Registrieren Hallo Gast! Für vollständigen Zugriff auf unser Forum solltest du dich jetzt kostenlos Registrieren!
Ergebnis 1 bis 10 von 10

eine Spende für den Wolf

Dies ist eine Diskussion über 'eine Spende für den Wolf' im Natur -und Tierschutz Forum. Teil der Andere Tierarten & Sonstiges Kategorie; Hallo an alle, es hat mich mal wieder Post vom WWF erreicht,und da diese Sache mir sehr am Herzen liegt ...

  1. #1
    Moderator Avatar von Gaby
    Registriert seit
    23.10.2007
    Geschlecht
    Weiblich
    Ort
    BM Kreis
    Beiträge
    4.281
    Blog-Einträge
    1

    eine Spende für den Wolf

    Hallo an alle,

    es hat mich mal wieder Post vom WWF erreicht,und da diese Sache mir sehr am Herzen liegt schreib ich euch in groben Zügen den Brief hier ein.

    Es geht um die kleine Wolfspopulation an der Deutsch-polnischen Grenze.

    Zum Schutz und weitere Forschungen soll ein Monitoring gemacht werden.

    Die EU bringt für jeden gespendeten Euro 6 Euro dazu.

    Spendenkonto

    WWF Deutschland
    Konto 728400306
    BLZ 50040000

    Stichwort Wolfschutz



    Ein abgemagerter Wolf begegnete im Dorf einem wohlgenährten Hund.
    Er fragte ihn:" Sag,Freund,woher nimmst du dein Fressen?"
    Der Hund erwidert:" Die Menschen geben es mir.Dafür bewache ich den Hof.Komm doch mit,mein Herr wird auch dich füttern."
    Plötzlich sah der Wolf das abgeschabte Fell am Hals des Hundes.
    "Das ist nichts weiter" sagte der Hund."Am Tag liege ich an der Kette und das Halsband hat mir das Fell etwas abgeschabt."
    "Du bist nicht frei?" rief der Wolf entsetzt.
    " Und das soll nichts weiter sein?" Vielen Dank,doch meine Freiheit ist
    mir lieber als ein satter Bauch!"
    Und rannte zurück in den Wald.Und so rennt er noch heute.


    LG gaby
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  2. #2
    Moderator Avatar von Gaby
    Registriert seit
    23.10.2007
    Geschlecht
    Weiblich
    Ort
    BM Kreis
    Beiträge
    4.281
    Blog-Einträge
    1
    Themenstarter
    KUPFER WILL WOLF IN JAGDRECHT AUFNEHMEN :: AD HOC NEWS

    Kupfer will Wolf in Jagdrecht aufnehmen
    25.04.10 | 14:19 Uhr

    Umweltminister Frank Kupfer (CDU) will den Wolf dem Jagdrecht unterstellen. Ein Abschuss von Wölfen bleibe aber aufgrund der kleinen Population «grundsätzlich ausgeschlossen», sagte Kupfer am Samstag auf dem Landesjägertag in Freital. Ausnahmen würden auch künftig nur mit Genehmigung der Naturschutzbehörden in Abstimmung mit dem Ministerium bei einzelnen auffälligen Tieren möglich sein.



    Das hab ich geschrieben....


    Sehr geehrter Hr. Umweltminister Kupfer,

    Hiermit möchte ich sie darum bitten,von ihrem Vorhaben,den Wolf
    Dem Jagdrecht zu unterstellen,Abstand zu nehmen.
    Der Wolf ist vom Aussterben bedroht, er steht unter dem besonderen Schutz des Staates. Seine Bejagung ist seither verboten,töten illegal und strafbar. So steht es jedenfalls auf dem Papier.
    Und Papier ist geduldig, das wissen wir alle.

