Es ist wieder soweit, Frösche und Kröten sind auf der Wanderschaft; zahlreiche Kreisstraßen bei uns sind schon in den Abendstunden gesperrt.
Sobald sich die Temperaturen der 8° C-Marke nähern, ist mit den Amphibienwanderungen zu rechnen.
Den Anfang machen die Grasfrösche gefolgt von den Erdkröten bis April. Sobald erste frühlingshafte Temperaturen und feuchtes, regnerisches Wetter zusammentreffen, wird vor allem in den Abendstunden der Wandertrieb ausgelöst.
Dann machen sich hunderte von Fröschen, Kröten und Molchen auf die gefährliche Wanderung aus ihren Winterquartieren hin genau zu den Laichgewässern, aus denen sie nach ihrer Metamorphose von der Kaulquappe zum Frosch oder zur Kröte wurden.
Dabei ist der größte Feind der Autoverkehr. Bitte macht es nicht wie eine Bekannte von mir, die die Frösche als Blätter ansah, bis ich anfing zu brüllen ...
Bis zu einer halben Stunde kann es dauern, bis so ein Frosch eine Straße überquert hat, so unsere Frau Hahlbrock von der Unteren Naturschutzbehörde der KV Montabaur.
Sie führt weiter aus, daß die Frösche und Co. durch das Scheinwerferlicht geblendet werden und dann eine verhängnisvolle "Schreckstellung'" einnehmen. Selbst der Luftsog der schnell vorbeifahrenden Autos gefährdet die zarten Tiere.
Sollten bei Euch die entsprechenden Straßen nicht für den Amphibienschutz gesperrt werden können, fahrt bitte langsam.
Quelle: Lokalanzeiger, Ausgabe 05.03.2011, des Westerwaldkreises
LG Andrea



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