Registrieren Hallo Gast! Für vollständigen Zugriff auf unser Forum solltest du dich jetzt kostenlos Registrieren!
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 22

Salut zusammen

Dies ist eine Diskussion über 'Salut zusammen' im Vorstellung neuer Mitglieder Forum. Teil der Wichtige Informationen - Bitte lesen Kategorie; Salut! Wir ( Pierre + Manu ) kommen aus der Region Stuttgart und haben seid Donnerstag einen wie wir denken ...

  1. #1
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    30.05.2010
    Geschlecht
    Männlich
    Beiträge
    7

    Salut zusammen

    Salut!

    Wir ( Pierre + Manu ) kommen aus der Region Stuttgart und haben seid Donnerstag einen wie wir denken kolkraben zu Pflege, da ihn meine Frau vor dem überfahren gerettet hat.

    Er ist in unseren Augen ca. 3/4 tel ausgewachsen.
    Selbständig fressen kann / will er noch nicht, aber wir sind dran und tun unser bestes damit
    er / sie groß und stark wird.Deshalb sind wir hier :D


    Vogeltechnisch haben wir keine Erfahrung, dafür sind 2 Hunde und 3 Katzen unsere tierischen Mitbewohner.

    Wir freuen uns auf regen Austausch!

    Grüße

    P + M

  2. #2
    Administrator Avatar von Sven
    Registriert seit
    03.09.2006
    Geschlecht
    Männlich
    Beiträge
    5.915
    Blog-Einträge
    2
    Herzlich Willkommen im Forum

    Seit Donnerstag? Ich denke jetzt könnte es schon zu spät sein, um das Räbchen wieder an den Fundort zurück zu bringen?! Es handelt sich vermutlich um einen Ästling, der nicht auf menschliche Hilfe angewiesen war und nur vorübergehend auf der Straße gelandet ist!

    Die Rabeneltern füttern ihr Kind am Boden weiter...

    Jetzt heißt es, eine gute Auswilderungsstation zu finden! Das Rabenkind muß unter Artgenossen aufwachsen...

    Käfighaltung ist Gift für die Federn, Futtertechnisch muß einiges beachtet werden etc...

    Was füttert ihr und wo ist das Rabenkind untergebracht?


    LG Sven


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  3. #3
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    30.05.2010
    Geschlecht
    Männlich
    Beiträge
    7
    Themenstarter
    Wir haben ihn von einer extrem vielbefahrenen Straße geholt, da die gefahr groß war das er die nächste stunde nicht überleben wird. Rabeneltern, ein Nset oder andere Vögel waren nicht zu sehen.
    Wir haben lange gewartet und beobachtet, aber dann entschieden ihn mit zu uns zu nehmen.

    Er ist in einem ca. 15qm großen raum mit fenster, das mit großen und kleinen birenästen ausgestattet ist worauf er rumturnen und schlafen kann.

    Badebecken am Boden etc ist vorhanden.

    Als Nahrung bekommt er mehlwürmer, Obst, Haferflocken, Babyvogelfutter, nur alleine fressen kann er noch nicht.

    Eine Auffangstation ist zwar vorhanden, aber immerhin 150km entfernt, deshlab denken wir das wir ihn soweit groß kriegen damit er dann selbst entscheiden kann, ob er bei uns ums haus bleiben will, oder zu seinen kumpels / family will. wir wohnen luftlinie 500 meter vom fundort entfernt.

    Er übt fliegen und das klappt bisher ziemlich gut.

    Er ist neugierig, wirkt auf keinen fall depressiv und sieht gesund aus.

  4. #4
    Administrator Avatar von Sven
    Registriert seit
    03.09.2006
    Geschlecht
    Männlich
    Beiträge
    5.915
    Blog-Einträge
    2
    Ästlinge befinden sich nicht immer unmittelbar am Nest, sondern wandern am Boden umher...
    Die Rabeneltern folgen dem Kind und füttern am Boden weiter! Wenn die Eltern auf Futtersuche sind, lassen sie ihre Rabenkinder auch für mehrere Stunden alleine und wenn Menschen in der Nähe sind, kommen sie auch nicht runter und füttern.

    max. 100-200 Meter entfernt dürfte der Baum mit dem Rabennest sein...

    Das Problem...

    Das Rabenkind gewöhnt sich an Menschen und das ist zu 90% sein Todesurteil! Aufzucht in Menschenhand ohne Artgenossen ist genau das, was der Rabe für sein Rabenleben am aller wenigsten braucht. Der Ärger der später folgt, ist vorprogrammiert!

    Ein Rabe ist kein Haustier, er braucht Sonne, Regen (für das Gefieder) schläft auf Bäume usw... hält sich von Menschen fern etc...