    Auch das Jäger-Argument, der Wolf sei im Jagdrecht besser geschützt, ist völlig absurd. Der Wolf genießt nämlich schon jetzt den höchsten Schutzstatus, den unsere Gesetze hergeben. Daran würde sich auch im Jagdrecht nichts ändern. Selbst das Strafmaß bliebe gleich. (Die fünfjährige Höchststrafe wurde allerdings noch nie nach einem illegalen Wolfsabschuss verhängt). Der Wolf unterliegt dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen, er ist zudem durch die Berner Konvention sowie durch das Naturschutzgesetz und die Artenschutz-Verordnung geschützt. Beim Wolf handelt es sich um das seltenste Säugetier Deutschlands. Was soll er zusätzlich auf der Liste jagdbarer Tierarten – wenn auch zunächst ohne Jagdzeit?
    Eine Jagdzeit einzurichten ist Dann nur eine Frage der Zeit,
    spätestens wenn die ersten "hausgemachten" Hiobsbotschaften eintreffen.
    Wäre der Wolf dem Jagdrecht unterstellt, und die Zunahme des Bestandes - ob nun jägerisch angenommen oder nachweislich -ist es nur ein kleiner Schritt hin zur Einführung einer Jagdzeit. Hobby-Jägern sollte aber nicht die Entscheidung überlassen werden, ob eine Wolfspopulation eine Bejagung verträgt oder wann und wo sich angeblich zu viele Wölfe aufhalten und welche, wie viele, entnommen werden können oder müssen.
    Zudem würde die Hemmschwelle für illegale Wolfsabschüsse noch weiter gesenkt. Die Möglichkeit zur Vertuschung wäre noch größer als jetzt schon.Die Zunft, die den Wolf einst ausgerottet hat, sollte nicht noch einmal das Recht bekommen, über Leben oder Tod dieses faszinierenden Wildtiers zu entscheiden.

    Wölfe dürfen nicht weiterhin Gefahr laufen, von einem Waffenträger ums Leben gebracht zu werden, sei es vorsätzlich oder aus Versehen. Und ver- sehen haben sich nachweislich nicht wenige Waidmänner, seit der Wolf versucht, bei uns wieder heimisch zu werden:

    1. Mai 1991 in Perleberg.
    Ein junger, scheuer Wolfsrüde wird im Beisein des örtlichen Zoodirektor und der Polizei von einem Revierjäger erschossen

    3.. Mai 1991.
    Ein Jäger, der im Kreis Bernau auf der Pirsch ist, entdeckt den nächsten Wolf. Er feuert ohne zu zögern. Seine Schutzbehauptung, er habe das Tier für einen wildernden Hund gehalten, ist anscheinend nicht besonders glaubwürdig.

    17. Mai 1991 Ein Berliner Jäger erschießt bei Buckow, zwischen Pritzhagen und Ihlow, den dritten Wolf. Und obwohl sich nach seinen Aussagen in Begleitung dieses Tieres noch ein zweites gleichaussehendes befunden hatte, bleibt er bei der Behauptung, er habe den Wolf für einen wildernden Hund gehalten.
    (Das zweite Tier, das ihm nur zufällig durch die Lappen ging, war eine Wölfin, die Saugwelpen zu versorgen hatte. Sie konnte von einem glaubwürdigen Zeugen kurz nach dem gewaltsamen Tod ihres Partners mit etwa acht Wochen alten Jungen in der Nähe des Tatorts beobachtet werden. Nur diese Nachricht wurde der Öffentlichkeit als kleine Sensation präsentiert. Was totgeschwiegen wurde: Die Jungen sind durch den Verlust des Vaters, dem bekanntlich eine tragende Rolle bei der Jungenaufzucht zukommt, mit großer Sicherheit verhungert.)

    24. Mai 1991
    In Zepernick: der vierte tote Wolf – ein junger Rüde

    27. August 1993 Ein Wolf auf dem nordöstlichen Autobahnring um Berlin – etwa 15 km vom Kurfürstendamm entfernt – überfahren.

