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Ungeheuerlich!!!!

Dies ist eine Diskussion über 'Ungeheuerlich!!!!' im Natur -und Tierschutz Forum. Teil der Andere Tierarten & Sonstiges Kategorie; Bitte lest Euch den im Link angeführten Artikel mal durch. Es ist ungeheuerlich, was da für ein Urteil gesprochen wurde. ...

  1. #1
    Moderator Avatar von Hexe Elstereule
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    Ungeheuerlich!!!!

    Bitte lest Euch den im Link angeführten Artikel mal durch. Es ist ungeheuerlich, was da für ein Urteil gesprochen wurde. Bitte schreibt auf dem postalischen Weg einen (höflichen) Protestbrief an das hessische Landwirtschaftsministerium. Eventuell reiche ich auch einen Musterbrief nach. Nur das Ministerium kann das Urteil noch aushebeln!

    Tauben in Massen sind laut Gerichtsurteil Schädlinge - Yahoo! Nachrichten
    Bitte weitflächig weiterverteilen!
    LG
    Angelika

  2. #2
    Moderator Avatar von Gaby
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    Hier schonmal die Adresse.

    Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
    Mainzer Str. 80

    65189 Wiesbaden


    Telefon und eMail
    Telefon: +49(0)611-815-0
    Telefax: +49(0)611-815-1941 poststelle@hmuelv.hessen.de
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  3. #3
    Moderator Avatar von Gaby
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    ich hab mal etwas verfaßt....Verbesserungen erwünscht.....

    Betr.: Aktenzeichen: VGH Hessen 8 A 396/10


    Sehr geehrte Damen und Herren

    Mit erschrecken musste ich folgende Nachrichten lesen

    Stadttauben in großer Zahl gelten einem Gerichtsurteil zufolge als Ungeziefer. "Wenn sie in der bekannt hohen Populationsdichte auftreten, sind sie als Schädlinge im Sinne des Tierschutzgesetzes anzusehen", entschied am Donnerstag der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH). Sie dürften deshalb eher getötet werden als andere Wirbeltiere.“
    Das kann,darf und sollte nicht so stehen bleiben.

    Anstelle von grausamen Tötungen an Lebewesen die unverschuldet in dieser Situation sind,weil deren Ursprung der Mensch zu verantworten hat durch Züchtungen,sollte ,wie in einigen Städten schon vorbildlich eingerichtet und gefördert, einige Taubenschläge eingerichtet werden.
    Die Vergangenheit hat gezeigt das diese Einrichtung,durch gezieltes Eingreifen in die
    Eiablage,sich eine extreme Vermehrung vermeiden lässt.

    Der hessische Sender RPR1 hat nach einer Umfrage folgendes festgestellt

    „ 80 % der hessischen Bevölkerung haben sich für die Tauben und gegen die Tötung ausgesprochen“

    Entscheiden sie nicht gegen das Volk.

    Ich möchte sie bitten mich über ihre weitere Planung auf dem laufenden zu halten und bitte
    um Rückmeldung.

    Vielen Dank im vorraus für ihre Bemühungen.

    Mit freundlichen Grüßen
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  4. #4
    Moderator Avatar von Gaby
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    hier eine Mail vor ein paar Tage

    Hier mal die Stellungnahme des Bundesverbandes:

    Stadttauben: Gravierendes Urteil des VGH Kassel
    Der Veraltungsgerichtshof Kassel hat gestern eine gravierende Entscheidung in Sachen Stadttauben-Tötung gefällt. Die Medien berichteten umgehend, sorgten jedoch vielfach für Verwirrung sowie zu der Annahme, Stadttauben dürften nun bei großem Vorkommen allerorts getötet werden.
    Das Ergebnis des Vorgangs ist zunächst dieses:
    Der Kläger, ein Falkner, bekam von den Richtern zwar keine grundsätzliche Erlaubnis für das gewerbsmäßige Fangen und Töten der Stadttauben. Die Richter verpflichteten aber den zuständigen Landkreis Limburg-Weilburg, den Antrag des Falkners neu zu prüfen und festzulegen, ab wann von einer Taubenplage gesprochen werden kann und die Stadttauben getötet werden dürfen. Revision ist zugelassen.
    Das bedeutet: Erst wenn das Urteil rechtskräftig ist, stellt sich anhand der schriftlichen Gründe, die erst in einigen Wochen vorliegen werden, die Frage, was daraus für Hessen und bei möglicher Übernahme in anderen Ländern und letztlich bundesweit daraus folgt.
    Der Bundesverband setzt nun darauf, dass die Behörde im Sinne des Tierschutzes Rechtsmittel einlegen wird. Mit dem Bundesverband kooperierende Juristen signalisierten der Behörde heute großes Interesse an einem Austausch
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  5. #5
    Moderator Avatar von Gaby
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    Seit mehr als fünfzehn Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Tierschutz und dem Umgang unserer Gerichte damit. Trotz TierSchG und Eintrag in die Verfassung im Mai 2002 werden Tiere bei uns immer noch wie Sachen und nicht wie schmerzempfindliche Lebewesen behandelt.

