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Eisbär Knut ist tot

Dies ist eine Diskussion über 'Eisbär Knut ist tot' im Off-Topic & News Forum. Teil der Wichtige Informationen - Bitte lesen Kategorie; Neues vom Berliner-Kurier... Verdreckung des Beckens: Knut-Fan Christa J. war regelmäßig bei Knut zu Besuch. Sie erzählte dem KURIER: „Das ...

  1. #11
    Administrator Avatar von Sven
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    Neues vom Berliner-Kurier...

    Verdreckung des Beckens: Knut-Fan Christa J. war regelmäßig bei Knut zu Besuch. Sie erzählte dem KURIER: „Das Wasser im Becken wurde seit Monaten nicht gewechselt, der Eisbären-Kot immer nur reingespült. Und die Eisbären haben es getrunken.“ In anderen Zoos sei das anders, dort werde das Wasser alle vier Wochen gewechselt, erklärte sie. Kamen so tödliche Bakterien ins Berliner Becken?

    Ungewollte Vergiftung: Hat ein Pfleger ungewollt Gift ins Futter gemischt? So etwas gab es 2009 im Tierpark Hagenbeck. Da wurde aus Versehen Rattengift im Futtereimer verteilt. Tiere können dadurch innerlich verbluten. Die Tragödie konnte verhindert werden.

    Keine artgerechte Haltung: Tierschutz-Chef Klaus Lüdcke sagte: „Knut mit drei Eisbärendamen auf einem Eisschollenfelsen aus Beton ohne viel Abwechslung – das ist nicht artgerecht. Junge Eisbären wie Knut sind Einzelgänger.“


    Jetzt will man Knut ausstopfen und im Museum ausstellen

    Zoos sind einfach nur Drecksläden und gehören geschlossen!

    Der umstrittene Zoodirektor Blaszkiewitz kann sich laut Medienberichten vorstellen, den präparierten Körper von Knut im Berliner Naturkundemuseum auszustellen.

    Auch am Zoo-Gehege der Eisbären könne er sich eine kleine Skulptur zum Gedenken an Knut vorstellen, vielleicht so, wie der Bär als Baby war, so ein Bericht auf Süddeutsche.de. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. fordert jetzt vom Berliner Zoo, stattdessen eine Gedenkplatte für Knut vorm Brandenburger Tor anzubringen. „Das Brandenburger Tor ist ein Symbol der Freiheit“, sagt Kampagnenleiterin Carola Schmitt von PETA. „Knuts Gedenkplatte könnte an diesem Ort zum Mahnmal für alle Eisbären in Gefangenschaft werden.“ Denn auch wenn die endgültige Todesursache noch nicht feststeht: Knuts kurzes Leben war ein leidvolles Leben, so PETA. Der Bär sei gnadenlos vermarktet worden und habe unter der Gefangenschaft im Berliner Zoo sehr gelitten. In die Gedenkplatte für Knut möchte PETA daher den Text „Zoo: Kein Tag in Freiheit, ein Leben ohne Würde. Verzeih uns, Knut“ eingravieren. PETA fordert erneut ein Ende der Eisbären-Zucht in ganz Deutschland.

    „Es darf kein weiteres Knut-Drama geben – wir müssen endlich umdenken! Eisbären haben in Gefangenschaft nichts zu suchen. Es ist ein Irrsinn zu glauben, dass das größte Landraubtier, der Eisbär, in Gefangenschaft nicht leiden würde“, so Wildtier-Expertin Schmitt. „Knut ist tot, ihn können wir nicht mehr retten. Aber seine Artgenossen schon!“ PETA hatte den Zoo Berlin in den vergangenen Jahren mehrmals auf das Leiden von Knut aufmerksam gemacht und um die Umsiedelung des Tieres in ein anderes Areal gebeten. Knut wurde von den ebenfalls in seinem Gehege lebenden drei Eisbärenweibchen nicht akzeptiert, sondern traktiert und konnte dem aufgrund des Eingesperrtseins nicht entfliehen. Auch gegen die Handaufzucht von Knut und von Wildtieren allgemein spricht sich PETA aus. Handaufgezogene Wildtiere sind auf den Menschen geprägt und zeigen wesentlich mehr Verhaltensstörungen als Tiere, die von ihrer Mutter großgezogen werden. Weitere Informationen finden Sie auf peta.de :: Freiheit für Eisbären.



    PETA will Knut-Gedenkplatte vorm Brandenburger Tor anbringen | Tierschutznews - einfach gut informiert!


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  2. #12
    Supermoderatorin Avatar von Elstermama
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    Wenn man sich den Lebensanspruch so vieler Tiere anschaut, dürfte fast keins in Gefangenschaft gehalten werden oder?
    Bei den Wildvögeln ist es doch ähnlich. Wer entscheidet, ob es sich noch um ein artgerechtes Leben handelt ...
    Bei Knut in seinem Alter und in so einem kleinen Gehege mit der jetzt nicht gewünschten Gesellschaft war das sicher nicht dolle.
    LG Andrea

  3. #13
    Moderator Avatar von Gaby
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    Tod von Eisbär Knut war womöglich nur eine Frage der Zeit
    Tierrechtler sieht möglichen Zusammenhang zwischen Inzest, Erbkrankheit und Stress