    Das was die Menschen an den Rabenkinder versauen, kostet nachher das 10fache an Geld, Zeit und Nerven, um den Vogel wieder vom Menschen zu entwöhnen!
    Wir haben im Forum genügend Beispiele zum nachlesen...

    Mach doch mal folgendes...

    Packt das Rabenkind ein und bringt es in die Nähe des Fundortes zurück! Entfernt euch weit genug und beobachtet was in den nächsten Stunden passiert...


    LG


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  5. #5
    Kristjanna
    Gast
    Hallo Manu & Pierre,

    bestimmt habt Ihr euer Findelkind schon sehr ins Herz geschlossen und sucht nun nach der für ihn besten Lösung!

    Auch wenn Ihr Sven`s Idee (zurücksetzen und abwarten) vermutlich nur bedingt gut finden werdet,bitte versucht,ob es klappt,auch wenn es euch schwerfällt!
    Für ein Leben in Freiheit braucht der Süsse alle Möglichkeiten das zu lernen,was er als wildes Tier wissen muss,diese Bedingungen künstlich herzustellen
    ist aufwändig,kostspielig und erfordert eine Menge an Sachkenntnis-und Artgenossen.

    Zieht ihr den Vogel gross,wird er auf Euch geprägt und wird sich nicht problemlos irgendwann einfach abnabeln und sich seinen Artgenossen anschliessen,
    er wird,wenn er "Freiflug" hat,tendenziell andere Menschen aufsuchen und mit diesen "in Kontakt treten",was sein (nahezu sicheres) Todesurteil sein wird!
    Bitte denkt den Gedanken im Sinne des Rabens zu Ende und trefft so eure Entscheidung,denn der Vogel kann es nicht!

    Eine gute Entscheidung und das beste für Euren`Findling

    wünscht Steffi

    (Auch aus "in der Nähe von Stuttgart" :-)



  6. #6
    Administrator Avatar von Sven
    Registriert seit
    03.09.2006
    Geschlecht
    Männlich
    Beiträge
    5.915
    Blog-Einträge
    2
    Schließe mich deinem Posting an @Steffi, mehr können wir eh nicht tun!


    LG


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  7. #7
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    30.05.2010
    Geschlecht
    Männlich
    Beiträge
    7
    Themenstarter
    Hallo Sven und Kristjanna,

    danke für eure anregungen.

    das zurückbringen und abwartenist eine tolle idee, die ich auch schon hatte, aber der fundort befindet sich an 2 vielbefahrenen strassen.
    das maximale an vegetation, wo er sich aufhalten könnte ist ein strauch und etwas wiese von ca 10qm. drum herum steppt der verkehrsbär.

    ich könnte das natürlich gerne tun, nur dann zuzusehen wie er überfahren wird,das ist dann mit sicherheit das was man sich am wenigsten wünscht und was dem vogel am wenigsten etwas bringt.

    man sieht: es nicht immer so einfach...

    wenn die auffindesituation in waldnähe auf ner wiese ist, dann ist das mit sicherheit besser durchführbar.

    wir wollen nur das beste für den kleinen.

    was wir uns nicht vorstellen können ist, das wenn wir ihn theoretisch soweit kriegen das er selbst frisst etc. und ihn bei uns am haus
    aussetzen und schauen was passiert und wer sich dabei "prächtig" macht, d.h. selbst futter sucht etc. was soll daran schlecht sein?

    wir denken, das statt den tod für den vogel in kauf zu nehmen, das die bessere lösung ist.

  8. #8
    Administrator Avatar von Sven
    Registriert seit
    03.09.2006
    Geschlecht
    Männlich
    Beiträge
    5.915
    Blog-Einträge
    2
    Hallo,

    irgendwo ist das Räbchen ja aus einem Nest gekommen? Schaut euch mal ein paar hundert Meter weiter genauer um...

    Zum Thema Handaufzucht...

    ...les mal selbst im Forum, was aus den meisten Räbchen in Handaufzucht geworden ist!

    Wir schreiben euch ja keinen Mist, oder wollen euch einen Bären aufbinden! Die meisten User hier haben jahrelange Erfahrungen und das teilen wir euch nur mit...


    LG


    Wichtig: Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und der Eine verletzt Dich, dann meine ich den Anderen


    Nach dem Motto;

    gestern standen wir am Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.


    Die Menschheit können wir in zwei Teile dividieren. 50% lieben die Tiere. Die andere Hälfte hat als einzige Beziehung zur Fauna die Milben in ihrer Matratze.


    Erfahrung ist eine gute Sache. Leider macht man sie erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte!

