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  • 3 Beitrag von Gaby

Datenbank Tierversuche

Dies ist eine Diskussion über 'Datenbank Tierversuche' im Natur -und Tierschutz Forum. Teil der Andere Tierarten & Sonstiges Kategorie; [...] Trotz gegenteiliger Behauptungen von Seiten der Industrie und der Hochschulen und Finanzierung großenteils durch uns Steuerzahler ist tierexperimentelle Forschung ...

  1. #1
    Administrator Avatar von Sven
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    Datenbank Tierversuche




    [...]Trotz gegenteiliger Behauptungen von Seiten der Industrie und der Hochschulen und Finanzierung großenteils durch uns Steuerzahler ist tierexperimentelle Forschung in Deutschland weitgehend geheim. Die Öffentlichkeit wird mit irreführenden und verharmlosenden Aussagen beruhigt. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. Das Datenbank-Projekt der Ärzte gegen Tierversuche e.V. macht die aktuelle Praxis der Tierversuche für die Öffentlichkeit transparent. Im Bereich »Datenbank« haben Sie Zugriff auf Beschreibungen von über 4.000 in Deutschland durchgeführten Experimenten. In der Rubrik »in vitro« dokumentieren wir einige der vielfältigen Möglichkeiten tierversuchsfreier Verfahren, die im Gegensatz zu Tierversuchen zuverlässige und relevante Ergebnisse liefern.[...]

    Tierversuche laufen noch immer weitgehend im Verborgenen ab. Industrie und Forschung lassen sich nicht gern in ihre Karten schauen. Die Öffentlichkeit soll möglichst wenig erfahren, was tatsächlich in den Labors mit Tieren geschieht. Tierexperimentell tätige Forscher sind aber auch daran interessiert, ihre Erkenntnisse in der Fachwelt zu verbreiten - sie veröffentlichen ihre Ergebnisse in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Diesen Umstand kann man sich bei der Suche nach Informationen über Tierversuche zu Nutze machen. Für den tierschutzinteressierten Laien ist die meist auf Englisch erscheinende Fachliteratur jedoch oft nur schwer zugänglich und zudem schwer zu verstehen. Doch die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, was hinter den verschlossenen Türen der Labors geschieht. Mit unserer Datenbank machen wir Tierversuche publik. Das »Fachchinesisch« wurde in eine leicht verständliche deutsche Sprache übersetzt. Informationen über Tierversuche werden so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


    Tierversuchshochburgen in Deutschland




    Datenbank Tierversuche


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  2. #2
    Moderator Avatar von Gaby
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    Das ist noch so ein Punkt wo ich...vor 3 Tagen war ein Bericht um Fernsehen über das größte europäische Versuchslabor in England , die buchten die Tierschützer die protestieren schnell ein...aber die Gruppe Shac ist da sehr konsequent.

    LG gaby
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  3. #3
    Moderator Avatar von Gaby
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    Geschichte

    Descartes(Philosoph): Körper = biologische Maschine Spezielle Fachbereiche: ohne ganzheitliche Sicht. Die Methode Tierversuch wurde von den Wissenschaftlern einfach GEGLAUBT. Sie wurde nie validiert. Es gibt keine Studien zur Wirksamkeit. Aufwendige Validierungsverfahren wie sie jetzt für tierversuchsfreie Methoden gemacht werden müssen, wurden für die Methode Tierversuche nie gemacht. Heute will niemand zugeben, daß man sich die letzen 150 Jahre Tierversuche geirrt hat.
    Wichtigste Krankheiten trotz Tierversuche nicht heilbar geworden. Zivilisationskrankheiten nicht besiegt.
    Mehrere Milliarden Euro werden in Deutschland jährlich in Tierversuche investiert. In tierversuchsfreie Methoden nur 4 Millionen. In Berlin soll ein neues Labor gebaut werden, das alleine 24 Millionen Euro verschlingen soll.
    »Obwohl es sich um unsere Steuergelder handelt, gibt die Bundesregierung nicht bekannt, wie viele Gelder insgesamt in Tierversuche fließen«, empört sich Dr. med. vet. Corina Gericke, stellvertretende Vorsitzende von Ärzte gegen Tierversuche. »Es dürften Milliarden Euro sein, die jedes Jahr für Tierversuche verschleudert werden, während der tierversuchsfreien Forschung durchschnittlich pro Jahr lächerliche vier Millionen Euro zur Verfügung stehen.«

    Gesetze

    „Es ist verboten Tieren ohne vernünftigen Grund zu schaden.“
    Ein vernünftiger Grund ist aber alles, was dem Menschen in irgendeiner Weise nützt- ergo sind praktisch alle denkbaren Tierversuche erlaubt. Jegliche Tierschutzgesetze werden von der „Freiheit für Forschung und Lehre“ überstimmt.
    Zitat eines Zahnmediziners, der selber Implantatversuche durchgeführt hat:
    „Diese Kommission ist ein Zahnloser Tiger, DU BEKOMMST JEDEN VERSUCH DURCH.“Die verschiedenen Tierschutzkommissionen bestehen zu zwei Dritteln aus Forschern und zu einem Drittel aus Tierschützern. Die Forscher haben immer die Mehrheit.

    Experimente

    -Grundlagenforschung

    Hier werden die meisten Tiere ‘‘verbraucht“. Im Jahr 2010 waren es knapp 1 Million(D). Z.B. werden Tieren Teile von Augen, Ohren oder Gehirn zerstört, um zu sehen wie sich danach ihr Verhalten ändert.

    -Toxizität (Vergiftungen)

    Vergiftungen: nicht übertragbar: Jede Art hat einen anderen chemischen Organismus- z.B. Haloxon: hilft Tauben, vergiftet aber Gänse uswusf!!
    Fisch-Test: Fisch als Meßinstrument für umweltschädigende Stoffe . Die Fische werden mit einer immer geringeren(warum nicht mit einer immer höheren?) Konzentration vergiftet, bis die Menge feststeht bei der nach 48 Std kein Fisch mehr stirbt. Zum Bestimmen des Vergiftungsgrades, mit dem Abwasser in Flüsse geleitet werden darf.
    LD-50-Test: ermittelt die Substanzmenge, ab welcher die Hälfte der Versuchstiere stirbt

    -Kosmetik

    Die Versuche könnten von heute auf morgen eingestellt werden, wenn die Firmen auf die bereits existierenden, mindestens 8.000 Rohstoffe zurückgreifen würden.
    Zudem fällt genug menschliche Haut in der Chirurgie an, die man viel besser verwenden kann.
    Das (Kosmetiktest)Verbot gilt nämlich nur für Rohstoffe, die ausschließlich für Kosmetika verwendet werden. Da dies nur bei etwa 10% der Inhaltsstoffe der Fall ist, können die Substanzen nach den Vorgaben des Chemikaliengesetzes im Tierversuch geprüft werden.
    Einige Staaten schreiben für Kosmetik Tierversuche vor. Will ein Land dorthin exportieren, muß es die Versuche durchführen.
    Draize-Test: Da Kannienchen große Augen haben werden sie „verwendet“. Sie werden in engen Käfigen fixiert und ihre Bindehäute werden mit einer Substanz gereizt und entzünden sich.

    Nach derzeitigem EU-Recht darf ab 2013 nur noch Kosmetik verkauft werden, die nicht in Tierversuchen getestet worden ist. Allerdings droht dieses verbot wieder verschoben zu werden.

    -Medikamente

    nicht übertragbar: 92 % der Medikamente, sind im "Tiermodell" erfolgreich ->beim Menschen gar keine oder unerwünschte Wirkungen.

    -Impfstoffe und Seren

    Die Tiere werden mit Krankheitserregern infiziert . In ihrem Blut entstehen Antikörper, zu dessen Gewinnung sie oft getötet werden.
    Es muß immer eine Kontrollgruppe geben, wenn Impfungen getestet werden sollen. D.h. eine Gruppe wird infiziert und erhält keine oder wenig Impfung oder Medikamente. Diese sterben beabsichtigt qualvoll an ihren Krankheiten.
    Viren, Bakterien und Parasiten wie Magen-Darm-Würmer werden in Tieren ‘‘aufbewahrt“. In entsprechenden Zeitabständen werden die Wirtstiere getötet und neue werden infiziert.

    -Xenotransplantation

    Schweine sollen Organlager für Menschen werden. Um die starke Abwehr des menschlichen Körpers auf die Schweine-Organe zu verringern, werden sie genmanipuliert.

