Auszug aus Lokalanzeiger 15.01.2011
Westerwald
Der Dioxin-Skandal, in dessen Zentrum ein schleswigholsteinischer Futtermittelbetrieb steht, beherrscht derzeit die Schlagzeilen und hat auch im Westerwaldkreis umfangreiche Recherchen ausgelöst, bislang aber noch mit negativem Ergebnis.
Nach Auskunft der Kreisverwaltung ist davon auszugehen, daß in Rheinland-Pfalz weder Mischfutterhändler noch landwirtschaftliche Betriebe mit belastetem Futter beliefert worden sind. Auch betroffene Lebensmittel seien im Kreisgebiet bislang nicht vorgefunden worden.
Besonders toll finde ich die Aussage von unserem Veterinärdezernenten Dr. Stadtfeld, der grundsätzlich und völlig unabhängig vom aktuellen Dioxin-Geschehen zu einem maßvollen Fleischkonsum rät. "Weniger Würstchen und Schnitzel auf dem Teller sind nicht nur gut für die eigene Hüfte, sondern auch für unsere Umwelt".
Die starke Nachfrage nach Fleisch in den Industriestaaten fördere Auswüchse in der Tierhaltung, aber auch den Klimawandel (Stichwort Methanproduktion), die Gülleproblematik sowie den globalen Raubbau an der Natur durch Anbau von Futtergetreide.
Wie sieht es bei Euch aus?
LG Andrea



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