Illegale Jagd auf Greifvögel
Trotz Verbots werden die geschützten Vögel getötet
Heute Abend im ZDF 21 Uhr
von Kristina Kolbe
Seit 1970 verbietet das Bundesnaturschutzgesetz in Deutschland die Jagd auf Greifvögel. Trotzdem werden immer wieder Raubvögel gefangen und getötet - und das nicht nur von Wilderern. ZDF.reporter zeigt Hintergründe und Ursachen der illegalen Jagd auf die Tiere.
Die Jäger der Lüfte werden immer wieder selbst gejagt und Opfer von Wilderei oder illegalem Jagden. Dabei stehen Greifvögel in Deutschland unter ganzjähriger Schonfrist. Wer diese Tiere tötet, fängt oder verletzt, muss mit harten Strafen rechnen. Im Höchstfall droht gar ein Freiheitsentzug von bis zu fünf Jahren. Trotzdem gibt es immer wieder illegale Übergriffe. Die Stabsstelle für Umweltkriminalität des Umweltministeriums Nordrhein-Westfalen vermutet, dass die Täter meist aus Kreisen von Taubenzüchtern, Hühnerhaltern und Niederwildjägern stammen.
Niederwild wie Hasen, Rebhühner oder Fasane sind die natürlichen Beutetiere der in Deutschland ansässigen Greifvögel. Diese Tiere werden aber auch von Jägern geschossen. So entsteht mancherorts eine Konkurrenz zwischen Mensch und Tier.



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