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....und ich kann nicht aufhören, zu weinen!!!

Tanny

Aktives Mitglied
  • Themenstarter Themenstarter
  • #3
...ja, da fehlen einem die Worte :(
.....und fast wäre da eine Ziervogelvoliere und der Taubenbestand wohl auch noch mit drauf gegangen.....

...jetzt sind wir noch entschlossener, nicht nur die Musterklage wegen der Aufstallung durchzuziehen, sondrn gleich im ANschluss gegen die Tierseuchenverordnung zu klagen.....
 

Krächzilein

Bekanntes Mitglied
Moderator
Premium User
Ich habe das dem Komitee gegen Vogelmord als Nachricht geschickt und es außerdem bei Facebook geteilt. Eine Facebook-Freundin schrieb Folgendes: "Ja das ist gut.Überall öffentlich machen.
Es gibt auch das Bundesamt für Tierschutz in Bonn.
Das kann man im Internet herausfinden.
Der Bußgeldkatalog 2016 zum Schutz für Vögel wurde auch ins Internet gestellt.
Für Deutschland.
Dort steht,wer einen Vogel fängt,verletzt oder tötet,
dem drohen Geldstrafen....
bis zu 50 Tausend Euro.
In dem Fall waren die verschiedenen Vögel gesund.
Sie wurden auf grausame Weise
ohne Grund ermordet.
Sowas kann man nicht zulassen.
Ein guter Anwalt sollte sich der Sache annehmen.
Viel Glück.
Wenn dort ein guter Anwalt tätig ist,könntest Du ihn mir auch empfehlen?
Wegen der Sache mit Soest?"
Ich gebs hiermit mal an Dich weiter.
 

Tanny

Aktives Mitglied
  • Themenstarter Themenstarter
  • #5
der Bußgeldkatalog wird hier nicht greifen.
DIe Tierseuchenschutzverordnung sieht dieses verfahren ausdrücklich vor - deswegen wollen wir sie angreifen.
Und die Tierseuchenschutzverordnung setzt so "nichtige" Gesetze wie Tierschutzgesetz ausser Kraft, da es im Seuchenfall um die öffentliche SIcherheit geht.

Schau DIr das an: http://www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Oranienburg/Die-Tage-nach-dem-Vogelgrippe-Schock

Was den Anwalt anbelangt, da soll sich Deine Freundin mal direkt an Mathias Güthe wenden - der kümmert sich in unserer Gruppe um die Klage
http://rgzv-cimbria.de/h5n8 ...und da über das Kontaktformular.
 

Krächzilein

Bekanntes Mitglied
Moderator
Premium User
Kerstin, auf Deiner Seite wurde anscheinend etwas gelöscht. Habe es gerade bemerkt, als ich es noch weiter teilen wollte.
Aber das scheint nur auf Facebook so zu sein, sonst geht es.
 

Tanny

Aktives Mitglied
  • Themenstarter Themenstarter
  • #7
??? was??? weisst Du wo und was da gelöscht wurde?
Bei mir ist alles sichtbar - und bei FB bin ich nicht.

Das wäre es ja, wenn die jetzt auch noch in die Web Site einbrechen.
 

Hexe Elstereule

Bekanntes Mitglied
Moderator
habe mit meinem Vetamtsleiter darüber gesprochen: Seuchenschutz geht vor Tierwohl, so einfach ist das. Wir hier in der Station sind sehr angespannt und hoffen, dass der Kelch auch diesesmal an unserer Region vorbeigeht. Wir sind kein Zugvogelgebiet und haben keine Mastställe. Nicht daran zu denken, dass alle die Vögel, die hier Schutz bekommen haben, gekeult werden müssten. Ich denke, die fitten Vögel würde ich einfach entlassen, die meisten, die zahm sind kommen sowieso wieder, die Behinderten und die Hühner/Gänse müsste ich umverteilen und in Sicherheit bringen lassen. Nicht auszumalen, wenn die Leute zum Töten kommen würden, ich weiß nicht, wie ich reagieren würde...
Zur Zeit dürfen wir keine relevanten Arten aufnehmen, da kann ich den Vogelfindern immer nur Schützenhilfe geben und raten, verstorben aufgefundene Wasservögel/ Hühnervögel/Bussarde/Krähen zu verbuddeln und es mit der Meldung nicht so genau zu nehmen.
Die Seuchenschutzmaßnahmen während der Aufstallung sind im Prinzip für kaum einen Hobbyhalter durchzuführen, dürften ja noch nicht einmal Mäuse in die Ställe eindringen können (haha). Dazu kommen Ausgaben auf den Halter zu wegen Desinfektionswannen, Schutzkleidung, Volierenmaterial usw, oft ein Fass ohne Boden.
Wir in der Station haben ausgerechnet: für 10 Volieren und 3 Ställe Fußdesinfektionswannen (die preiswerteste Variante im Internet kostet ca. 55 €), Bodenplatten für die verkleinerten Freigehege, Volierendraht, Dacheindeckungen für 12 Pflegevolieren, Schutzbekleidung, spezielle Desinfektionslösungen..... wir wären mit mindestens 2500€ mit dabei, das wäre nicht zu finanzieren! Die 4 alten Biotopvolieren sind weder Mäusedicht noch können wir da großartig eine Dachabdeckung draufmachen ohne Bäume darin zu fällen, da müsste die gesamte Konstruktion umgebaut werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Tanny