    23. Juli 1994
    Bei Gandenitz, nordwestlich von Templin in der Uckermark, kam der sechste Wolf zu Tode. Er wurde von einem Jäger aus Nordrhein-Westfalen „mit einem sauberen Blattschuss als wildernden Hund erlegt“

    7. Dezember 1994
    Zwei Beamten des Bundesgrenzschutzes entdecken unweit der tschechischen Grenze zwischen Bayerisch Eisenstein und Zwiesel ein Tier, das sie für eine streunenden Schäferhund halten. Gejagd, bis das Tier vor Panik vor einen Zug läuft, ihm wird der Gnadenschuss gewährt.

    9. Januar 1999
    läd das Bundesforstamt Mecklenburg-Vorpommern zur Drückjagd ins Revier Hintersee, Kreis Ückermünde. Im Laufe dieser Jagd erschiesst der Jagdgast Freiherr Ostmann von der Leye vom Ansitz aus einen Wolf.

    19. Januar 2003
    erschießt ein Jäger nahe Alfeld im Kreis Hildesheim /Niedersachsen die Wölfin Bärbel. Auch sie ist eine Gehege-Wölfin, die aus einem Tierpark in Klingenthal/Bayern floh und seit Sommer 2002 in Freiheit lebt.
    Februar 2006
    Land Brandenburg.Ein toter Wolf wird am Rande der Autobahn etwa drei Kilometer vom Grenzübergang Forst (Spree-Neiße) entfernt entdeckt

    08. Februar 2007 In Sachsen wird auf der Bundesstraße 157 zwischen Boxberg und Weißwasser eine junge Wölfin von einem PKW überfahren

    Ende April 2007
    Bei Süsel/Ostholstein: Auf der Bundestraße 76 überfährt eine Frau einen jungen, etwa einjährigen Wolf.

    07. August 2007
    Ein Förster findet auf dem Truppenübungsplatz in der Neustädter Heide (Oberlausitz/Sachsen) einen toten Wolf. Es ist ein etwa einjähriges Weibchen

    15. August 2007
    Wird die nächste tote Wölfin in Brandenburg entdeckt.
    Das Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) gebracht, damit mit Computertomographie und Sektion die genaue Todesursache ermittelt werden kann. Eine Woche später steht das Ergebnis fest - die Wölfin wurde offenkundig erschossen.

    15.12.2007
    In Niedersachsen wird nahe der Ortschaft Gedelitz im Landkreis Lüchow-Dannenberg wieder ein Wolf erschossen.

    22. Januar 2009
    Spaziergänger entdecken in der Oberlausitz im Wald zwischen dem Tagebau Reichwalde und Kreba (Kreis Görlitz) einen toten Wolf. Es handelt sich um ein junges weibliches Tier.
    Routinemäßig wird die tote Wölfin zur Untersuchung ins Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin gebracht. Das Ergebnis liegt jetzt vor: Demnach starb die junge Wölfin an einer Schussverletzung!

    06. Juni 2009
    Gegen 21.30 Uhr wurde im Raum Tucheim im Jerichower Land/Sachsen-Anhalt wieder ein Wolf erschossen.


    Ich würde sie gerne um eine Rückmeldung diesbezüglich bitte, ob sie es unter diesen Vorraussetzungen als weiter vertretbar erachten.
    Mit freundlichen Grüßen
    Gabriele Hupp





    und das war die Antwort.....




