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Jagt die Jäger aus dem Wald

Dies ist eine Diskussion über 'Jagt die Jäger aus dem Wald' im Natur -und Tierschutz Forum. Teil der Andere Tierarten & Sonstiges Kategorie; Aus einem Leserbrief von Herrn Dr. Peter Hawe an die Weinheimer Zeitung, 20.01.2012: Nur eine Bemerkung zu der Fallenjagd: Die ...

  1. #1
    Administrator Avatar von Sven
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    Böse Jagt die Jäger aus dem Wald

    Aus einem Leserbrief von Herrn Dr. Peter Hawe an die Weinheimer Zeitung, 20.01.2012:
    Nur eine Bemerkung zu der Fallenjagd: Die allermeisten Zeitgenossen haben nicht die leiseste Vorstellung von dem Grauen, dass "waidgerechte" Jagd erzeugt. Zerschmetterte Knochen, zerfetzte Gesichter, höchst schmerzhafte Verstümmelungen aller Art werden den Tieren zugemutet, ohne dass die Verursacher zur Verantwortung gezogen werden können, sofern der überaus leichte Nachweis zu erbringen ist, dass dies alles im Rahmen der Waidgerechtigkeit geschah.



    Jagdhunde an bewegungsunfähigen Katzen zur Schärfe zu erziehen, ist ebenso waidgerecht wie die scheußliche Praxis die Apportierfähigkeit des Hundes bei der Entenjagd zu trainieren. Hierzu werden vorsätzlich flugunfähig gemachte Enten von Hunden aus dem Wasser gehetzt. Die quälende, panische Angst einer Ente bleibt unberücksichtigt. Nach ihrem natürlichen Verhalten würde sie auffliegen, wenn der Hund zu nahe kommt. Das kann sie nicht. Daher erlebt sie bei vollem Bewusstsein, wie der Hund sie zu packen bekommt. Es muss die Forderung aller tierliebenden Menschen heißen: Jagt die Jäger aus dem Wald.

    www.wildtierschutz-deutschland.de: Jagt die Jäger aus dem Wald


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  2. #2
    Supermoderatorin Avatar von Elstermama
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    Absolut grauenvoll!!!!!

    Da muß das Tierschutzgesetz doch dringendst geändert werden.
    LG Andrea

  3. #3
    Moderator Avatar von Gaby
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    Da haben wir wieder das nächste Dilemma....

    es liegt soviel im argen,das man bald nicht mehr weiß wo man anfangen soll....Gesetze ändern....dazu müssen erstmal ein paar vernünftige Politiker her....die das auch durchsetzen wollen und können und sich nicht von den anderen Schwachmaten drein reden lassen
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  4. #4
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    Unvorstellbar, warum dürfen die einfach tun was die wollen, ohne dass einer mal Halt sagt.
    Man muß doch irgendwas tun können.

  5. #5
    Forenamsel Avatar von Felidae
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    Hallo!

    Die gezeigte Beinhaltefalle ist illegal. In Deutschland dürfen nur Totschagfallen und das nur von Jagdberechtigten eingesetzt werden. Diese lösen bei Zug aus und nicht bei Druck. So werden die Tiere nicht am Bein verletzt, sondern gleich mit einem Schlag auf's Genick getötet (wenn die Tiere mit dem Maul am Köder ziehen).
    Vom Schärfenachweis an Katzen und dem Apportieren von kupierten Enten habe ich schon oft gelesen, was aber wohl eher daran liegt, dass sich viele Anti-Jagd-Seiten gegenseitig zitieren. Aber woher kommt diese Behauptung? Gibt es Bilder? Videos?
    Ich hatte schon das Vergnügen mit einer Runde betrunkener Jäger zu reden. Ich durfte mir allerlei Scheußlichkeiten anhören, aber von diesen beiden Vorgehensweisen wussten sie nichts.

    Und was heißt "die Jäger"? Man kann in Deutschland die Jägerprüfung absolvieren (zur Weiterbildung im Wildtierbereich) ohne je einem Tier schaden zu müssen. Viele meiner damaligen Berufsschulkollegen haben parallel den Jagdschein gemacht. Ich kenne auch 2 Leute die den Jagdschein haben, aber sich mit aller Kraft gegen aktive Jäger einsetzen.
    Ich finde auch, dass es einen Unterschied macht, ob man aus dem Wildtierbereich kommt und Jäger wird, oder ob man den Jagdschein macht, weil die Kumpels auf dem Schießstand davon erzählt haben.