    Berlin/ Nürtingen Tierrechtler Frank Albrecht ist bei der Sichtung von historischen und aktuellen Material auf mysteriöse und ähnlich verlaufende Todesfälle bei verwandten Eisbären von Knut gestoßen. So sei eines von Eisbärin Lisas (Knuts Oma) Geschwistern 1975 im Tierpark München nach Gleichgewichtsstörungen und einem Anfall ebenfalls im Alter von 4 Jahren plötzlich im Wasser ertrunken. JERKA, ebenfalls mit Knut verwandt, und Knuts Vater LARS erkrankten 2009 im Zoo Wuppertal plötzlich an der Leber und zeigten Vergiftungserscheinungen. Während LARS gerettet werden konnte starb JERKA an den Folgen der Erkrankung. Auch MICHI, Opa von KNUT, starb in München gerademal 18 jährig an den Folgen einer Herzerkrankung. Zudem liegt die bisherige Jungtiersterblichkeit bei Nachkommen von Eisbär LARS, Knuts Vater, mit dem Tod von Knut nun bei fast 100 Prozent. Ähnlich schlecht liegt die Jungtiersterblichkeit bei Eisbärin LISA und MICHI, die Eltern von Knuts Vater Lars. Alle oben genannten Verstorbenen oder erkrankten Verwandten, einschließlich KNUT, hatten zudem meist mit plötzlich und massiv auftretende Stresssituationen (Umzug, neue Partner) zu kämpfen, die sich wiederum negative auf die Gesundheit oder einer vererbten Erkrankung auswirken können. Albrecht schlussfolgert daher, dass Knut womöglich unter einer vererbten Vorerkrankung (Folge von Inzucht) litt, die dann im unmittelbaren Zusammenhang mit Dauerstress, zum Tode führte.


    "LARS, der Vater von KNUT, ist durch Inzest gezeugt worden. Die extrem hohe Sterberate der Nachkommen bei Inzucht ist in Gefangenschaft keine Seltenheit, denn das Risiko von Erbschäden ist bei Inzucht viel zu hoch. Lars hätte also nie zur Zucht herangezogen werden dürfen", so der Zookritiker Frank Albrecht abschließend. "Womöglich hat auch der Dauerstress, den der handaufgezogene Knut mit den drei erwachsenen Eisbärinnen hatte, einen Krankheitsverlauf und den Todzeitpunkt noch beschleunigt. Aufgrund dieser vielen Zusammenhänge war der Tod von Knut für mich nur noch eine Frage der Zeit. In- und Inzestzucht, die mittlerweile in beiden Berliner zoologischen Einrichtungen fast schon Alltag ist, sollten nun endlich auch in Zoogefangenschaft als Qualzucht betrachtet und endlich auch rechtlich verfolgt werden."


    Zusätzliche Informationen klick auf
    http://www.zoo-kritik.de/aktuelles/p...2011/index.php
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  4. #14
    Administrator Avatar von Sven
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  5. #15
    Administrator Avatar von Sven
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    Sehr schöne Seite...mit vielen neuen Infos!

    K.N.U.T.


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    Nach dem Motto;

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  6. #16
    Erfahrener Benutzer Avatar von CoraxDeus
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    Ja, wenn ich an Knut denke, kommen mir immer noch die Tränen.
    Ich bin wütend und zornig und da gebe ich Sven absolut Recht: solche Einrichtungen sollten umgehend geschlossen werden.
    Das das Wasser ständig infiziert war, das entspricht den Tatsachen. Auch das nach dem Tod von Thomas Dörflein es den anderen Pflegern untersagt wurde (Befehl von Blaskiewicz) sich mit Knut nicht zu beschäftigen. Knut sollte Nachwuchs bekommen, egal wie, dazu wurde sogar die Inzucht mit seiner Mutter Tosca in Kauf genommen. Der Zoodirekter gehört in den Steinbruch geschickt, da soll er mal darüber nachdenken, was er - damit sein Zuchtprogramm auch stimmt - den Tieren antut.
    In den Folgetagen von Knuts Tod wurde sehr engagiert bei Peta agiert und reagiert. Ich selbst habe an Herrn Wowereit geschrieben und an seinen "Paten" Herrn Gabriel. Ist doch klar, das ich bis heute keine Antwort erhalten habe, obwohl ich alles dezidiert und fundiert formuliert habe mit wissenschaftlichen Belegen.
    Aber Knut war nur solange gut, wie das Geld in die Kassen dieses Zoos floss. Dieser Zoo ist ja auch eine AG und die Aktionäre sorgen schon dafür, das der Zoo schwarze Zahlen schreibt, egal wieviel Tiere auf der Strecke bleiben.

    Am 18.3.11 habe ich bei Ebay eine Art Deco Porzellanfigur ersteigert:
    Ein Eisbär beugt sich in ein kleines Becken, eine sehr schöne, detailreiche und sammelwürdige Figur.
    Einen Tag später ist Knut auf so tragische Art gestorben.
    Ich habe nun die Figur hier stehen, aber jedesmal, wenn ich sie mir anschaue habe ich immer diesen Kloß im Hals und er wird nie weggehen.
    Und da ich daran glaube, das es keine Zufälle im Leben gibt, hat diese Figur für mich einen besonderen Stellenwert.
    Sven sagt Danke für diesen Beitrag.

    "People once believing, that when someone dies, a crow carries the soul to the land of death.
    But sometimes, something so bad happens, that a terrible sadness is carried with it and the soul can´t rest.
    Then sometimes the crow bring that soul back"

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