    Andre Schmidt sagte nach des Symposiums der Tierversuchsbefürworter:
    „Unsere Frage, ob man einem schwerkranken Menschen mit einem Schweineherz, mit Medikamenten behandeln könne, die für den Menschen entwickelt worden seinen, blieb unbeantwortet. Ein Wissenschaftler räumte ein, daß eine Gesetzesänderung zur Organspende ausreichen könnte um den Mangel an Spenderorganen zu beheben und damit kein Bedarf an tierischen Organen bestehe.“

    -Gentechnik

    Transgene Tiere: Den Tieren werden Gene anderer Tiere oder Gene von Menschen hinzugefügt. Einzelne Gene, bestimmte Körperfunktionen können an- oder abgeschaltet werden. Meistens mißlingt dies, und sie sterben schon im Mutterleib oder kommen mißgebildet zur Welt und werden getötet. 90 % der Versuchstiere sind „wertlos“ und werden entsorgt.
    Gentechnisch veränderte „Nutztiere“ sollen schneller wachsen, größer werden. Um den Welthunger zu bekämpfen. Dabei müssten wir den Massenkonsum von Tieren nur einschränken, und schon gäbe es genug Pflanzen für alle Menschen, statt diese an Tiere zu verfüttern.
    Um festzustellen, ob die gewünschte Genmanipulation gelungen ist, wird Mäusen ein Stück vom Schwanz abgeschnitten. Am Ende werden alle überlebenden Tiere meist durch Genickbruch oder Kohlendioxid-Erstickung getötet.

    Genmanipulierte Tiere werden oft krank. Über die Langzeitwirkungen fremder Gene im Erbgut ist noch wenig bekannt. Tierorgane können Krankheiten übertragen. Die Entstehung von neuen Seuchen ist möglich. Ein Risiko besteht in jedem Fall, ein möglicher Nutzen ist bis heute NICHT nachgewiesen.
    Die Gentechnik ist hauptverantwortlich dafür, dass Tierversuche in Deutschland seit Jahren zunehmen.

    -Teratogenität

    Experimente zur Schädigungen der Frucht im Mutterleib

    -Mutagenität

    Experimente zur Erbgutschädigung

    -Kazerogenität (Krebserzeugung)

    Krebsmaus: Maus mit Krebs-Gen. Keine Erfolge, aber gewinnbringend patentiert!

    -Bioreaktoren

    Genmanipulierte Tiere produzieren in ihrer Milch menschliche Eiweiße, die bei der Herstellung von Medikamenten oder Nahrungsmittelzusätzen! verwendet werden sollen. Produktion menschlicher Eiweiße ist auch mit menschlichem Spenderblut möglich.

    -Studium

    Hier werden Tiere aller Gattungen gequält und getötet, nur um den Lehrstoff zu veranschaulichen. . Tot oder unter Narkose wird z.B. mit ihren Nerven und Muskeln rumexperimentiert. Auch in nichtmedizinischen Fächern wie Biologie.

    -Affen

    Firma COVANCE, USA:
    unkooperative Affen werden geschlagen und gewürgt. Verängstigte Affen werden angeschrien und verflucht. Regelrechtes Hineinschmeißen der Tiere zurück in ihre Käfige. Durch Streß und Durchfall: Herausragen der Eingeweide aus dem Rektum. Verletzungen bleiben unbehandelt bis sie nekrotisch werden(Wundheilung ist blockiert). Käfige werden mit Wasserschläuchen ausgespritzt, während die Affen darin sind. Kleinen Affen werden große Sonden über die Nase in den Magen geschoben, was zu Brechreiz und täglichem Nasenbluten führt. Affen mit Selbstverstümmelungen. Nonstop laute Musik. Auftraggeber erlauben nicht daß Tiere behandelt werden. COVANCE mußte daher eine Geldstrafe zahlen.
    Es ist nachgewiesen, daß in MÜNSTER ähnliche Zustände herrschen.

    Zudem belegen neue Filmaufnahmen, wie Hunderte wilde Javaneraffen auf Java der freien Natur entrissen und brutal in Säcke und anschließend Transportkisten gestopft werden. Abnehmer der Tiere sind Unternehmen, die die internationale Versuchstierindustrie beliefern.

    Die von der Ärztevereinigung vorgebrachten Argumente wie auch die Begründungen der Ablehnungsbescheide anderer Behörden, die vergleichbare Affenhirnversuche mangels medizinischen Nutzens und aufgrund ethischer Unvertretbarkeit nicht mehr genehmigt haben, werden in Gänze ignoriert.

    Opfer-Zahlen

    Tiere:
    Die ü̈berwiegende Mehrheit sind Ratten und Mäuse (85,8 %), gefolgt von Fischen (5,2 %), Vögeln (3,7 %), Kaninchen (2,1 %), Meerschweinchen (1,1 %) und Schweinen (0,5 %). Hunde und Katzen (0,2%). (von Pro Forschung)

    Die mit Abstand am häufigsten für Tierversuche ‘‘verwendete“ Art sind Mäuse. 2010 wurden alleine von ihnen 1,96 Millionen Exemplare benutzt.
    Ca. 3 Millionen Tiere werden so jährlich in Deutschland "verbraucht"-Tendenz steigend.

    Bei Zucht und Vorratshaltung sterben viele, die nicht mitgezählt werden, sog. „Überschuß“. Milliarden Wirbellose werden nicht mitgezählt. 90 % der mißlungenen Genmanipulationen werden nicht mitgezählt. Verbrauchte Tiere im Studium werden nicht gezählt. Tiere zur Gewinnung von Seren werden nicht mitgezählt.

    Tierversuche schaden der Menschheit

    Deutschland: 58.000 Tote jährlich, durch Nebenwirkungen von angeblich sicheren Medikamenten. Gefährliche Stoffe werden zugelassen, hilfreiche Substanzen übersehen.
    Tierversuche stabilisieren Zivilisationskrankheiten, weil uns die Hoffnung auf Medikamente durch Tierversuche, die Motivation verdirbt unsere Lebensweise zu ändern.

    Haltung

    Die Bestimmungen für die Haltungsbedingungen sind 20 Jahre alt. Gesellige Tiere sitzen oft in Einzelhaltung, weil es so einfacher ist Kot- und Urinproben zu gewinnen. Versuche ohne Betäubung sind in Deutschland erlaubt. .Die meisten Versuche werden ohne Schmerzmittel gemacht. Auch nach schwerwiegenden Operationen. Die Käfige sind winzig.

    Notwendigkeit

    Den Forschern und ‘‘Experten“ die Entscheidung zu überlassen, ob Tierversuche notwendig und sinnvoll sind, wäre so, als ob Metzgerverbände ein Gutachten über vegetarische Ernährung machen sollten, oder ein Gutachten über die Bedeutung der Kernenerigie, das von Betreibern von Kernkraftwerken gemacht werden soll.

    Ethik

    Nach Ansicht aller religiösen Quellen müsste das absichtliche Zufügen von Qual und Tod die übelsten Folgen für die Menschheit haben.

    Erhöhte Lebenserwartung

    NICHT durch Tierversuche, sondern: Rückgang der Infektionskrankheiten , Hygiene, bessere Ernährung.
    Zivilisationskrankheiten machen 80 % der Todesfälle aus, trotz Tierversuche. Es ist eindeutig belegt daß wir die meisten Krankheiten selbst verursachen. Folgen unserer Lebensweise können nicht an Tieren erzeugt werden, um sie dann mit chemischen Mitteln wieder zu beseitigen.
    AIDS: trat gleichzeitig mit der Methode der Tierexperimente auf. Soviel dazu, daß Tierversuche neue bedrohliche Krankheiten abwenden könnten.
    Herz-Kreislauferkrankungen lassen sich besser beeinflussen durch Rauchgewohnheiten, als durch Medikamente, trotzdem sterben hierfür viele Tiere.

    Die wahre Funktion von Tierversuchen

    Suggestion nichtvorhandener Sicherheit von Produkten. Tatsächliche Absicherung des Herstellers, um bei Nebenwirkungen nicht haften zu müssen, an denen jährlich in Deutschland 58.000 Menschen sterben. Tierversuche dienen damit der Sicherheit des Produzenten, nicht des Verbrauchers – sie haben lediglich eine Alibifunktion.

    „Doktormacher Tierversuch“ Um akademische Titel zu erlangen sind Tierversuchsstudien ein beliebtes Mittel. Und je öfter ein Forscher mit Tierversuchsstudien in Fachzeitschriften erscheint, desto größer seine Karrierechancen. Er zitiert sich selbst oder läßt sich zitieren, so steigt sein Journal Impact Factor, und damit seine Bekanntheit.

    Das gilt auch für Firmen wie STRAUMANN deren Produkte keine Tierversuche verlangen. Sie machen freiwillig Experimente, um mit angeblicher Sicherheit werben zu können, und um in Fachkreisen bekannt zu werden.