    Sehr geehrte Frau Hupp,
    Ihre mail haben wir erhalten. Herr Staatsminister Kupfer hat mich beauftragt Ihnen zu antworten.
    Der Wolf bleibt unabhängig von der Aufnahme ins Jagdrecht eine streng geschützte Tierart. Der Freistaat wird auch weiterhin alles tun, um den Wolf zu schützen. Die Bestandesentwicklung wird beobachtet und ein weitestgehend konfliktfreies Nebeneinander von Mensch und Wolf gefördert.
    Dazu soll das Management auf noch breitere Schultern gestellt werden. Die Einbindung der flächendeckend in Sachsen agierenden Jäger im Rahmen der Hegeverpflichtung bietet sich dabei an. Deshalb werden wir über die Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht diskutieren und die Jägerschaft damit in die Pflicht nehmen. Das setzt jedoch voraus, das sich die Jäger aktiv am bestehenden Monitoring beteiligen, konstruktiv mit den zuständigen Stellen zusammenarbeiten und ein entsprechendes Fortbildungskonzept erarbeiten und umsetzen.
    Die Zahl der Wölfe der deutsch-westpolnischen Population ist für eine Bejagung derzeit wesentlich zu klein. Eine Bejagung von Wölfen bleibt deshalb grundsätzlich ausgeschlossen, so wie es auch nach FFH- Richtlinie gefordert ist.
    Dem Jagdrecht unterliegt bereits jetzt eine Vielzahl von Tierarten, die nach Naturschutzrecht streng geschützt sind oder aus anderen Artenschutzgründen eine ganzjährige Schonzeit haben und damit jagdlich nicht genutzt werden können. Mit der Hegeverpflichtung übernehmen die Jäger auch hier eine umfassende Verantwortung für die Erhaltung dieser Tierarten.
    Im Folgenden erhalten Sie dazu den Link zur Pressemitteilung des SMUL zum Landesjägertag am 24. März 2010: Minister spricht auf Landesjägertag
    Mit freundlichen Grüßen



    Katrin Müller
    Referentin | Desk Officer
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  3. #3
    Moderator Avatar von Gaby
    Registriert seit
    23.10.2007
    Geschlecht
    Weiblich
    Ort
    BM Kreis
    Beiträge
    4.281
    Blog-Einträge
    1
    Themenstarter
    Abschuss von Wölfen in Amerika

    Defenders of Wildlife Campaign to Save America's Wolves: Take Action for Wolves


    Protestaktion !!!!
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  4. #4
    Administrator Avatar von Sven
    Registriert seit
    03.09.2006
    Geschlecht
    Männlich
    Beiträge
    5.680
    Blog-Einträge
    2
    An der Protestaktion teil genommen!

    Die Antwort-Mail ist doch nur Pseudo-Standard-Sche**e, oder glaubst du wirklich, in unserer Pseudo-Demokratie hat der Bürger irgendeinen Einfluss??


    LG


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  5. #5
    Branos
    Gast
    Protest-Mail ist abgeschickt.

    Gruß Branos

  6. #6
    Moderator Avatar von Gaby
    Registriert seit
    23.10.2007
    Geschlecht
    Weiblich
    Ort
    BM Kreis
    Beiträge
    4.281
    Blog-Einträge
    1
    Themenstarter
    Danke euch.....

    Sven, ich weiß...aber versuchen...immer und immer wieder und je mehr Menschen dazu Stellung nehmen.....die Hoffnung stirbt zuletzt,oder!
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  7. #7
    Moderator Avatar von Gaby
    Registriert seit
    23.10.2007
    Geschlecht
    Weiblich
    Ort
    BM Kreis
    Beiträge
    4.281
    Blog-Einträge
    1
    Themenstarter
    Neue vorerst gute Nachrichten.....

    Dear Gabriele,

    Late yesterday we received some great news: As a result of a lawsuit brought in federal court by Defenders of Wildlife and other conservation groups, wolves in Greater Yellowstone and the Northern Rockies are again protected under the Endangered Species Act.

    A federal judge in Montana sided with Defenders and other conservation groups, overturning the U.S. Fish and Wildlife Service’s decision to remove gray wolves in the Northern Rockies from the endangered species list.

    This is incredible news that will save the lives of hundreds of wolves that would have otherwise been targeted and killed in hunts this fall. And it opens the door to developing a science-based plan that will ensure wolf recovery continues in the Northern Rockies.