    Versteht mich nicht falsch, ich kann diese Grünröcke genauso wenig leiden wie ihr und halte deren "Arbeit" für absolut nutzlos, aber man sollte bei diesem Thema sachlich bleiben und überprüfen was wahr und was zusammengedichtet ist, wenn man ernstgenommen werden möchte. Ansonsten ist man nur wieder "einer dieser Baumknutscher ohne Sachverstand" (oder wird zumindest als solcher verstanden).
    "Wir beherrschen die Natur,
    bevor wir gelernt haben uns selbst zu beherrschen...
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    Die meisten Tiere kommen nur deshalb in menschliche Obhut, weil sie nicht schnell genug weglaufen können.

  6. #6
    Forenamsel Avatar von Felidae
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    Ich hab da mal ein bisschen recherchiert.
    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...7Jb3dQ&cad=rja

    Bei der PDF-Datei "Ente" als Suchwort eingeben.

    Ich hab mich ja jetzt für die Jägerschule angemeldet um über das Thema Jagd ein bisschen mehr zu erfahren und in dem Grundwissen-Buch steht das auch drin. Da hat sich mir wirklich der Magen umgedreht.
    Und die Schliefenausbildung an Fuchs oder Dachs ist genau so eine Sauerrei. Wobei diese Tiere dann auch jahrelang verwendet werden um quasi täglich durch die Gänge gehetzt zu werden.

    Schockierte Grüße,
    Felidae
    Geändert von Felidae (03.03.12 um 00:36 Uhr)
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  7. #7
    Moderator Avatar von Hexe Elstereule
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    tja, so ist es: der Jagdschein berechtig zu maßlosen Tierquälereien. Und wird in breiten Jägerreihen auch kritiklos hingenommen. Ein Jäger ist halt ein ganzer Kerl: hart(herzig) und kompromisslos!
    Über deine Erfahrungen in der Jägerschule bin ich sehr interessiert!
    LG
    Angie

  8. #8
    Forenamsel Avatar von Felidae
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    Ja, das bin ich auch.
    Ich habe jetzt schon das Gefühl, dass ich mich unbeliebt machen werde.
    Aber gleichzeitig frage ich mich, wie zB. ein friedliebender Hundehalter auf die dort als normal und notwendig beschriebenen Stachelhalsungen und Bestrafungsschläge klarkommt. Der würde doch auch sicher aufmucken, oder?
    Wahrscheinlich gibt es deshalb auch keine friedliebenden Hundehalter unter den Jägern. =/

    Der Inhalt des Grundwissens ist eigentlich ziemlich umfangreich. Da stell ich mir die Frage, wie manche Intelligenzallergiker unter den Jägern heil durch die Prüfung gekommen sind.

    LG Felidae
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  9. #9
    Supermoderatorin Avatar von Elstermama
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    Gemeinsamer Blutdurst hilft sicher durch die Prüfung ...

    Was ich jetzt hier gelesen habe, daß ein Jäger seinen Hund anders behandelt als unsereins, war mir neu.
    Leider deckt es sich mit meiner Beobachtung von letzter Woche. Da seh ich meinen Jägernachbarn mit seinem ständig und pausenlos bellenden Jagdhund spazieren gehen. Die junge Hündin zog vor und er riß sie ständig zurück, blieb kurz stehen und ging wieder weiter. Hab mich grad mit einer Frau unterhalten und wir gucken aus dem Fenster als er ausholt und dem Hund voll in die Seite tritt!
    Es war mir leider an der Stelle nicht möglich, dem hinterherzulaufen, doch seh ich das nochmal, werde ich was unternehmen.

    Bin gespannt, was Du uns über diese Schule berichten wirst.
    LG Andrea

  10. #10
    Forenamsel Avatar von Felidae
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    Naja, Würger und Stachelhalsungen sind wohl normal. Siehe hier

    Ich kenne auch Tierpflegerkollegen aus einer Pension, die oft berichten, dass Jäger sich nicht mal die Mühe machen, in der Öffentlichkeit die Stachelhalsbänder und Teletakter anzulegen. Bei der Rückgabe des Hundes sind die Foltergeräte dann aber verschwunden (Hoppala, beim Spielen kaputtgegangen! ).

    Ich glaube, ich werde eine Art Tagebuch über meine Erfahrungen schreiben. Das kann ich euch dann regelmäßig zuschicken oder nach Abschluss der Prüfung hier rein posten (ohne Namen, Adressen etc. versteht sich).
    Das kann ja was werden...

    Ich hab hier ja jetzt auch Jagdbücher liegen. Wenn ihr Fragen zum Thema habt, schlag ich eben nach. ^^

    LG Felidae
    Geändert von Felidae (04.03.12 um 14:42 Uhr)
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