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eine ganz ganz schwere Zeit für Greifvögel

karsten.

Mitglied
Hallo
Bild von gestern ,


am Freitag über unseren Revierförster bekommen (keine Hilfe über Tierheim und unterer Naturschutzbehörde.....)
völlig unterernährt und unterkühlt ,
lag schon auf der Seite ,
die Fänge "zur Faust" geballt ,
ohne Reaktion ,
eigentlich hoffnungslos.................... ,ein "vorher" Bild habe ich deshalb schon nicht gemacht ....


hat selbst nicht mehr abgeschluckt ....

dank dem Team von Dr. Hille und Jana Spierling (TA Weimar Tür.) zurückgeholt .... seit gestern gehen auch wieder die Fänge auf
und er droht
 

birdy

Bekanntes Mitglied
hallo karsten

dann hoffe ich mal, du lässt dich noch ein paar tage kräftig anfauchen und er kann bald wieder in die freiheit!

vielen dank für deinen einsatz und lg, birdy
 

karsten.

Mitglied
  • Themenstarter Themenstarter
  • #3
die Situation würde sich nur wiederholen

Der wiegt ja nix mehr , die Haltung ist natürlich grenzwertig ,wir müssen nun noch ein paar Wochen aushalten

die Vogelwarte Seebach wäre die einzige Alternative , nicht der nächste Weg und er käme nicht zurück ins Revier.



OT



NABU : https://www.nabu-weimar.de/projekte/artenschutz/vogelfindlinge/

es geht noch besser:

Tierheim Weimar


schön wärs ....... :sauer001:

(einen noch ärgerlicheren Smiley hab ich nicht gefunden ...)
 
Zuletzt bearbeitet:

birdy

Bekanntes Mitglied
also mit dem internetauftritt vom tierheim weimar habe ich so meine bedenken: die beiträge sind ja von anfangs jahrhundert. magst du mal bei radiolotte.de anfragen, wann sie denn das letzte mal vom tierheim berichtet haben? ich schätze, da sind jetzt andere personen am hebel.

lg, birdy
 

karsten.

Mitglied
  • Themenstarter Themenstarter
  • #5
nein ein , es sind seit........ :gruebel: "hundert Jahren" die Gleichen !

die sind persönlich bekannt , alles nur Schein
und am WE schon gar nicht .

Tiere als Verwaltungsakt , "ausgehungert" von der Stadt , offenbar demoralisiert , Dienst nach Vorschrift

OT wie war der zornigste Smiley ?
 

Hexe Elstereule

Bekanntes Mitglied
Moderator
kleiner Tipp für derart ausgehungerte Vögel: nichts zu fressen geben; vom Tierarzt subcutan Ringerlösung in die Knie-oder Nackenfalte oder intravenös in die Flügelvene verabreichen lassen. Bitte Menge der Lösung beachten, damit nicht zuviel Flüssigkeit auf einmal in den Vogel kommt. (Ringer: 10-20 ml/kg Gewicht, NaCl Lösung: 7-10ml/kg Gewicht) Später anschließend Bioserin in ganz kleinen Mengen verabreichen. Achtgeben, dass der Vogel nicht erbricht. Sollte er in diesem Zustand erbrechen, ist meist schon der Sterbevorgang im Beginnen, dann nimmt der Körper nichts mehr auf. Man kann dann noch mit Aminosäurenlösung einen Versuch starten: 20 ml/kg Gewicht, allerdings sollte ein Tierarzt eine Niereninsuffizienz ausschließen) Schauen, ob der Vogel Kot absetzt. Tut er das, weiterhin Bioserin (oral) und Ringer (Kniefalte) geben. Mit winzigen Stückchen eventuell pürrierter Nahrung (beim Greif ohne gewöllebildende Stoffe) beginnen. Kotabsatz weiterhin im Auge behalten. Es kann sein, dass ein kachektischer Vogel trotzdem nach einigen Tagen und obwohl er anfänglich den Appetit wiedergefunden hat, plötzlich verstirbt. Vermutlich sind durch das Hungern Organe so geschädigt, dass ein Überleben nicht möglich ist. Die Eingabe von Elektrolyten oder Aminosäuren ist sehr heikel und muß stets der Tierarzt übernehmen, um zu vermeiden, dass der Vogel durch unsachgemäße Behandlung geschädigt wird.
 

karsten.

Mitglied
  • Themenstarter Themenstarter
  • #8
Danke , das wäre Plan B gewesen .

Tag 5 und

er frisst

und kackt


und ...... droht ;-)

jetzt auf Sitzstange

fehlt nur noch mehr ...


Frühling
 

birdy

Bekanntes Mitglied
danke für's vid karsten.

wie er so einen langen moment zurück geschaut hat (und dann auch noch wieder richtung karton geflogen ist), frage ich mich doch, ob er sich nicht überlegt hat, in euer hotel zurück zu wollen...

mach einen guten sonntag!

lg, birdy
 

karsten.