    This hard-fought victory would not have been possible without the hundreds of thousands of Defenders activists like you who wrote federal and state officials, attended hearings and supported our legal fight and on-the-ground work financially. Thank you so much for making this victory for wolves happen!

    This legal decision is not only a win for wolves, but also for science-based conservation -- the judge clearly ruled that recovery decisions for our most vulnerable wildlife must be based on science, not politics.

    Although this victory means that wolves in the Northern Rockies will regain federal protections, the fight for their recovery is far from over.

    In fact, this is just the beginning of another potentially more difficult chapter in the continued battle for wolf recovery.

    We must continue our on-the-ground efforts to prevent conflicts between ranchers and wolves, counter anti-wolf misinformation in the media and work with all stakeholders to ensure these wolves fully recover and can then be legitimately delisted.

    You made this victory possible -- and we’ll need your help to continue our important work for these wolves.

    Learn more about this win for wolves -- and the challenges that lie ahead.

    Thank you for all your efforts!



    Rodger Schlickeisen
    President
    Defenders of Wildlife
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Rabenherz
    Registriert seit
    18.03.2009
    Geschlecht
    Weiblich
    Beiträge
    379
    Manchmal hab ich auch gedacht, ob es tatsächlich immer was nützt wenn protestiert wird........?

    Aber das ist eine wirklich gute Nachricht
    Freu mich .....

    LG Annette

  9. #9
    Moderator Avatar von Gaby
    Registriert seit
    23.10.2007
    Geschlecht
    Weiblich
    Ort
    BM Kreis
    Beiträge
    4.281
    Blog-Einträge
    1
    Themenstarter

    Willkommen daheim, Wolf!

    Unterstützen Sie das WWF-Wolf-Schutzprogramm, damit der Wolf in seiner neuen Heimat bleiben kann

    Geschafft! Der Wolf ist zurück – das ist ein Riesenerfolg für den Naturschutz. In Sachsen und Brandenburg sind die ersten Wölfe wieder heimisch geworden. Nachdem die Wölfe in Deutschland seit über 100 Jahren völlig ausgerottet waren, wurden Wolfsspuren jetzt auch an der Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gesichtet.
    Jetzt wollen wir seine neue Heimat sichern - mit Ihrer Hilfe!

    © shutterstock

    Sichern Sie mit Ihrer Spende die Heimat des Wolfes

    Mit 80 Euro sichern Sie im Naturpark Uckermärkische Seen weitere 600 Quadratmeter grünen Lebensraum für den Wolf.
    Mit 55 Euro können wir eine Fotofalle aufzustellen. Sie liefert sechs Monate lang wertvolle Informationen über den Wolf, die Wolfsfamilien und ihre Wanderrouten.
    Mit 40 Euro finanzieren Sie Schautafeln und Bilder, mit denen wir die Menschen über die Lebensweise der scheuen Wölfe aufklären können.


    ©Chris Martin Bahr, Hubert Klein / WWF

    Heißen auch Sie den Wolf willkommen!

    Im Osten Deutschlands haben sich etwa sechs Wolfsrudel angesiedelt. Die Rudel gleichen kleine Familien. Jede besteht aus einem Elternpaar, den Welpen und den Welpen des Vorjahres – den so genannten Jährlingen. Die Jährlinge bleiben bei ihrer Familie, bis sie selbst ein eigenes Wolfsrudel gründen.
    Da die Wolfsjagd in der Europäischen Union seit 20 Jahren streng verboten ist, streifen jetzt wieder mehr junge Wölfe durch den ländlichen Osten Deutschlands – auf der Such nach einem eigenen Revier.

