Meinem Mann und mir lief im Wald eine Rabenkrähe über den Weg die offensichtlich einen gebrochenen Flügel hatte. Wir überlegten nicht lang und nahmen sie mit nach Hause. Wir waren beim TA , der sie verbunden hat und uns Tipps zur Pflege gab. Naja die Infos waren eher dürftig, denn ich weiß weder ob es ein Rabe ist oder eine Krähe, männlich oder weiblich... Nun sind sechs Wochen um und Hans H. ( H. für Huckebein), wie er heißt, sollte eigentlich so langsam fliegen. Da er an den Schnabelecken noch ein Häutchen hat und auch seine Brustmuskulatur noch etwas unterentwickelt ist komme ich zu dem Schluss das es sich um ein Jungtier handelt und er vielleicht gleich bei seinen ersten Flugversuchen abgeschmiert ist. Ich lass ihn fast tägl. im Garten frei rumlaufen,weil ich dachte es kann nicht schaden wenn er nach Käfern u.s.w. pickt und vielleicht mal im Teich rumstackst.
Bei solchen Ausflügen segelt er auch mal über einen kürzeren Weg aber so wirklich fliegen kann er wohl noch nicht.
Viele Leute sagen das die Chance sehr gering ist und es wäre besser gewesen im gleich den Kopf rum zu drehen![]()
Eigentlich wollte ich gerne ein paar Ideen was ich tun kann um ihn geistig etwas zu fordern. Langsam mach ich mir aber Gedanken wie es mit ihm weitergeht wenn er echt nicht mehr fliegen kann. Eigentlich wollte ich ihn behalten,jetzt hab ich hier aber soviel gelesen von aggressiven Tieren das ich etwas unsicher bin ob ich mir da nicht zu viel zumute. Wir haben zwei Hund aus Spanien und unsere zwei Katzen sind auch aus dem Heim oder bei uns abgegeben worden. Es mangelt mir also nicht an Geduld oder ähnlichem aber mir ist das Wohl des Tieres sehr wichtig. Ich war schon bei NABU aber ehrlich gesagt fand ich das sehr erschreckend auch wenn die Menschen dort ehrenamtlich arbeiten habe ich mir das doch etwas sauberer und professioneller vorgestellt. Da geb ich ihn auf keinen Fall hin. Ich würde ihn schon gern behalten wollen.![]()
LG Schaschlik



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