Mitglied
  • Themenstarter Themenstarter
  • #14
Kleiner Ausschnitt aus einem Beitrag im Bussardforum ::frown:


........Bitte berücksichtigt bei Euren, sicher nett gemeinten Hinweisen auch die rechtliche Lage des Mäusebussards:

1. Der Mäusebussard ist gem. Bundesjagdgesetz WILD -> nur der Jagdausübungsberechtigte hat ein Aneignungsrecht an Wild, und zwar in all seinen Teilen und jeglicher Entwicklungsform

Dies bedeutet im Detail:

- Jedes Teil des Vogels, egal in welcher Entwicklungsform, oder auch nur in Teilen darf nur vom Jagdausübungsberechtigten in Besitz genommen werden. Dies gilt also auch für Eier (Entwicklungsform), als auch für jede einzelne Feder, auch wenn man sie am Boden findet. Und ob Ihr das hören wollt oder nicht, das einstecken einer gefundenen Bussardfeder in freier Natur ist rechtlich gesehen: JAGDWILDEREI und strafbar

2. Der Mäusebussard gilt gem. Anhang 4 Bundeswildschutzverordnung einheimischen Greifvögeln, und damit zu den besonders und streng geschützten Tieren in Deutschland.

Im Detail:

Es gilt ein Besitz, Handels und Vermarktungsverbot für den Mäusebussard, und zwar ebenso in jeglicher Entwicklungsform als auch für jedes auch noch so kleine Teil des Vogels, egal ob lebend oder tot

Um einen Mäusebussard Halten zu dürfen, benötigt man in Deutschland, neben der geeigneten Unterbringung: Gelösten Falknerjagdschein und eine Ausnahmegenehmigung der zuständigen unteren Jagdbehörde.............

- - - Aktualisiert - - -

Hallo da sind sie wieder unsere "Probleme" , wer bringt dem ....Teddy das Jagen bei und trainiert mit Ihm fliegen . Wenn er groß genug ist kann ich ihn der http://www.vogelschutzwarte.de Seebach überstellen . Die verfüttern auch nur Kücken und machen eines Tages die Voliere auf. ......wir können in einem großem "Flugzelt" noch ein bisschen fliegen üben . Eine falknerische Haltung kommt aus Zeitgründen nicht (noch nicht) infrage . Außerdem ist die Herkunft , letztendlich schwer darstellbar . Peppler aus dem Netzwerk : ... den hat ein Mann gefunden und uns gebracht , weil wir Vögel halten (Aras)........
Wenn die untere Jagdbehörde ins Spiel kommt wird es eh ......:gruebel: schwierig ..

mfG
 

Gaby

Bekanntes Mitglied
Moderator
Premium User
irgendwie scheinen wir uns fast alle auf die ein oder andere Weise mal strafbar zu machen

auf der anderen Seite sehe ich schon den Sinn dahinter,weil es zu viele Menschen gibt,die entweder gestört sind (Vögel vergiften oder illegal fangen) und die anderen,die es vllt gut meinen,sich aber nicht mit den Grundbedürfnissen der Tiere auseinander setzen und sie falsch ernähren,falsch unterbringen und zu vertüdeln.

und wir hier alle...,die sich den Hintern aufreissen.... versuchen aufzuklären ,auf Fehler hin zu weisen,auch auf die Rechtslage einzugehen ,die Vögel vernünftig und artgerecht zu versorgen...wie du schon sagtest Karsten...schwierig....

Lg Gaby
 

Alala

Neues Mitglied
Habe mich entschlossen, eine Ausnahmegenehmigung vom Wildtierhaltungsverbot zu beantragen und habe bereits Kontakt mit den zuständigen Behörden. Es ist alles sehr schleppend, aber die Dauer ist mir egal.
Mal sehen, wie es ausgeht. Allgemein hat man ja kein Recht auf eine Ausnahme, aber einen Anspruch auf Einzelfallgerechtigkeit. Solange die Tiere Hilfe brauchen und die Unterbringung artgerecht ist, hat aus meiner Sicht das Tierschutzgesetz Vorrang.
Greifvögel habe ich mir bisher noch nicht zugetraut, würde hier auch nicht passen, da ich Hühner und Enten frei laufen habe.
Ganz interessant ist folgender Link, da hier zu jeder Tierart (lateinischer Name eingeben), die Rechtsvorgaben genannt sind:

http://www.wisia.de/FsetWisia1.de.html
 

Alala

Neues Mitglied
Ist der Jagdschein eigentlich eine Voraussetzung für den Falknerschein?
Dass Jäger einfacher an einen Falknerschein kommen, glaube ich gerne.
Aber gehört das Jagen mit dem Greifvogel zur artgerechneten Haltung?
Wenn ja, dann reicht der Jagdschein doch auch nicht, müsste man dann nicht zumindest für das jeweilige Jagdrevier einen Begehungsschein haben?
Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass die Vogelschutzwarten die ich kenne alle einen Jagdschein haben.
 

karsten.

Mitglied
  • Themenstarter Themenstarter
  • #20
Der nichtjagdliche Falknerschein hat alle Komponenten außer der praktischen Jagdausbildung ,
Jäger kommen NICHT leichter an den Falknerschein ,
der Falknerschein steht für den notwendigen Fachkundenachweis ,
die Looser die wir aufnehmen sind weit weg von Artgerecht ......
wir haben kein Interesse an der Jagd !
warum sollen Vogelschutzparken Jagdscheine haben ?
 
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