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Thema: eine ganz ganz schwere Zeit für Greifvögel

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von karsten.
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  2. #12
    Erfahrener Benutzer Avatar von birdy
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    danke für's vid karsten.

    wie er so einen langen moment zurück geschaut hat (und dann auch noch wieder richtung karton geflogen ist), frage ich mich doch, ob er sich nicht überlegt hat, in euer hotel zurück zu wollen...

    mach einen guten sonntag!

    lg, birdy

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Avatar von Krächzilein
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    GENAU DAS HABE ICH MICH AUCH GEFRAGT

  4. #14
    Erfahrener Benutzer Avatar von karsten.
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    Ausrufezeichen

    Kleiner Ausschnitt aus einem Beitrag im Bussardforum :


    ........Bitte berücksichtigt bei Euren, sicher nett gemeinten Hinweisen auch die rechtliche Lage des Mäusebussards:

    1. Der Mäusebussard ist gem. Bundesjagdgesetz WILD -> nur der Jagdausübungsberechtigte hat ein Aneignungsrecht an Wild, und zwar in all seinen Teilen und jeglicher Entwicklungsform

    Dies bedeutet im Detail:

    - Jedes Teil des Vogels, egal in welcher Entwicklungsform, oder auch nur in Teilen darf nur vom Jagdausübungsberechtigten in Besitz genommen werden. Dies gilt also auch für Eier (Entwicklungsform), als auch für jede einzelne Feder, auch wenn man sie am Boden findet. Und ob Ihr das hören wollt oder nicht, das einstecken einer gefundenen Bussardfeder in freier Natur ist rechtlich gesehen: JAGDWILDEREI und strafbar

    2. Der Mäusebussard gilt gem. Anhang 4 Bundeswildschutzverordnung einheimischen Greifvögeln, und damit zu den besonders und streng geschützten Tieren in Deutschland.

    Im Detail:

    Es gilt ein Besitz, Handels und Vermarktungsverbot für den Mäusebussard, und zwar ebenso in jeglicher Entwicklungsform als auch für jedes auch noch so kleine Teil des Vogels, egal ob lebend oder tot

    Um einen Mäusebussard Halten zu dürfen, benötigt man in Deutschland, neben der geeigneten Unterbringung: Gelösten Falknerjagdschein und eine Ausnahmegenehmigung der zuständigen unteren Jagdbehörde.............

    - - - Aktualisiert - - -

    Hallo da sind sie wieder unsere "Probleme" , wer bringt dem ....Teddy das Jagen bei und trainiert mit Ihm fliegen . Wenn er groß genug ist kann ich ihn der http://www.vogelschutzwarte.de Seebach überstellen . Die verfüttern auch nur Kücken und machen eines Tages die Voliere auf. ......wir können in einem großem "Flugzelt" noch ein bisschen fliegen üben . Eine falknerische Haltung kommt aus Zeitgründen nicht (noch nicht) infrage . Außerdem ist die Herkunft , letztendlich schwer darstellbar . Peppler aus dem Netzwerk : ... den hat ein Mann gefunden und uns gebracht , weil wir Vögel halten (Aras)........
    Wenn die untere Jagdbehörde ins Spiel kommt wird es eh ...... schwierig ..

    mfG

  5. #15
    Moderator Avatar von Gaby
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    irgendwie scheinen wir uns fast alle auf die ein oder andere Weise mal strafbar zu machen

    auf der anderen Seite sehe ich schon den Sinn dahinter,weil es zu viele Menschen gibt,die entweder gestört sind (Vögel vergiften oder illegal fangen) und die anderen,die es vllt gut meinen,sich aber nicht mit den Grundbedürfnissen der Tiere auseinander setzen und sie falsch ernähren,falsch unterbringen und zu vertüdeln.

    und wir hier alle...,die sich den Hintern aufreissen.... versuchen aufzuklären ,auf Fehler hin zu weisen,auch auf die Rechtslage einzugehen ,die Vögel vernünftig und artgerecht zu versorgen...wie du schon sagtest Karsten...schwierig....

    Lg Gaby
    "If men had wings and bore black feathers, few of them would be clever enough to be crows" Rev. Henry Beecher 1810

  6. #16
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    Hallo Im Stift Seebach haben sie und die Auwilderungsvoliere "Muckibude" geräumt . Alles gut !

    https://www.amazon.de/photos/share/v...4WUUgslKmXlSjR

    bei uns plane ich die nächste Voliere

    mfG

  7. #17
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    Habe mich entschlossen, eine Ausnahmegenehmigung vom Wildtierhaltungsverbot zu beantragen und habe bereits Kontakt mit den zuständigen Behörden. Es ist alles sehr schleppend, aber die Dauer ist mir egal.
    Mal sehen, wie es ausgeht. Allgemein hat man ja kein Recht auf eine Ausnahme, aber einen Anspruch auf Einzelfallgerechtigkeit. Solange die Tiere Hilfe brauchen und die Unterbringung artgerecht ist, hat aus meiner Sicht das Tierschutzgesetz Vorrang.
    Greifvögel habe ich mir bisher noch nicht zugetraut, würde hier auch nicht passen, da ich Hühner und Enten frei laufen habe.
    Ganz interessant ist folgender Link, da hier zu jeder Tierart (lateinischer Name eingeben), die Rechtsvorgaben genannt sind:

    http://www.wisia.de/FsetWisia1.de.html

  8. #18
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  9. #19
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    Ist der Jagdschein eigentlich eine Voraussetzung für den Falknerschein?
    Dass Jäger einfacher an einen Falknerschein kommen, glaube ich gerne.
    Aber gehört das Jagen mit dem Greifvogel zur artgerechneten Haltung?
    Wenn ja, dann reicht der Jagdschein doch auch nicht, müsste man dann nicht zumindest für das jeweilige Jagdrevier einen Begehungsschein haben?
    Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass die Vogelschutzwarten die ich kenne alle einen Jagdschein haben.

  10. #20
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    Der nichtjagdliche Falknerschein hat alle Komponenten außer der praktischen Jagdausbildung ,
    Jäger kommen NICHT leichter an den Falknerschein ,
    der Falknerschein steht für den notwendigen Fachkundenachweis ,
    die Looser die wir aufnehmen sind weit weg von Artgerecht ......
    wir haben kein Interesse an der Jagd !
    warum sollen Vogelschutzparken Jagdscheine haben ?

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