    Viele Tiere sterben aufgrund bloßer Neugier oder Profilierungssucht von Forschern.
    Ebenfalls sind Tierversuchsmethoden bei Forschern nichts weiter als Gewohnheit und Routine, von denen sie sich ungern trennen möchten.

    Weitere Profiteure sind:
    Universitäten, Pharma-und chemische Industrie, Auftragslabore, Versuchstierhändler, Firmen die Zubehör herstellen wie Käfige, Spezialfutterhersteller, Bauindustrie. Eine Milliarden-Industrie profitiert von Tierversuchen.
    Tierversuche nutzen ganz bestimmten, einzelnen Menschen- und zwar in finanzieller Hinsicht.

    Nicht-Übertragbar

    Faktoren, die bei Krankheiten eine Rolle spielen: psychische Verfassung(extrem schlecht bei allen Versuchstieren), Reaktionsbereitschaft des Immunsystems(auch durch Streß beim Tier anders), genetische Faktoren, soziale Faktoren, Ernährung, Lebensweise, Streß, Umwelteinflüsse. Die Ursachen für Krankheiten werden ebenfalls ignoriert.
    Allein bei Nagern gibt es Unterschiede in der Empfindlichkeit, die bis zu einem Faktor von 107 reichen. Die eine Art reagiert dann Zehnmillionen mal empfindlicher als die andere. Da kommt man ins Grübeln.
    Im Tierversuch erwiesen sich von 21 getesteten Stoffen stolze 16 als "krebserregend". Damit wäre Kaffee eine einzige Giftplörre. Kämen solche Ergebnisse bei Pestiziden oder Umweltgiften ans Licht, gäbe es einen Aufschrei und die Forderung nach einem rigorosen Verbot.
    Warum soll ein Stoff für Ratten krebserregend sein und für Menschen harmlos? Ganz einfach: Weil das Acrylamid erst von der Leber in das giftige Glycidamid umgewandelt werden muss. Und das passiert beim Nager, aber praktisch nicht beim Menschen.
    Vielmehr züchten die Wissenschaftler häufig Tiere mit Symptomen, die denen menschlicher Krankheiten lediglich ähneln.
    Die Investitionen bei Tierversuchen müssen so schnell wie möglich wieder reingeholt werden, bevor die Patentfrist abläuft. Das bedeutet, daß ein Medikament so schnell wie möglich, von so vielen Patienten wie möglich, verwendet werden soll. Dadurch entstehen mehr Risiken als Sicherheiten. Contergan war im Tierversuch ohne Nebenwirkungen. Ein Drittel aller Nierenkranken haben die Funktion ihrer Niere völlig zerstört, durch Schmerzmittel, welche laut Tierversuch sicher waren. Ständig müssen tierexperimentell geprüfte Medikamente wieder vom Markt genommen werden- oft erst nach vielen Todesfällen. Jüngste Beispiele: TGN1412, Lipobay, Vioxx, Trasylol. FCKW galt laut Tierversuchsmethode als sicher , welches jetzt die Biosphäre unseres Planeten bedroht(Ozonloch).Die Hersteller lassen sich deswegen aber nicht verklagen, denn sie haben sich ja durch das „sichere Verfahren Tierversuch“ abgesichert .
    Tiere können ihre Beschwerden nicht beschreiben- man weiß nie was ihnen alles weh tut.
    Dr. Richard Klausner: „Seit Jahrzehnten heilen wir Krebs bei Mäusen, aber beim Menschen klappt es einfach nicht.“ Mäuse quälen hilft uns also nicht.
    Da Tierversuchsergebnisse nicht übertragbar sind, muß danach am Menschen getestet werden. Nur in diesen klinischen Studien können Wirkungen und Nebenwirkungen festgestellt werden.
    Wenn Tierversuche wirklich etwas bringen würden, dürfte es heute(nach 150 Jahren Tierversuchen) kaum noch Krankheiten geben. Trotz endloser Diabetesversuchen, gibt es heute so viele Diabetiker wie nie zuvor.

    Tierversuchsfreie Verfahren

    Alle wesentlichen Erkenntnisse in der AIDS-Forschung wurden mithilfe von tierversuchsFREIEN, sog. Reagenzglasmethoden gewonnen.
    Daß Medikamente risikolos eingesetzt werden können, basiert einzig auf der Erprobung am Menschen.
    Für alle gängigen Tierversuche existieren bereits Testverfahren,die mit schmerzfreier Materie wie zum Beispiel Zellkulturen arbeiten. Die Verwendung solcher Reagenzglastests ist nicht nur ethisch unbedenklich,ihre Ergebnisse sind auch zuverlässiger und aussagekräftiger.

    -Computerprogramme, Bakterien, Invitro-Methoden, menschliche Zell-und Gewebekulturen, menschliches Gewebe(aus der Chirurgie), künstliche Haut, Filme, Simulationsmodelle, Algen, Pilze, Pflanzen, klinische Pharmakologie, Epidemologische Studien, Physiologische Studien, tote Spendertiere, künstliches Darmmodell, Bildgebende Verfahren, u.a.

    Manchmal kann eine Schönheitsoperation Leben retten: Das Leben von Versuchskaninchen. Denn bei Schönheitsoperationen fallen oft Hautstückchen an, mit denen Forscher testen können, ob eine Chemikalie die Haut reizen oder verätzen kann. Kaninchen brauchen sie dafür nicht mehr.
    Wer wissen möchte, wie eine Chemikalie wirkt, der lässt sich das vom Computer berechnen oder testet den Stoff an einzelnen Zellen in der Petrischale. Trotzdem: Die Zahl der Versuchstiere in Deutschland steigt immer weiter, von zwei auf drei Millionen Wirbeltiere.
    Zwei Drittel aller Krebserkrankungen könnten wir durch eine Änderung unserer Lebensweise verhindern.
    Doch anstatt sich auf sinnvolle Forschungsmethoden zu besinnen, wird weitergemacht wie bisher - auf Kosten von Tieren, auf Kosten von Patienten, denen mit haltlosen Heilsversprechen Hoffnung gemacht werden und auf Kosten von uns Steuerzahlern, die wir den Schwachsinn finanzieren müssen.
    Für die internationale Anerkennung von Alternativmethoden besteht innerhalb der OECD Konsensuszwang. Legt nur ein Land ein Veto ein, kann die Alternativmethode zur Prüfung von Produkten nicht zugelassen werden. Zudem ist das Genehmigungsverfahren komplex und zieht sich grundlos über 10- 20 Jahre hinweg.

    So werden weiterhin Tiere krank gemacht mit Krankheiten, die bei ihnen gar nicht vorkommen oder den menschlichen Krankheiten lediglich ähneln, um mit Chemie Krankheiten zu bekämpfen, die eigentlich aus unserer krankmachenden Lebensweise resultieren.
    Nur wenige Millionen werden jährlich (D)in die Entwicklung von tierversuchsfreien Verfahren investiert. Mehrere Milliarden dagegen in Tierexperimente.

    Tierversuche für Krieg

    Die Auswirkungen ALLER atomaren, biologischen, chemischen Waffen sowie Granaten Maschinengewehre etc. sind an Millionen von Tieren erprobt worden.
    Affen mußten sogar lernen Fahrzeugsimulatoren zu bedienen, um herauszufinden wie lange Soldaten noch funktionieren würden, nach Gamma-Neutronen-Strahlung.

    REACH

    30.000 Altchemikalien sollen neu getestet werden, weil die vorliegenden Daten aus Konkurrenzgründen nicht herausgegeben werden.

    George Bernhard Shaw:“ Wer Tierversuche macht, wird auch nicht zögern Lügen darüber zu verbreiten.“

    TIERVERSUCHE: KULTURSCHANDE DES 21. JAHRHUNDERTS


    Quellen:
    Ärzte gegen Tierversuche e.V. (Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. besteht seit 1979 und ist ein Zusammenschluss aus mehreren Hundert Ärzten, Tierärzten und Naturwissenschaftlern, die Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ablehnen.), Menschen für Tierrechte e.V., Tierschutzpartei, Schüler für Tiere, Die Tierfreunde e.V., Peta, Tierversuchsgegner Bundesrepublik Deutschland e.V., Die Tierbefreier e.V., SATIS, Pro Forschung e.V., Deutschlandradio Kultur, Mara B. Studentin der HHUD,
    Felidae, Elstermama und Hexe Elstereule sagen Danke für diesen Beitrag.
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
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    Hallo, gaby,

    Tierversuche und Tiere als Indikator wird es immer geben (müssen).
    Als Beispiel denke ich an den Einsatz von Goldorfen in der Trinkwasser-Überwachung.

