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Thema: Dohlen Futter

  1. #1
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    Dohlen Futter

    Hallo ihr Lieben,

    ich füttere im Moment meinen Futtergästen - Dohlen - Katzentrockenfutter, Nüsse (Walnüsse), ab und an mal ein paar Nudeln,
    Obst (Äpfel, Bananen, Trauben), Reis und ab und an auch mal ein paar Fleischreste (Huhn).
    Soweit ich das recherchiert habe ist das okay.

    Gibt es noch etwas, was ich ihnen guten Gewissens geben kann?

    Vielen Dank schon Mal.

    :)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tanny
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    Hallo Ilopatra,

    :) willkommen hier im Forum :)

    Ich würde auf sämtliche verarbeiteten Futtermittel verzichten.
    Besonders Katzenfutter und sonstige Tiertrockenfutter sind ungeeignet für Wildtiere.

    Nudeln sind genau wie Reis nicht unbedingt, was eine Dohle natürlicherweise bei uns finden würde.

    Insofern würde ich darauf ebenfalls verzichten.

    Nüsse, lokal und saisonal wachsende Obstangebote, lokale Getreide, Sämereien, Insekten, mal ein Stück Rinderleber oder
    eine Maus oder Hühnerherzen, ein rohes Eigelb etc.
    halte ich für deutlich sinnvoller und gesünder.

    Hier kannst Du sehen, was Dohlen natürlich fressen - daran würde ich mich orientieren, wenn es gesund sein soll.

    http://www.brodowski-fotografie.de/b...gen/dohle.html

    LG
    Kirstin
    Krah - verletzter Rabenkrähenästling
    Erste Hilfe für Wildvögel in Not

    ....sag niemals nie - es gibt nichts, was es nicht gibt......


  3. #3
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    Themenstarter
    Hallo Kirstin,
    danke dir für den Link und die Tipps.
    Ich schau mir das mal an.
    Sie bekommen auch Barf-Futter, weil der Hund für den es gedacht war so viel Rohkost nicht verträgt....leider.
    Ich les mir das jetzt erst Mal durch.
    Danke dir noch Mal! :)
    Ilo

  4. #4
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    Guten Morgen, eigentlich ist es kein "guter" Morgen. Ich bin ziemlich gedeckelt.
    Wir haben seit drei Tagen Dauerregen und Rauchschwalben im Stall (ohne Stalltiere).

    Für die zweite Brut konnten die Elter kein Futter mehr bringen. Also habe ich 4 Kleine im Nest zugefüttert.
    Das ging zwei Tage gut, waren munter und hatten Appetit, die Eltern kamen erst abends zum Schlafen.

    Gefüttert habe ich frische kleine Heimchen, denen ich Kopf und die harten Sprungbeine entfernte.
    Gestern am späten Nachmittag-Abend, es war etwas trockener, habe ich Fliegen gefangen und 3x jedem 2 Fliegen gefüttert.

    Heute früh waren alle tot im Nest und ein Elternvogel war dabei - ich versteh es nicht!?

    Hätte ich die Jungvögel aus dem Nest nehmen sollen? Ich wollte doch nur die Regentage überbrücken, es hätte ihnen maximal 5 Tage bis zum Ausfliegen gefehlt.
    Ich hasse den Klimawandel mit den vielen Sommer-Tiefs!

    - - - Aktualisiert - - -

    sorry, bin ins falsche Thema gekommen - kann das jemand verschieben?

  5. #5
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    Hallo Alala
    Deine Zufütterung hat den Sterbevorgang nur ein wenig hinausgezögert. 3x 2 Fliegen pro Vögelchen am Tag reicht leider nicht um zu überleben. Die Altvögel bringen zwischen Sonnenaufgang und -untergang alle paar Minuten einen Schnabel voller Fluginsekten (Fliegen, Mücken, Motten...).
    Gruß, Garrulus!

  6. #6
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    Hallo Garrulus,
    die 3x 2 Fliegen waren die letzte Mahlzeiten abends zwischen 20 und 21 Uhr.
    Ansonsten habe ich von morgens ab 6:30 Uhr halbstündlich/stündlich jedem 2 Heimchen gegeben, auch Wassertropfen damit es besser rutscht. Teilweise sperrten sie und hatten noch Futter im Hals, ich dachte sogar ich fütter zu viel, schließlich haben Heimchen mehr Masse als Mücken und der Kropf kann ja nicht so groß sein. Ging zwei Tage gut. Ich versteh es einfach nicht.
    Eines war schwächer, das hätte früher verhungern müssen, aber alle vier auf einmal?

  7. #7
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    Es haben sicher mehrere Faktoren eine Rolle gespielt: Nahrungsmangel, Kälte, evtl. Parasitenbefall im Nest.

    Wenn Futter noch im Hals steckte, hast Du es nicht tief genug in den Schlund geschoben. Wasser gibt man einem Vogelküken niemals in den Schnabel, da das Risiko, dass es in die Luftröhre und die Lunge gelangt, sehr hoch ist, besonders wenn der Weg des Wassers in den Kropf durch Futtertiere verstopft ist.

    Heimchen haben mehr Masse als Mücken, aber Heimchen aus dem Heimtierbedarf haben so gut wie keinen Nährwert, da sie meist schon 1 oder 2 Wochen im Geschäft stehen und selber keine Nahrung erhalten. Beim Kropfinhalt der Altvögel täuscht Du Dich gewaltig, er kann pro Nestanflug aus über 1000 Fluginsekten bestehen.
    Gruß, Garrulus!

  8. #8
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    Hallo Garrulus,
    mir geht s darum, wenn ich etwas falsch gemacht habe, wie ich es besser machen kann, denn so eine Situation wird wieder kommen!

    Die Heimchen hole ich wöchentlich (habe noch andere Abnehmer) und setze sie sofort um in eine Pegu-Box mit Einstreu, Wasser und aktuell mit Brombeerblätter/Beeren, also am verhungern sind die Futtertiere nicht, Pellet-Futter ist meist dabei.

    Das Wasser habe ich mit einer Pipette an die Schnabelspitze gehalten, so dass die Kleinen selbst danach geschnabelt haben.
    Das Futter haben sie, waren schon voll ausgefiedert, mit Streckbewegungen selbst in den tiefen Rachen gebracht.

    Ich habe schon eine Mehlschwalbe und zwei Rauchschwalben durchgebracht, allerdings waren diese bei mir in der Wohnung.
    Diese jetzt wollte ich nicht aus dem Nest nehmen, sondern nur über die Regentage zufüttern.
    Würde ich wieder so machen, allerdings dann doch mehr füttern und bis Mitternacht um die Nachtstunden zu verkürzen.

  9. #9
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    Hallo Alala
    Du weißt selbst, hinterher ist man immer schlauer. Hättest Du die Küken aus dem Nest genommen und weiter von Hand aufgezogen bis zum Ausfliegen, hätten sie vielleicht überlebt, vielleicht aber nicht, darüber können wir jetzt lange spekulieren. Wenn sie durch blutsaugende Parasiten geschwächt wurden, dieses Jahr leiden die Schwalben besonders unter Lausfliegen, dann hättest Du wohl auch durch die Entnahme aus dem Nest vor 2 oder 3 TAgen nichts mehr retten können.

    Zum Futter: Du hast geschrieben, dass Du noch Futterinsekten im Hals hast stecken sehen, daher meine Aussage, dass sie nicht bis in den Kropf gesteckt worden sind. Was mir grade noch einfällt: Wie verfütterst Du die Heimchen? Mit dem Kopf voran und ohne Sprungbeine? Falls nicht, könnten die Sprungbeine sich beim Hineinschieben des Futtertiers in den Schlund abgespreizt und verhakt haben und so den Weitertransport in den Kropf erschwert haben.
    Sprungbeine müssen immer entfernt werden und generell werden Futtertiere jeder Art mit dem Kopf voran bis in den Kropf gegeben.

    Zum Wasser: Gabe per Pipette ist richtig. Besser als auf die Schnabelspitze gibt man den Tropfen an den Schnabelrand.

    Zu den Heimchen: Sehr gut, dass Du sie zufütterst und so ihren Nährwert erhöhst. Heimchen lieben Löwenzahnblüten, Salatblätter diverser Sorten, Löwenzahnblätter, Petersilie, Gräser, Kohlrabiblätter, Möhrengrün, Rote-Beete-Blätter.

    Es gibt keine generelle Handlungsempfehlung für den nächsten Fall dieser Art, es ist immer eine Einzelfallentscheidung und Du richtest Dich am Besten nach Deinem Bauchgefühl und entscheidest aufgrund der Beobachtungen, die Du über den Brutzeitraum gemacht hast,nach Verhalten der Altvögel und nach objektiven Faktoren wie Wetterprognosen.
    Gruß, Garrulus!

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