Aktives Mitglied
  • Themenstarter Themenstarter
  • #9
Ich hätte ja vollstes Verständnis dafür, wenn man vernünftige Schutzmaßnahmen ergreifen würde, wenn wirklich eine Seuche ins Haus steht.
ABER wofür ich NULL Verständnis habe und es auch aufs Schärfste verurteile ist, dass hier aus einem stinknormalen, natürlichen Vorgang ein Seuchenszenarion heraufbeschworen wird, was mit nichts zu belegen ist, nur, weil dort diverse wirtschaftliche Interessen hinter stehen.
Es geht um nichts anderes, als um die Massentierhaltung, die hier geschützt, marktbereinigt, konkurrenzbefreit und/oder salonfähig gemacht werden soll - was jetzt gerade der Grund ist, kann man sich aussuchen - Mehrfachnennungen sind möglich....

Und um diese Ziele zu erreichen, werden mal eben hunderttausende kerngesunde Tiere mit übelsten Methoden qualvoll umgebracht und vermüllt.

Und wer wissen möchte, wie es hinter den Kulissen zugeht, dem empfehle ich den Bericht der zuständigenTierärztin, die bei Eskildsen 2006 hautnah alles mitgemacht hat - und heute noch nicht wieder ruhig schlafen kann.....

http://www.wai.netzwerk-phoenix.net/index.php/der-fall-eskildsen

und die Fotos dazu:
http://www.wai.netzwerk-phoenix.net/index.php/der-fall-eskildsen/fotos-zum-fall-eskildsen

...und dass man daraus nichts gelernt hat und immer noch so dilettantisch vorgeht, wie vor 10 Jahren, hat der Fall in Brandenburg ja gerade gezeigt.....

und DAS müsst Ihr Euch mal auf der Zunge zergehen lassen - vor dem Hintergrund, dass zum Beispiel in Dithmarschen mal eben über 5000 Freilandgänse mit NPAI (also KEIN H5N8) vorsorglich gekeult wurden (1!!! Gans hatte einen positiven Befund!!!)

Kopie von hier:

Prof. Dr. Dr. h.c. Mettenleiter,
Chef des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) sagt am 1.12.2016 in Kiel:

Niedrigpathogene Befunde kommen normal in Geflügel vor.

Zitat Mettenleiter vom 1.12.2016 Kiel:

„eine Durchseuchung mit LPAI (niedrig pathogene aviäre Influenza)
bei Gänsen ist völlig normal. Wir finden in so gut wie jedem
Wassergeflügelbestand etwas.“

Mit anderen Worten:



  • – egal, wo Stichproben genommen werden, man muss nur genügend
    Tiere durchtesten, wenn man einen positiven Befund finden will.
  • die vorbeugende Keulung von LPAI positiv getesteten Beständen ist also eine willkürliche, sinnbefreite Tötung vieler zufällgig ausgewählter Tiere, weil ein Gesetz diesbezüglich offensichtlich fehlerhafte Handlungsvorschriften enthält?
  • theoretisch müsste/kann man bei der derzeitigen Praktik der Umsetzung der Tierseuchenschutzverordnung sämtliche Gänse Deutschlands vorbeugend töten.

Oder andersherum:

Das Procedere über zufällige Beprobung einzelner Bestände ist geeignet, missbräuchlich gezielt „unbequeme“ Geflügelhalter zu ruinieren.


Die Fragen:

Wenn LPAI normal in Geflügel vorkommt, was soll dann die vorbeugende Keulung zufällig beprobter Bestände bezwecken?


  • – es sind bei der Aussage offensichtlich alle anderen, ebenfalls gesund erscheinenden Bestände genau so positiv, wie der zufällig beprobte Bestand.

Warum also den einen vorbeugend keulen
, während alle anderen das, was immer angeblich durch das Keulen verhindert werden soll, genau so weiter bewirken?



Wenn das Vorkommen von LPAI in dieser Tierart normal ist
, kann es überhaupt zielführend sein, es ausrotten zu wollen?



Wenn ja, geht das nicht nur,
indem man diese Tierart komplett ausrottet?



Unseres Erachtens
enthält damit das Tierseuchengesetz, auf das sich ja auch unsere Minister immer wieder berufen (…ala „uns sind die Hände gebunden, wir müssen so handeln, weil es in der Verordnung steht….)
den 1. ganz gravierenden Fehler.


LG
Kirstin
 
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