Hallo Ihr Lieben,
zuerst einmal möchte ich Euch ein friedliches, glückliches, neues Jahr wünschen.
Vorhin sass ich bei meinen beiden Raben, da vielen mir folgende Zeilen ein.
Ich schrieb sie gleich nieder. Vielleicht kann ich Euch einekleine Freude damit machen.
LG
Ines
Der nachdenkliche Rabe
Es sass in einer Winternacht,
allein da hoch im Baume,
Der Rabe, einsam, traurig gar,
versunken tief im Traume.
Er dachte nach über sein Leben,
warum ihn niemand gerne mag,
warum ihn keiner dulden will,
weder bei Nacht, auch nicht bei Tag.
...das fragte er sich leise.
Liegt es am schwarzen Federkleid,
an seiner Klugheit, seinem Lied?
Der Mensch, der wünscht ihm ganz viel Leid,
zu jeder, jeder Zeit!
Sie scheuchen, hassen, jagen mich,
wie eine Bestie fort...
Egal wo es mich hin verschlägt, es gibt keinen sicheren Ort!
Der Mensch, er nennt sich selber klug,
-Beherrscher dieser Welt-
Kennt weder Liebe Mitgefühl,
für ihn zählt nur das Geld!
Auch ich der Rabe bin Geschöpf,
Geschöpf aus Gottes Hand.
Drum lieber Mensch, ich rate Dir,
denk einmal nicht an Dich.
Bitte mach nicht weiter so,
Du stehst an des Abgrunds Rand.
Denn schwarze Raben- so wie ich,
gehörten immer schon hier her,
Ob Du nun willst oder lieber nicht.
Es geht nicht immer nur nach Dir,
auch wir sind Gottes Licht!
Was wär die Erde ohne uns,
so traurig, tot und leer.
Worüber willst Du Dich ärgern -Mensch-
Wenn ich, der Rabe, nicht mehr wär?!
Ines
Für meine geliebten Raben Magic und Elias,
geschrieben und gewidmet am 2.1. 2011



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