  9. #9
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    30.05.2010
    Geschlecht
    Männlich
    Beiträge
    7
    Themenstarter
    hi sven,

    danke, genau deshalb sind wir ja auf dieses forum gestoßen um sachkundige infos zu erhalten.

    ich hab schon ne menge hier gelesen, aber ich denke unsere wohnsituation etc. unterscheidet sich doch sehr von den anderen beispielen.

    hier findet er sollte es passen, genug futter etc.

    ich hab gestern 3 stunden inder nahen und weiteren ca. 300 meter umgebung gesucht und kein nest oder andere vögel entdeckt..

    meine version ist das er flugversuche gemacht hat und einfach keine kraft mehr hatte, oder etwas anderes passiert ist.

    wie gesagt: ich werde ihn nicht auf einem kleinen flecken gras aussetzen und warten wer der 500 autofahrer ihn dann aufspießt.

    ich denke das ist verständlich,oder? dafür mag ich Tiere zu sehr.

    Ich habe einen Beruf in dem ich Tagtäglich ausschließlich mit Tieren arbeite und würde es nicht verkraften,wenn der kleine durch unser Verschulden
    umkommt, nur weil die risiken einer handaufzucht bestehen.

    Fallen euch noch andere Alternativen ein?

    Die auffangstationen die greifbar sind, haben keine kapazität. stand gestern.

  10. #10
    Kristjanna
    Gast
    Ok..dass Ihr nicht zugucken wollt wie der Zwackel plattgefahren ist klar,und die Situation mit der Strasse etc. bescheiden :-(

    Ein kleiner Rabe ist superniedlich und bezaubert einen schnell,ich verstehe,wenn Euer Herz brennt :-)

    Raben als Haustier ist (abgesehen von der Frage,ob schön+artgerecht für das Tier..) eine nicht so einfache Sache!Die Probleme kommen meist mit der Geschlechtsreife,die Vögel entwickeln (ein teils ausgeprägtes) Territorialverhalten,verteidigen "ihr" Haus/"ihren" Garten gegen Eindringlinge (Postbote,Besuch,Nachbarskind,.....) teils recht vehement,Krähen leben (wenn nicht in Junggesellenverbänden usw.) monogam in "Ehen",da der Vogel nicht Euch beide "heiraten" wird,zieht einer den Schwarzen Peter und u.U. wird der Partner gegen den Störenfried verteidigt..Ich suche derzeit händeringend nach einem Zuhause für zwei Krähen die im Tierheim sitzen,eine davon wurde sehr liebevoll von einer Frau im Haus grossgezogen,alles (abgesehen von der vielen Scheisse und dem anderen Dreck,den so ein Rabe macht..) war prima-bis der Vogel mit einem Jahr in die Geschlechtsreife kam und begann,erst den Besuch,dann
    den Hund des Paares zu attackieren (erst spielerisch,süss,dann nicht mehr witzig),dann den Mann.

    Nach einer nicht ganz harmlosen Verletzung an dessen Auge musste die Frau sich schweren Herzens von ihrem "Baby" trennen,da der Zustand nicht mehr tragbar war.
    Dieser Vogel sitzt nun im Tierheim,leidet ohne Ende und wird nur schwer auswilderbar sein,falls überhaupt.Dies kostet Zeit,Geld und unendlich viel Mühe.
    Solche Fälle gibt es zu Hauf,niemand wollte diesen Tieren etwas schlimmes,aber aus Unwissenheit entstehen immer wieder dergleichen Geschichten.

    Der Gedanke,den Vogel "in Freiheit" sein zu lassen indem er entscheidet ob und wann er bei Euch und wann bei Seinesgleichen sein will ist fair gemeint,aber schlichtweg nicht möglich,da er durch sein andersartiges Verhalten auffallen wird (da bei Menschen aufgewachsen und somit kein artgleiches Vorbild) und evtl. einer Attacke zum Opfer fällt,
    evtl. auch einem anderen Vogel wie Habicht etc...Das Hauptproblem ist jedoch,dass der Vogel die ihm eigene Scheu vor Menschen verliert.
    Es gibt die harmloseren Fälle von Krähen,die dann mal bei Nachbar`s die Kaffeetafel plündern und alle lediglich einen Schrecken bekommen,aber auch die,wo fehlgeprägte Vögel bspw. Kinder anfliegen und verletzen und letztlich erschlagen oder erschossen werden.

    Bitte unterscheidet jetzt gut:Was ist EUER Bedürfnis und was das des TIERES!!Handelt nicht nach den momentanen Gegebenheiten,sondern unter Einbeziehung aller Eventualitäten!!Solltet Ihr Euch FÜR den VOGEL entscheiden,gebt ihn in erfahrene Hände und behaltet ihn im Herzen und die Tatsache,dass Ihr ihm eventuell das Leben gerettet habt.Eine gute Möglichkeit für den Süssen zu finden,dabei wird Euch hier sicher geholfen!

    Viele Grüsse,

    Steffi

    PS:Kolkraben sind sehr selten hier bei uns,könnt Ihr ein Bild einstellen?

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •