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altes, leidiges Thema ausgegraben. Kindesentführung

Dies ist eine Diskussion über 'altes, leidiges Thema ausgegraben. Kindesentführung' im Off-Topic & News Forum. Teil der Wichtige Informationen - Bitte lesen Kategorie; Geweine von morgens bis abends, Angstschreie und Panik, sobald ich in die Nähe komme, Futterverweigerung trotz Kohldampfschieben- so etwas kommt ...

  1. #1
    Administrator Avatar von Sven
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    Blinzeln altes, leidiges Thema ausgegraben. Kindesentführung

    Geweine von morgens bis abends, Angstschreie und Panik, sobald ich in die Nähe komme, Futterverweigerung trotz Kohldampfschieben- so etwas kommt dabei raus, wenn dämliche, uneinsichtige Leute einfach Jungvögel einsammeln und im Tierheim abliefern. Ausrede dazu: da gibt es Katzen und außerdem ist es mitten in der Stadt. Gut gemeint aber voll daneben!

    Kindesentführung

    Ist heute noch so aktuell, wie schon vor 3 Jahre


    LG


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  2. #2
    Moderator Avatar von Gaby
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    das zur weiteren Information bezüglich Kindesentführung!!!!!

    neue Rheinische Zeitung

    Wirtschaft und Umwelt
    Dringender Aufruf der Vogelnothilfe Eitorf
    Hände weg von Jungvögeln!
    Von Gisela Bornstein

    In knapp zwei Wochen werden die ersten Vogeljungen unter Sträuchern und auf Wegen sitzen. Häufig werden sie von mitleidigen Menschen eingesammelt, die ihnen helfen wollen. Etwa 85 Prozent aller aufgefundenen Vögel haben keine Hilfe nötig, im Gegenteil. Hierzu der folgende Beitrag von Vogelnothilfe e.V. und Greifvogelauffangstation Hagard aus dem Bonn-Rhein-Sieg-Kreis, der zusammen mit einer vogelkundigen Tierärztin erarbeitet wurde. – Die Redaktion.
    Die Brutgeschäfte unserer einheimischen Vögel sind auf Grund des sehr milden Winters und Frühlings in vollem Gange. Bald werden die ersten Jungvögel scheinbar hilflos auf dem Boden herum hüpfen. Sie sind aber nicht so hilflos wie manche besorgte Spaziergänger meinen, sondern werden von ihren Eltern gut versorgt, auch wenn die mal eine Weile nicht zu sehen sind.

    Dass die Jungvögel vor Erlangen der vollen Flugfähigkeit das Nest verlassen, ist eine Strategie der Natur: nur so kann wenigstens eines der Jungen überleben, die sich im Geäst und unter Sträuchern verstecken, weil sie dort sicherer vor Beutegreifern sind als im Nest. Besonders die nur daunenbefiederten Eulenjungen fallen durch scheinbare Hilfslosigkeit auf. Sie werden aber rund um die Uhr von den Eltern bewacht und gefüttert. Allzu hilfsbereiten Menschen können die Angriffe der Eltern von Greifvogel-, Eulen- und großen Rabenjungen werden, weil die ihre Jungen beschützen wollen.

    Wie können Sie feststellen, ob ein Vogel Hilfe braucht? Einen Jungvogel, der an einer ungünstigen Stelle sitzt, z.B. an einer befahrenen Straße, setzt man am besten in unmittelbarer Nähe in einen Strauch oder Baum. Danach sollte man sich entfernen; die Vogeleltern, die sich durch Rufen mit ihren Jungen verständigen, nehmen nur den Kontakt zu ihnen auf, wenn der Mensch nicht in der Nähe ist. Keine Bange, wenn Sie den Vogel angefaßt haben: Vogeleltern können nicht riechen, ob ein Mensch ihr Junges berührt hat.

    Schauen Sie nach dem Kot!

    Sind Sie sich nicht sicher, ob ein Jungvogel noch gefüttert wird, schauen Sie sich den Kot des Tieres an: der Kot eines gefütterten Vogels ist weiß und hat einen dunkelgrünen festen Klecks in der Mitte, bei Körnerfressern kann das Kothäufchen von fester Konsistenz sein. Hier brauchen Sie nicht einschreiten.

