Hi Bine,
prima, dass es dem Satan gut geht (bitte nicht aus dem Zusammenhang gerissen zitieren).
Die richtige Balance zwischen Nähe und Abstand zu finden, ist natürlich schwer. Da gibt es kein einzig richtiges Rezept.
Ich etwa beobachte und füttere "meine" wilden Krähen in der Stadt und freue mich natürlich über Vertrauensbeweise. Etwa, wenn die Vogeleltern ihren Jungen erlauben, alleine bei mir rumzuglucken, oder die Vögel nach dem Fressen noch bleiben und vor sich hindösen.
Auf der anderen Seite kann ich mich nicht regelmäßig um die Krähen kümmern. Eine Abhängigkeit oder zu enge Bindung ist also tabu und meiner Meinung nach sollten Freiheit lebende Tiere Menschen als mögliche Gefahr betrachten.
Die Altvögel, die ich kenne, sind aus Erfahrung auch nach langer Zeit noch misstrauisch. Und damit aus den Jungen mal misstrauische Altvögel werden, scheuche ich sie weg, wenn sie in Reichweite kommen - die beherrschen das Spiel mit "kleiner Finger, ganze Hand" sehr gut![]()
Das hat mich anfangs selber gestört. Aber wenn ich etwa an Hundebesitzer im Park denke, die ihre Hunde mit einem lauten "Fass!" auf Vögel hetzen, weiss ich, dass es richtig ist. Eine Krähe ist so schnell abgemurkst, da muss ich den Leuten mit Dachschaden nicht noch zuarbeiten.
Wie gesagt, ein einzig richtiges Rezept gibt es nicht.
LG Kai



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