Hugin und Munin sin ein Rabenpärchen, das dem Göttervater zuweilen auf den Schultern sitzt, um ihm dort Neuigkeiten ins Ohr zu flüstern.
Ihre Namen betdeuten "der Gedanke" und " Erinnerung/Gedächtnis". Im Morgengrauen schickt Odin sie hinaus zum Flug über die Welten.
Am Abend kehren sie dann wieder heim und überbringen dem Allvater alles Wichtige, das Ihnen aur Ihren Rundflügen begegnet.
Daher nennt man Odin auch Hrafnagud , den Rabengott.
In der Mystik und Symbolik gilt der Rabe allgemein als Sammelbegriff für die Rabenkrähe, die Saat- Nebelkrähe und den Kolkraben. Der Rabe zieht seine Spur durch die Mythen vieler Völker und schon früh beeinflusste er in hohem Maße das Denken und Handeln der Germanen. Er gilt als neugieriger, gelehriger und kluger Vogel, der sich durch seine auffallende Intelligenz und sein schwarzglänzendes Gefieder von allen anderen Vogelarten abhebt.
Es finden sich schriftliche Hinweise darauf, dass unsere Vorfahren immer wieder versuchten, die Sprache und Handlungen der Vögel zu deuten.
So wird von Seefahrern berichtet, die Raben für navigatorische Zwecke mit sich führten. Man ließ die Vögel auf offener See frei und folgte ihnen in der Hoffnung, möglichst schnell Land zu finden.
In einer Erzählung wird dem Odin ein Opfer dargebracht, als daraufhin zwei Raben krächzen, gilt das Opfer als angenommen.
Darstellungen des 6 & 7 Jh. zeigen Odin mehrmals in Begleitung zweier Vögel, was dazu führt, dass man in seinen Raben Hugin und Munin die personifizierten intellektuellen Eigenschafften des Gottes sehen kann.
Auch in Anlehnung an alte Schriften, in denen der Rabe auch als " Vater des Geistes" Bezeichnet wird.



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