mein Name ist Christine Klein, ich bin 45 Jahre alt und schwer verliebt in eine Rabenkrähe namens Karl.
Karl lief mir im Juni 2009, verfolgt von 2 Katzen, als Baby vor das Auto. Ich besorgte mir einen Papageienkäfig und päppelte ihn mit Tartar versehen mit Kalk, Eiern, Obst, Mehlwürmern und Beoperlen (welcher er gar nicht mag) auf. Leibspeise des Hernn:Rühreier mit Ahornsirup.
Nach 3-4 Wochen konnte Karl selbst fressen und vor allem trinken und ich achtete während der ganzen Zeit sehr darauf Abstand von ihm zu halten um wenigstens ein wenig Scheu vor dem Menschen aufrecht zu erhalten.
Während der ganzen Zeit stand ich in Verbindung mit dem Tierheim, welches mir zusicherte ihn in eine Voliere aufzunehmen, sobald er selbstständig fressen kann.
Da Karl zusehens meine Nähe suchte, brachte ich ihn dann auch bald dorthin, wo er mit einer anderen Krähe zusammen seitdem eine Voliere teilt.
Leider sind seine Federn immer noch nicht gewachsen ... er mausert einfach nicht und so war es bis heute nicht möglich ihn wieder auszuwildern. Er kann vom Boden nicht weiter als c.a. 1/2 m hochfliegen.
Vermutlich liegt es z.T. an der Ernährung - wie auch immer - jetzt verlässt der Tierheimleiter (ein ausgebildeter Falkner) das Tierheim und ich muss nun nach einem neuen Platz für die beiden Krähen suchen.
Näheres schreibe ich Euch die Tage, da ich nun schnell weg muss.
Ich freue mich nun Mitglied in Eurem Forum zu sein, aus welchem ich - ich hoffe Ihr verzeiht - schon seit letztem Jahr immer wieder tolle Infos bekam.
Liebe Grüsse
Christine Klein aus dem schönen Chiemgau



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