätten und davon würden 300 getötet. Es wäre sein Auftrag vom Land Baden-Würtemberg, so zu handeln.
Wir sind völlig zusammengebrochen, warum wurden wir nicht verständigt? Wir häten eine Ausnahmegenehmigung beim Regierungspräsidium beantragt für die Haltung usw.
Unser Voliere war ca. 6m hoch und er flog ganz gut, ihm fehlte lediglich die Übung im Freien.
Überlegt es Euch gut, bevor Ihr Eure Raben in solche Hände gebt.
Annette und Uwe
KONRAD R.I.P.



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Ich würde mich dann dort erkundigen. Ich finde nicht einmal eine Telefonnummer von der Station!




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