    Auch beim Einsatz von tierversuchsfreien Verfahren werden immer lebende Zellen benötigt.
    Das sollte nicht vergessen werden!

    Tierversuche schaden nicht der Menschheit, weil die Motivation, unsere Lebensweise
    zu ändern, nur vom persönlich empfundenen Lebensdruck ( Geldmangel, Krankheit, usw.)
    abhängt.

    Tierversuche dienen der Sicherheit des Produzenten und damit der Sicherheit der Verbraucher.

    Mit Deinem polemischen Beitrag bin ich nicht einverstanden!

    Viele Grüße
    arno
    "Das Thier ist namentlich durch die Interessen der kirchlichen Lehre zu
    weit hinter den Menschen zurückgesetzt worden!" (Nietzsche, Allzumenschliches)

    So lange man nicht die Moral des Christentums als Kapitalverbrechen am
    Leben empfindet, haben dessen Verteidiger gutes Spiel!

  5. #5
    Forenamsel Avatar von Felidae
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    Und ich bin mit deinem nicht einverstanden. ^^
    Gaby hat sich so viel Mühe gegeben mit ihrem sehr informativen Beitrag, ich finde den sollte man selbst bei nicht gefallen nicht als polemisch bezeichnen.

    Was nützen uns wissenschftliche Erkenntnisse, wenn wir dabei unsere Menschlichkeit verlieren? Ist es nicht genau das, was uns angeblich vom Tier unterscheidet? Empathie empfinden zu können und Entscheidungen zu überdenken?

    Wir sind im Stande zu anderen Planeten zu reisen, wir können künstliche Gegenstände herstellen, die ein Milliardstel Meter groß sind, wir können modelliertes Leben erschaffen...und wir testen unseren Kram immer noch an Tieren wie im 16ten Jahrhundert?

    Ich halte Tierversuche sogar für gefährlich! Siehe ausreichend getestete Mittel wie Contergan.

    Tod im Labor - Warum Tierversuche sinnlos sind - Teil 1 - YouTube
    Tod im Labor - Warum Tierversuche sinnlos sind - Teil 2 - YouTube
    Tod im Labor - Warum Tierversuche sinnlos sind - Teil 3 - YouTube
    Tod im Labor - Warum Tierversuche sinnlos sind - Teil 4 - YouTube

    LG Felidae
    "Wir beherrschen die Natur,
    bevor wir gelernt haben uns selbst zu beherrschen...
    "
    -Albert Schweitzer

  6. #6
    Administrator Avatar von Sven
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    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  7. #7
    Administrator Avatar von Sven
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  8. #8
    Moderator Avatar von bluebabyzoe
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    Ach alles Quatsch, die Konsumgesellschaft braucht Tierversuche.
    Krass ist dann , das die Tierliebhaber sich dann mitschuldig machen:

    Tierversuche für Tierfutter

    An einer Zellkultur kann man sicher nicht testen, ob das Hundefutter dem Hund schmeckt oder das Katzenfutter Miezies Nieren explodieren lässt ..............

    Abgesehen davon werden auch Medikamente für Tiere im Tierversuch getestet und Medikamente für Menschen im Menschenversuch.


    Alle schreien, aber verzichten will auch keiner.


    LG Sunny
    Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Antoine de Saint-Exupery

  9. #9
    Administrator Avatar von Sven
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    Nehmen wir jetzt mal die Katze als Beispiel. Egal wie hochwertig das Futter auch sein mag, spätestens nach 2-3 Jahren bekommt jede Katze Zahnstein, egal ob hochwertig oder Aldi - Lidl Müll. Wer schon mal ein Gebiss einer Wildkatze gesehen hat, egal ob 2-5-8 Jahre alt, der bekommt ein perfektes Gebiss ohne Zahnstein zu sehen.

    Tierversuche für Tierfutter sind doch absolut überflüssig, genauso wie Tierversuche für Medikamente. Es gibt heute schon genügend Alternativen, die aber vom Staat nicht subventioniert werden und genau deshalb werden sehr viele unnötigen Tierversuche gemacht! Es geht wie immer nur ums Geld, um sonst nichts. Da steckt ein System dahinter, es geht um Milliarden. Würde der Staat Alternativen fördern, könnte man auf 3/4 aller Tierversuche verzichten.


    LG


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