    Das tut der WWF

    Im Norden von Berlin, im Naturpark Uckermärkische Seen, ist bereits ein 8000 Hektar großes zukünftiges „Wolfsparadies“ entstanden. Doch das reicht noch nicht, um den Wolf dauerhaft zu halten.
    Deshalb sichert der WWF weitere große Flächen im Naturpark. In Südbrandenburg wollen wir Wanderkorridore schaffen, die Wolfs-Lebensräume miteinander verbinden. Und wir installieren Fotofallen, die wertvolle Informationen über den Graurücken und seine Wanderrouten liefern. Darüber hinaus tun wir alles, um die Menschen wieder mit der Lebensweise der Wölfe vertraut zu machen.

    Helfen Sie JETZT!


    Steckbrief

    • Größe: zwischen 100 und 160 cm
    • Gewicht: bis zu 38 kg
    • Lebensweise: Wölfe leben in Familienverbänden mit starken Bindungen
    Wenn Sie Fragen haben ...


    ... rufen Sie uns gerne an:
    WWF-Infodienst
    Tel.: 069 79144-142
    Oder schreiben Sie uns


    Spendenkonto

    Bank für Sozialwirtschaft
    Bankleitzahl: 550 205 00
    Konto: 2000


    (Quelle)

    WWF-Deutschland: Wölfe
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  10. #10
    Moderator Avatar von Gaby
    Registriert seit
    23.10.2007
    Geschlecht
    Weiblich
    Ort
    BM Kreis
    Beiträge
    4.281
    Blog-Einträge
    1
    Themenstarter
    Wölfin in Sachsen gewildert

    WWF: Bedrohte Tierart darf nicht ins Jagdrecht.



    © Ralph Frank / WWF

    Berlin - Der WWF verurteilt den illegalen Abschuss einer jungen Wölfin in Sachsen am vergangenen Dienstag. „Wir haben rund 60 Wölfe in Deutschland. Da ist jedes totes Tier ein herber Rückschlag, besonders wenn es durch illegale Handlungen ausfällt“, sagt WWF-Artenschutzreferent Dr. Janosch Arnold. Zugleich forderte Arnold das sächsische Umweltministerium auf, endlich von den Plänen abzurücken, den Wolf aus dem Naturschutz- ins Jagdrecht zu nehmen ohne dies mit den im Wolfsmanagement beteiligten Akteuren zu diskutieren. „Der sächsische Umweltminister Frank Kupfer empört sich öffentlich über den Abschuss, weigert sich aber mit den Umweltverbänden über die geplante Überstellung des Wolfes ins Jagdrecht zu sprechen. Die Entscheidung eine in Deutschland bedrohte und seltene Tierart aus der Zuständigkeit der Naturschutzbehörden zu nehmen und stattdessen dem Jagdrecht zu überantworten ist ein falsches Signal und absolut kontraproduktiv“, so Arnold. „Einer jagdlichen Nutzung wiederspricht der Zustand der Population, welche weit vom günstigen Erhaltungszustand entfernt ist.“
    Die etwa ein Jahr alte Wölfin war vermutlich am 3. Mai in der Nähe von Niesky (Landkreis Görlitz) gewildert worden. Nach WWF-Informationen sei inzwischen klar, dass das Tier mit einem Jagdprojektil erlegt worden sei. „Das legt die Vermutung nahe, dass der Täter vermutlich aus dem Bereich der Jägerschaftstammt“, sagt Arnold. Der WWF wolle jedoch keine Gruppe unter Generalverdacht stellen. In vielen Regionen arbeite der
    Umweltverband eng und vertrauensvoll mit Jägerinnen und Jäger auf dem Gebiet des Wildtier- und Wolfsmanagement zusammen. Der illegale Wolfsabschuss ist ein Verstoß gegen Natur- und Artenschutzrecht und könne mit hohen Geldstrafen oder gar mit Haftstrafen bis zu fünf Jahren
    geahndet werden. Das Landratsamt Görlitz hat derweil angekündigt, Anzeige gegen Unbekannt erstatten zu wollen.

    WWF-Deutschland: Wölfin in Sachsen gewildert
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •