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Thema: Vermieter verbietet Füttern von Krähen

  1. #1
    Mieter
    Gast

    Vermieter verbietet Füttern von Krähen

    In einem Mietshaus in einer Mittelgrossen Stadt ist ein relativ grosser Garten. Dort suchen die Krähen schon immer nach Futter. Nun hat ein Mieter regelmässig Toastbrot in den Garten geworfen. Die Tiere haben regelrecht darauf gewartet und stürzen sich auf das Vollkorntoastbrot. Natürlich gibt es dabei auch "Gekrähe". Aber auch ohne Tosbrot im Garten sind die Tiere zu hören.

    Nun hat das einem Vemieter gestört und er (sie) hat dafür gesort, das der Vermieter ein allgemeines Rundschreiben in die Briefkästen geworfen..."leider wurde uns mitgeteilt das Krähen gefüttert werden. Wir bitten dies zu unterlassen."

    Das Mietshaus ist ein böses Haus in dem Jeder gegen jeden Normalität ist...Mobbing,lärmen Klopfen etc sind die Regel....
    Wie auch immer. Kann der Vermieter das (zu)füttern untersagen ?

  2. #2
    Benutzer
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    57
    Ich würde sagen:Ja!
    Es ist ein Unterschied, ob ein Mieter Wildtiere füttert, oder ein Eigentümer.
    Nach meinem Empfinden könnte der Eigentümer eines Nachbargrundstückes dem Nachbarn die Fütterung nicht untersagen, der Eigentümer dem eigenen Mieter aber sehr wohl.
    Es ist doch so, dass auch die Stadtverwaltungen das Taubenfüttern z.B. nur im öffentlichen Raum verbieten können, aber nicht im Privatgarten - muss aber alles art- und tierschutzgerecht sein.
    Von dem abgesehen, ist selbst Vollkorn-Toast ungeeignet und selbst bei geeignetem Futter wären Reste und Kot regelmäßig zu entfernen, was die meisten Mieter dann doch nicht machen, insofern habe ich Verständnis für die Aufforderung.

  3. #3
    Mieter
    Gast
    Danke Ihnen. Sehe das genauso....Der "Verursacher" wurde ja nicht direkt angeschrieben/benannt sondern es gab ein Rundschreiben. Diese Aufforderung ist also in Ordnung...Und wie Sie bemerkten: Über das Toastbrot wurde sich zuwenig Gedanken gemacht....Aber es geht der (im Übrigen in der Tat extrem Bösartigen) Melderin ja eher um die Anwesenheit der Vögel....Und die werden nach wie vor im Garten sein und dort nach Futter suchen und krächzen....

    Freundschaft !

  4. #4
    es gibt da eindeutige Gerichtsurteile: in normalem Maß kann im Prinzip jeder ein Futterhäuschen (auch auf seinem Balkon) aufstellen bzw. Meisenknödel oder einen Futterspender ins Gebüsch hängen. Wenn das keine Überhand nimmt, also alles voll mit Futterspendern etc. ist, muss das genehmigt werden. Natürlich kann man auch ein paar Walnüsse hinlegen (die mögen Krähen auch sehr gerne) Fakt ist, dass Krähen genauso wie Tauben nicht gerne gesehen werden, Taubenfüttern sogar untersagt ist. daher soll man darauf achten, dass nur Amsel Drossel Fink und Star ans Futter rankann. Auch das Aufstellen einer tränke ist gestattet. Wer Futterhäuser bedient, muss darauf achten, dass Restfutter nicht die Umgebung verunreinigt oder Ratten anlockt.

  5. #5
    Benutzer
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    57
    Wildtiere haben aus meiner Sicht ein Recht auf vorhandene Ressourcen.
    Insofern sind die Raben-Vögel zu dulden.
    Das ist aber etwas anderes als gezielt füttern.
    In diesem Fall, mit missgünstigen Mitmietern, wäre ich extra vorsichtig.
    Denn über das Futter gewinnen die Vögel Vertrauen und könne somit leichter geschädigt werden . mit was auch immer.
    Hier hat der Vermieter ja gezielt nur das Füttern von Krähen untersagt.
    Bei Kleinvögel sehe ich es wie Elstereule.

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