    Wenn der Vogel längere Zeit nichts gefressen hat, wird nur der Urinanteil (flüssig und weiß) abgesetzt. Da sollten Sie aus sicherer Entfernung beobachten, ob sich der fütternde Altvogel innerhalb der nächsten 2 Stunden zeigt. Hungerkot erkennt man an seiner rein hellgrünen Färbung. Oft erscheint der Vogel auch apathisch, sein Brustbein ist sehr spitz, und die Haut ist durch Wassermangel runzelig.

    Dann ist schnelle Hilfe angebracht. Aber Vorsicht! Die plötzliche Futtergabe kann den Vogel ebenso töten wie der längere Nahrungsentzug. Um ihn richtig zu füttern, muss man feststellen, zu welcher Art der Jungvogel gehört – was häufig gar nicht so einfach ist. Jedenfalls sind Hunde- oder Katzenfutter als Ersatz, besonders bei Rabenvögeln, denkbar ungeeignet. Nackte Jungvögel sollten, wenn möglich, ins Nest zurückgelegt werden. Oft ist das aber auch nicht möglich. Diese Vögelchen müssen gewärmt werden und brauchen schnell fachkundige Hilfe durch den Vogelnothilfe e.V..

    Verletzte und durchnässte Jungvögel brauchen Hilfe

    Das gleiche gilt für verletzte oder vollkommen durchnässte Jungvögel. Die Verletzten bringen Sie bitte schnellstens zu einem (wenn möglich) vogelkundigen Tierarzt. Eine Adresse können Sie von uns erfahren. Durchnäßte Vögel setzen Sie in einem Karton unter eine Wärmelampe, dabei bitte öfter mit dem Handrücken prüfen, ob es nicht zu warm wird. Wenn sich das Tierchen erholt hat und ansonsten gut genährt erscheint, können Sie es wieder raussetzen.

    Falls Ihre Katze oder Hund einen Vogel anbringt: auch wenn der Vogel unverletzt erscheint, ist eine sofortige Antibiotikabehandlung unumgänglich. Die Keime (Pasteurellen) im Katzenspeichel, die durch allerfeinste Haarrisse in die Vogelhaut eindringen können, sind absolut tödlich für Vögel! Bitte bringen Sie den Vogel noch am selben Tag zum Tierarzt oder informieren uns!

    Die meisten Jungvögel fallen Katzen zum Opfer

    Eine Bitte an alle Katzenbesitzer: wenn es möglich ist, lassen Sie Ihren Stubentiger während der Monate Mai bis Juli nur kontrolliert heraus. In vielen Gegenden mit hoher Katzendichte fallen über 50 Prozent der Jungvögel Katzen zum Opfer. Weitere 25 Prozent werden Opfer von natürlichen Feinden und Straßenverkehr.

    Eltern sollten mit ihren Kindern über Wildvögel sprechen: Ein neugieriger Blick ins Vogelnest, der Versuch, ein Foto davon zu machen, wirkt sich sehr störend auf das Brutgeschehen aus und lockt dazu Fressfeinde an. Empfindliche Vogeleltern verlassen dann oft das Nest und ihre Jungen.

    Haben Sie Fragen oder haben Sie einen Vogel gefunden, der unsere Hilfe braucht, oder bei dem Sie sich dessen nicht sicher sind – bitte rufen Sie uns an!

    Für Greifvögel und Eulen: Greifvogelauffangstation Hagard: 0170 1781046
    Für alle anderen Vögel: Vogelnothilfe e.V.: 0178 189 1088



    Erst zwei Wochen alt ist dieser Buchfink
    Foto: Gisela Bornstein



    Zwei Wildtauben-Babys, etwa drei Wochen alt
    Foto: Sabine Brunelli



    Betteln um Futter – drei Tage alte Elstern-Babys
    Foto: Gisela Bornstein



    Elstern-Babys – wurden bei einem Krähenangriff nackt und blind aus dem Nest geschleudert, Foto: Inka Anais Bornstein



    Elsternkind kuschelt mit Uhu-Babys
    Foto: Inka Anais Bornstein



    Uhu-Baby, etwa vier Wochen alt
    Foto: Gisela Bornstein
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  3. #3
    Moderator
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    Ein schöner informativer Artikel, mit Ausnahme des Kuschelfotos. Da erlaube ich mir mal drüber hinweg zu sehen.
    LG Saskia

  4. #4
    Administrator Avatar von Sven
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    Themenstarter
    Ich habe so um die 70% getippt, die einfach ohne Grund eingesammelt werden!