    Wir nehmen ihnen ihren natürlichen Lebensraum, indem wir uns immer weiter ausbreiten, und bekämpfen sie, wenn sie ihrerseits in unsere Städte und Gärten kommen. Was uns nicht passt, wird kurzerhand zum Schädling erklärt, gnadenlos verfolgt und möglichst ausgerottet. Hatten wir das nicht schon einmal? Heute sind es Tiere und morgen?

    Tauben rein vorsorglich als gesundheitsschädigende Schädlinge zu bezeichnen, um sie anschließend guten Gewissens umbringen zu können, ist derart abwegig, dass mir dafür jegliches Verständnis fehlt. Tiere, die niemandem etwas zuleide tun, die in ihrer Sanftheit unsere Herzen rühren und für uns ein Symbol des Friedens sind, sollen dezimiert oder besser noch ausgemerzt werden.

    Wie können Menschen, die auch nur ein Teil der Schöpfung sind, auf eine solch abstruse Idee kommen, anstatt nach tierfreundlichen Lösungen
    wie z. B. Taubenhäuser und gleichzeitig nach der Wurzel des Übels zu suchen? Tauben fallen nicht vom Himmel, sondern sind Opfer von Brieftaubenzüchtern, Wettflügen usw. Hier müssen unsere Gerichte ansetzen, wenn sie ihrer Verantwortung Mensch und Tier gegenüber gerecht werden wollen. Dank gebührt dem zuständigen Veterinäramt, das sich vom Kläger nicht hat beeinflussen lassen und klare Position in Richtung Tierschutz gezogen hat.

    Die Ausübung der Jagd ist ein teueres Hobby und kann nur von Leuten mit dem dafür nötigen finanziellen Hintergrund ausgeübt werden. Merkwürdig, dass das Gericht dem Kläger auf Kosten des Steuerzahlers dennoch Prozesskostenhilfe bewilligt hat anstatt ihm zu empfehlen, sich ein billigeres Hobby zu suchen ...

    Freundlichen Gruß

    (Name des Verfassers ist mir bekannt)


    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  6. #6
    Moderator Avatar von Gaby
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    Verfasser auch hier bekannt mit dem Einverständnis der Verbreitung

    An die Redaktion

    Das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes schürt in Köln Hoffnung
    auf Besserung der Taubenplage . Warum eigentlich? Hier werden doch Tauben
    getötet und nichts passiert. Wer erinnert sich nicht an den Taubentod am, im
    oder um den Kölner Dom.
    Wer sich an die Ereignisse um den Tod der 15 oder mehr Tauben vor 5 Jahren
    am Kölner Dom erinnert, kann doch sowieso nur den Kopf schütteln. (siehe
    Fotos und Presseinfo, die von niemandem infrage gestellt wurde) Das betrifft
    auch und insbesondere das dann folgende Gerichtsver- fahren, was damals groß
    durch die Medien ging. Hier noch einmal zur Erinnerung Fotos vom Geschehen.
    Über den Verfahrensablauf schweigt man besser, weil es so typisch kölsch
    war. Natürlich wurde der im Bild Abgebildete nicht verurteilt, weil man u.a.
    vergessen hatte Zeugen,wie die Polizisten zu laden und später wurden sie
    nicht mehr gehört. So kam es natürlich nicht zu einer Verurteilung.
    Schlechtes dem, der Böses dabei denkt. Denn dann wären möglicherweise ganz
    andere Personen vor Gericht gezerrt worden.
    Ob aufgrund der evtl. Umsetzung der neuen Regularien eine neue,
    erfolgreiche Tötungswelle wie 2006 am Dom folgt, dürfte mehr als zweifelhaft
    sein.
    Eier der Tauben gegen Attrappen zu tauschen ist wirksam, aber in der an
    neuen Bauvorhaben klotzenden Stadt zu teuer. Also abgelehnt.
    Es bleibt also erst einmal alles beim Alten.


    Mit freundlichen Grüßen

    Scannen0001.jpg
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