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So sieht das dann aus...

Dies ist eine Diskussion über 'So sieht das dann aus...' im Die Rabenkrähe Forum. Teil der Rabenvögel Kategorie; Freiwillige vor! Wer würde denn mit der Dame Kontakt aufnehmen, um mit ihr Fehler in der Haltung/Unterbringung zu besprechen oder ...

  1. #21
    Supermoderatorin Avatar von Elstermama
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    Freiwillige vor!
    Wer würde denn mit der Dame Kontakt aufnehmen, um mit ihr Fehler in der Haltung/Unterbringung zu besprechen oder um einfach das Gespräch zu suchen?
    Meine Diplomatie ist mir z. Z. scheinbar abhanden gekommen.

    @Coraxdeus, es ist doch kein Problem, wenn wir mal anderer Meinung sind und es ist wirklich schon vorgekommen, das interessierte und tierliebe Menschen ohne Vorkenntnisse Vögel gepäppelt haben.
    Leider ist es doch zu oft so, daß kein Auto zur Verfügung steht und man auch keinen kennt, der eins hat .... Auch ist es einfach oft auch nicht möglich, daß man 100derte von Kilometern fährt, einfach weil dafür kein Geld da ist. Das ist keine Schande.

    @Sunny, klar ist ein Hasenstall (die waren bei uns sehr groß) nur für verletzte Wildvögel sinnig; Anflugofer wären da gut aufgehoben, weil es auch nicht so hell ist. Als tagelange Unterbringung ist das natürlich nicht gedacht.

    @Stephan, die Betreiberin der Webseite ist eine ganz liebe Dame die Vorschläge aufgreift. So wurde vor Jahren aus Katzendosenfutter - Katzenbröckchen. Vielleicht war das früher bei Erstellung der Seite noch nicht so bekannt, daß das üblen Durchfall bei Vögeln auslöst usw. Es wurde sehr schnell geändert. Das anhängige Forum ist geschlossen worden, weil das Haftungsrisiko für die guten Tips der User nicht mehr zu überschauen war; schade, doch verständlich.
    Mit so einem Forum verdient man kein Geld, sondern zahlt nur.
    LG Andrea

  2. #22
    Administrator Avatar von Sven
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    Hi Kai,

    mit Informationen meine ich keine Medikamente etc. Man kann sich nach dem richtigen Futter erkundigen, Unterbringung, erste Hilfe und nach einer passenden Auffangstation, vogelkundiger Tierarzt usw...

    Die genannte Seite ist relativ abgehärtet, was mit Verbesserungsvorschlägen zu tun hat. Deren Forum hat nicht umsonst dicht gemacht, weil da einfach mit Medikamenten-Tipps rumhantiert wurden, als wenn es sich um Apfelsaft handeln würde.

    Die Liste der Auffangstationen ist auch nicht auf dem neusten Stand. Jeder der sich Auffangstation nennt, konnte/kann sich dort unter seiner Postleitzahl eintragen lassen.

    LG


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  3. #23
    Supermoderatorin Avatar von Elstermama
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    Richtig, daß sich da jeder ohne irgendeine Prüfung oder Sachkundenachweis listen lassen kann, sollte unbedingt da stehen.
    LG Andrea

  4. #24
    Jack Daw
    Gast
    glaube, die haben sowas in der Art schon reingeschrieben:

    Wildvogelhilfe.org - Aufzucht von Jungvögeln - Einleitung

    auf dieser Seite sind gleich zu Anfang viele Warnungen eingebaut.

    ich denke, es ist besser wenn es Menschen gibt (neben den ehrenamtlich Tätigen bzw. ausgebildeten Experten), die es zumindest versuchen, sich um sonst dem Tode geweihte Vögel zu kümmern. Nicht jeder weiß, daß es Auffangstationen gibt und wenn es jeder wüßte wären diese mit Sicherheit hoffnungslos überfüllt da ich die 'Dunkelziffer' der nicht bekannt werdenden Fälle als hoch einschätze. Da muß man dann abwägen, ist es besser wenn man lieber ALLE sterben läßt oder davon ausgehen kann, daß 50% aufgrund Hilfe spendender Maßnahmen seitens 'Amateuren' durchkommen und auch selbstständig werden. Bei Greifen und Rabenvögeln ist die Prozentzahl sicher wesentlich geringer da man viel mehr falsch machen kann, aber es ist ja auch nicht gesagt, daß sich die Leute nicht ausgiebig mit dem Thema beschäftigen wenn sie einen 'Fund' machen und dann ausreichend informiert sind, um es zu schaffen. Ferner dürfte hier die Zahl derer, die sich daran wagen auch sehr viel geringer sein (habe noch nie gelesen/ gehört, daß sich ein Laie um einen Greifen gekümmert hat) und die Informationssuchenden werden früher oder später auf das Vorhandensein von Auffangsstationen aufmerksam werden. Wenn es verboten wäre, sprich erstmal ein Nachweis über Sachkunde erbracht werden müßte gäbe es unter Garantie mehr Tote da die meisten erst im Notfall zu Helfern werden (wollen) und man den Nachweis erst bekommen würde wenn's längst zu spät wäre... von daher

  5. #25
    Elke.N
    Gast
    Ich denke auch,das es gut ist,wenn es Menschen gibt, die ""in Not geratenen Vögeln "" helfen,auch wenn sie erstmel keine Ahnung haben. Zu denen gehöre ich eigentlich auch.Doch was nützt es dem Tier,wenn sich der Helfer zwar ausgiebig mit dem Thema auseinander setzt, davon dann aber nur gewisse Teile berücksichtigt oder umsetzt und dadurch Folgeschäden entstehen? 2009 meldete sich Einer in diesem Forum an, dem eine junge RK ins Auto geflogen war.Ein TA wurde kontaktiert, allerdings nur telefonisch.Auf Grund eigenständiger Recherchen machte er bei dem Vogel Krankengymnastik, hielt ihn im Keller in einem Kaninchenkäfig ,fütterte ihn usw..Nachdem keine Besserung eintrat,die Leute in Urlaub wollten, nahmen wir den Vogel in "" Pflege "".
    Der Zustand des Tieres war erbärmlich.Gefieder im A.... und beide Füße verkrümmt 2010 haben wir ihn auswildern können.Jetzt haben wir aktuell eine RK von diesem Jahr. Handaufgepäppelt.Gefunden als Küken mit geschlossenen Augen.Auch hier kann ich nur sagen, gut gemeint aber falsch gemacht.Dieses Tier lebt bei uns inzwischen seit 7 Wochen, hat drei Tierärzte und andere erfahrene Menschen kennen gelernt, befindet sich immer noch in Behandlung und keiner weiß, ob jemals was draus wird.
    Was nützt es den Tieren, wenn vorhandene Informationsquellen existieren, der Mensch aber nicht in der Lage ist,diese auch zu nutzen.
    LG Elke

  6. #26
    Jack Daw
    Gast
    tja, an der Umsetzung hapert es sicher oft. Und ich kann dich verstehen, wenn man ständig mit 'Unfalltieren' zu tun wird man nervlich ganz schön beansprucht. Auch wenn es in einigen Fällen zu Folgeschäden kommt muß man sich die Frage stellen, wäre es besser gewesen das Tier gleich sterben zu lassen oder es weiterem Leid auszusetzen. Solange letzteres nicht physisch ist kommt dann die Frage: wann ist ein Leben noch lebenswert. Bei behinderten Menschen würde (fast) jeder sagen, daß es das allemal ist. Bei behinderten Tieren? Ob sie sowas wie einen Sinn für's Leben haben? Solange sich dann jemand kümmert denke ich, schon. Zuneigung spielt da gewiss eine wichtige Rolle. Wenn es jedoch aus irgendwelchen Gründen nicht mehr möglich ist sollte wohl eher eingeschläfert werden.

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