    Das geht auf die Kategorie Leute, die einfach ihre Griffel überall reinstecken müssen! Nach meiner persönlichen Meinung verursachen diese Leute mehr Schaden, als die, die einfach nur mit Scheuklappen durch die Gegend rennen. Handhabung wie bei Kleinkinder, Finger weg, sonst gibts was auf die Pfoten

    Ich denke über die Hälfte der hier im Forum angebotenen Rabenvögel, wurden nach meiner Meinung zu Unrecht eingesammelt und verhunzt.
    Das hat mit Tierschutz und Hilfe für Rabenvögel nichts zu tun!

    LG


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  5. #5
    uros
    Gast
    @sven,richtig!
    Nur,was gibt es für Lösungen?
    Tierheime,Vogelstationen...private ehrenamtliche Pfleger,alles platzt aus den Nähten bei der Flut.
    Was ist die Lösung?
    Was der richtige Weg.?

    Vorallem behinderte,Vögel zb.haben keine Chance..weil bei der Flut an gesunden.. keiner ,Keiner noch Zeit für ne persönliche zeitaufwendige Arbeit mit einem behinderten Vogel auf sich nehmen will,geschweige...die Verantwortung.

    Wo beginnt das eingreifen in die Natur..wo endet es?
    jeder gefundene Vogel..ist eigentlich ein eingriff in die Natur..oder?
    RKs stehen nicht auf der roten Liste?
    Oder?
    Ich hab viel gelernt in den neun Jahren mit RKs Elstern,Amseln und Kohs

    Vorallem mit den Menschen,die die Tiere fanden: Windmühlen. Don quichote...(ich :sancho pansa und quichote in einem)
    Ch .Haupt meine Mentorin...mein Ideal,

    Meine Hauptfrage: kann es so weitergehn?
    X-rks/Elstern/Eichelhäher/Dohlen...werden fehlgeprägt ausgewildert,in den Foren bekommt man ja genügend Futter Tipps,
    Anregungen und noch Zickenkrieg geboten.
    Besser als TV!
    Wo wird das enden? Da..wo es vermutlich war...nehme ich an.
    Verzeiht meine "schwarzseherei" ich versuche nur ins nächste und übernächste Jahr zu sehn und Hoffentlich mit
    Diesem Forum Möglichkeiten für was Besseres zu Finden.
    vhg raija

  6. #6
    Administrator Avatar von Sven
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    Themenstarter
    Eine Lösung gibt es nicht! Man kann ja schlecht den Leuten hinterher rennen und auf die Pfoten hauen

    Oder die Leute erzählen einem andere Märchenstorys. So in der Art von, da waren überall tote Vögel, die Katzen sind schon um das Kleine drumrum geschlichen, die Eltern waren nicht da, da ist eine große Verkehrstraße, da sind überall Hunde, mitten in der Stadt, die Geschwister liegen alle tot am Boden, ich war gerade nochmal schauen usw. usw...

    Wer lange genug dabei ist, dem kann man keinen Bären mehr aufbinden. Zumal sich die Storys immer wieder gleichen...

    Das einzige Gescheite was ich in den letzten 2 Jahren erlebt habe; die kleine Elster die mir vor 2 Wochen gebracht wurde. Die Elster ist aus dem Nest gefallen, der Sohn wollte sie noch auffangen. Die Frau hat die Kleine mit rein geholt und direkt die Nabu Station bei uns angerufen. Die gaben ihr meine Tele-Nr. Sie brachte die Elster vorbei und ich zu Angie

    Das Ganze ist absolut vorbildlich abgelaufen, genau so wie man sich das vorstellt. Wie Hilfe auszusehen hat!

    ...und die Frau hat mir keine Märchenstorys an die Backe genäht.


    LG Sven


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  7. #7
    Moderator Avatar von bluebabyzoe
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    Kindesentführung mal ganz krass als Bildershow:
    Krähen attackieren Passanten - Polizei - Hamburg - Hamburger Abendblatt

    LG Sunny
    Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Antoine de Saint-Exupery

  8. #8
    Moderator Avatar von Gaby
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    Da fragt man sich vor welcher Gefahr das Krähenjunge gerettet wurde ???
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

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