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  • 2 Beitrag von Felidae

Besser als streiten, wie ein Feuer entstand, ist, es zu löschen!

Dies ist eine Diskussion über 'Besser als streiten, wie ein Feuer entstand, ist, es zu löschen!' im Off-Topic & News Forum. Teil der Wichtige Informationen - Bitte lesen Kategorie; Dieses Zitat von Johannes Amos Comenius nehme ich mal zum Anlass mal meine Meinung über die immer schlimmer werdende Internethetze ...

  1. #1
    Forenamsel Avatar von Felidae
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    Idee Besser als streiten, wie ein Feuer entstand, ist, es zu löschen!

    Dieses Zitat von Johannes Amos Comenius nehme ich mal zum Anlass mal meine Meinung über die immer schlimmer werdende Internethetze unter den Tier- und Naturinteressierten zu vertreten.
    Seit dem ich jetzt geschätzte 2 Wochen wieder hier aktiv bin, fällt es mir wieder verstärkt auf. Die Kluft zwischen den guten udn den schlechten Tierfreunden (die schlechten sind natürlich immer die anderen ).
    Was vor Jahrzehnten relativ harmlos zwischen Greenpeace und Sea Shepherd begann, äußert sich heute in Verachtung, Missgunst und Hass zwischen Umweltschützern, Artenschützern, Tierschützern und Tierrechtlern.
    Dabei verbindet uns mehr, als die meisten jemals bereit sind zuzugeben. Uns ist es schon mal nicht egal, was mit der Natur als Ganzes passiert. Wir könnten auch sitzen bleiben und uns einen feuchten Dreck kümmern, aber wir haben die andere Option gewählt.

    Unsere Individualität ist ein Schatz und ein Quell gemeinschaftlicher Zusammenarbeit, sie kann uns aber auch entzweien, wenn wir auf unsere Meinung pochen. Richtig oder falsch sind Begriffe, die jeder einzelne für dich selbst definiert und hier beginnt das Problem. Wir rennen voreinander weg, anstatt einen Schritt auf einander zuzumachen. Nicht auf seine Meinung zu bestehen und eventuelles Unrecht, welches einen angetan wurde, zu vergessen, verlangt viel Mut! Aber das ist es wert!
    Hätten sich beispielsweise die Umweltschützer und Artenschützer nicht den Rücken zugekehrt, hätte vielleicht viel früher einer gesagt: "Hey, lasst uns die Windkraftanlagen dort aufstellen wo möglichst wenig Vögel hinkommen!".
    Es ist auch egal, ob ein lacto-Vegetarier es gewagt hat, Kuchen mit echten Eiern zu essen.
    Ich streite mich auch nicht mehr mit Tierschützern, ob das Wohlbefinden einer Freigängerkatze wichtiger ist als das der Jungvögel. Es lässt sich IMMER eine gemeinsame Lösung finden, wenn beide Seiten bereit sind, eine zu finden. Der Mutige macht den Anfang.
    Ich habe ebenso keine Lust mehr, wegen solchen belanglosen Konflikten in anti-vegan- und Jagdforen lächerlich gemacht zu werden.
    Wir verlieren an Seriösität, wenn wir uns (und damit meine ich ALLE, die sich für Tier stark machen) gegenseitig aus dem Rennen schieben.

    Die Petition gegen die Massentötung von Rabenvögeln hat sich auf unsere Sache letztendlich sogar noch negativ ausgewirkt. Denn sie hat Forenmitglieder entzweit und gemeinsamen Wissensaustausch zwischen den Betroffenen für immer zu Nichte gemacht. Es mag Leute geben, die das gerechtfertigt finden. Ich finde das einfach nur schade.

    Auch streiten muss gelernt sein, denn gerade in unserem Hobby geht es oft genug um das Wohlbefinden von Lebewesen. Es macht Sinn, Leute zu kennen, gut vernetzt zu sein um Unterbringungsstellen für nicht auswilderbare Tiere zu finden, um Proteste und Öffentlichkeitsarbeit zu organisieren und Neuigkeiten auszutauschen.
    Jeder arbeitet an einer Baustelle, der er gewachsen ist, und das ist okay so!
    Und wer es schafft Jungtiere großzuziehen, seine Familie zum Veganismus zu bewegen oder Photovoltaikmodule auf's Dach zu kriegen, der schafft es auch, anderen zu verzeihen!

