Die Pflege behinderter, handaufgezogener, Tiere ist wirklich ne verdammte Gratwanderung...und ich tue mich schwer damit klar zu definieren, was "Lebensqualität" bedeutet...für mich endet sie grundsätzlich da, wo Schmerzen beginnen.
Aber was ist mit meinem blinden Vogel? Ehrlich, in letzter Zeit denke ich oft drüber nach, ob das Tier sein Leben sch... findet, weil er nicht wie seine Artgenossen leben kann und niemals wird. Aber ich kann den Vogel doch nicht mit dem Tode bestrafen, wo er doch sonst kerngesund ist. Er wird nie frei sein, wird die Menschen immer brauchen...damit sie ihn füttern, damit er Beschäftigung hat...
Und doch, hat er deshalb wirklich das Leben verwirkt?
Ich bin selbst schwer chronisch krank (Autoimmunkrankheit).Im Entzündungsschub ziehe ich mich sozial zurück und mein Leben kommt zum Stillstand...ich bin behindert und brauche Unterstützung, werde niemals frei und autark sein und zur Arterhaltung tauge ich auch nicht mehr...
Ich kann von Glück sagen, dass mich noch keiner eingeschläfert hat ! Denn meinen Eltern tut das regelrecht weh, das mit anzugucken...also was ist nochmal das mit der Lebensqualität?
Die hat man normalerweise auch dann, wenn nichts mehr "normal" ist...hauptsache man hat keine Schmerzen.
Was anderes ist das, wenn man ein Wildtier verletzt findet und so schwer verletzt ist, dass es nie wieder in die Freiheit entlassen werden kann...ich glaube diese Tiere, die keine Menschen kennen,würden in Gefangenschaft schier verrückt werden.
Aber könntet ihr ein verletztes Vogelbaby liegen lassen? Ich glaub nicht, dass ich das könnte....*grübel*
LG Belialsama



4Danke
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