    LG Felidae
    Gaby und Susi sagen Danke für diesen Beitrag.
    "Wir beherrschen die Natur,
    bevor wir gelernt haben uns selbst zu beherrschen...
    "
    -Albert Schweitzer


    Manche Tiere kommen nur deshalb in menschliche Obhut, weil sie nicht schnell genug weglaufen können...

  2. #2
    Moderator Avatar von Hexe Elstereule
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    dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen, mein Reden immer....
    LG
    Angie

  3. #3
    Administrator Avatar von Sven
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    Mal ganz ehrlich...

    es wird doch fast in keinem Bereich so viel gestritten, wie im Tierschutz. Die einen sind die letzten Vollpfosten und schaden den Tieren mehr, als was korrektes bei rum kommt und die anderen haben Angst um ihre Spendengelder und um ihren guten Ruf, falls vorhanden.

    Was nutzt mir ein Tierschutzverein, der monatelang an einer Sache dran ist, aber nix auf die Reihe bekommt und zum Schluß das Tier elendig verreckt ist, anstatt gleich "klar Schiff" zu machen?

    Da fehlt oft der letzte Wille, auch mal ganz nah an die Grenzen zu gehen. Ich persönlich befasse mich nicht mit solchen Leuten, da wird mehr rumgelabert, aber nichts gescheites vollbracht.

    Ich ziehe mein Ding lieber alleine durch und damit bin ich bis heute bestens gefahren.


    LG Sven


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  4. #4
    Moderator Avatar von Gaby
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    Es gibt allerdings auch Sachen da wäre eine Verbindung von größeren Gemeinschaften die an einem Strang ziehen ,der Sache wesentlich dienlicher.Ich meine das in dem Fall global gesehen.Das was man in unserem Umfeld machen kann,und jeder auch für sich ist genau so hilfreich,und wenn einer auch nur eine fremde Katze zum kastrieren bringt ,auch das ist hilfreich...aber um ,ich sag jetzt mal profan,"Größere" Sachen zu ändern ,braucht es mehr ,eine Änderung im Verhalten ,ein Umdenken,ein Miteinander und nicht Gegeneinander.Ich brauch keine Lorbeeren,ich will mich nicht beweisen...ich will das es den Tieren weitestgehend gut geht,ich will das der Regenwald nicht gänzlich verschwindet.....ich bin ein hoffnungsloser Optimist,ein Spinner,ein Romantiker,ein Phantast...gefühlsduselig und voller Emotionen....na und...so bin ich ,ich werde das wohl auch bleiben.

    LG gaby
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  5. #5
    Neuer Benutzer Avatar von D.Arndt
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    An einem Strang ziehen ist aber nicht gut, wenn auf der anderen Seite des Stranges ein Kalb angebunden ist. Ein Licht in der Dunkelheit anzuzünden ist auch besser als eines zu löschen.
    Im TV hören wir stets, dass Einigkeit das höchste Gut sei. Egal für was Leute eintreten, sie sollen stets einig sein? Selbst wenn es um Kriege geht, soll nicht so wichtig sein, dafür oder dagegen zu sein? Nur die Einigkeit zählt?
    Deutsche Jäger, Gärtner und Floristen?

    Die Anti-Jagd Blogs:
    http://anti-jagd.blog.de

    Die Jagdgegner-Foren:
    http://jagdgegner.phpbb8.de

    Anti-Jagd Gruppe bei facebook:
    http://www.facebook.com/pages/Anti-J...95713937106034

  6. #6
    Moderator Avatar von Gaby
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    An einem Strang ziehen wäre gut ,wenn an der anderen Seite des Stranges ein Tierquäler ist.

    Ich würde auch ein Licht in der Dunkelheit löschen ,wenn ich von Feinden beobachtet würde.

    Es hat doch alles zwei Seiten,nicht wahr.

    Einigkeit für eine gemeinsame große gute Sache ist gut ,das hat die Vergangenheit immer bewiesen.

    Es spricht keiner davon das man dann für immer und ewig zusammen bleibt,dafür gibt es zuviele Meinungen.

    LG gaby
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

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