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glyphosat wird abgewählt!

birdy

Bekanntes Mitglied
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  • #3
die letzten news… wer spenden möchte sollte das unbedingt tun - hier der link: https://secure.avaaz.org/de/the_end_of_monsanto_loc/?cl=10185758738&v=77771&OtherAmount


Liebe Avaazerinnen und Avaazer,

ich kann es selbst kaum glauben. In wenigen Monaten könnte Europa tatsächlich das Pflanzengift verbieten, auf dem das gesamte Geschäftsmodell von Monsanto basiert!

Glyphosat vernichtet *alles* — mit Ausnahme von Monsantos gentechnisch veränderten Pflanzen. So verwandelt es unseren Planeten in ein ökologisches Brachland, auf dem nur noch Gen-Pflanzen gedeihen können. Es ist apokalyptisch.

Schlimmer noch: Der Einsatz von Glyphosat steigt rasant. Bei 90 Prozent von uns wurde es im Körper gefunden und laut einer neuen Studie verursacht es wahrscheinlich Krebs!

Im Einsatz gegen die Neuzulassung von Glyphosat in Europa haben wir letzte Woche einen großen Erfolg erzielt. Alle sagten uns, es sei unmöglich — doch wir haben das Blatt gewendet! Der führende EU-Politiker Pavel Poc sagte: „Avaaz ist zweifelsohne die treibende Kraft beim Thema Glyphosat.“

Die EU entscheidet in den kommenden Monaten über das Verbot. Dies ist der kritische Moment – wenn 40.000 von uns in den nächsten 24 Stunden dazu beisteuern, können wir einen Plan in die Wege leiten, um unabhängige Forschung zu finanzieren, den Druck auf Entscheidungsträger aufrechtzuerhalten und einen Erfolg in Europa einzufahren, der weltweite Kreise zieht.

Unsere Kampagne läuft nun schon ein Jahr und wird in der Presse dafür gefeiert, Monsanto "überrumpelt" zu haben. Der Konzern dachte nämlich, die Neuzulassung wäre unter Dach und Fach ― und wird jetzt hartnäckig dafür in die Offensive gehen. Um Monsanto in den nächsten Monaten entgegenzutreten, müssen wir:
• Unabhängige Forschung finanziell unterstützen, die dringend nötig ist, um den von der Industrie finanzierten Studien etwas entgegenzusetzen.
• Druck aufbauen, damit entscheidende Länder und Politiker in Sachen Glyphosat standhaft bleiben.
• Ganz wichtig: Die klaren, nachhaltigen Alternativen zu Glyphosat und ähnlichen Herbiziden aufzeigen – das ist eine Schlüsselvoraussetzung, um Politiker und Landwirte zu überzeugen.
• Reaktionsschnell mobilisieren: für jede Ausschusssitzung, jede Ratstagung und jedes bürokratische Hinterzimmertreffen, in dem die EU versucht, sich vor einer klaren Entscheidung zu drücken (ein solches steht schon nächste Woche an!)
• Unseren Einsatz weltweit ausdehnen – die USA, Kanada, Brasilien und viele weitere Länder könnten bald darüber entscheiden, Glyphosat ebenfalls zu verbieten.
Man hat uns für verrückt erklärt, als wir gesagt haben, der Pariser Klimagipfel könnte die Welt verändern. Doch wir haben zu hoffen gewagt, Zeit und Geld investiert und gewonnen. Dann hat man uns für verrückt erklärt, als wir gesagt haben, wir könnten Monsantos agrochemisches Landwirtschaftsmodell *beenden*.

Unser Planet ist ein unglaublich sensibles und verflochtenes Ökosystem, das Monsanto mit seinem Landwirtschaftsmodell zu verwüsten droht. Wissenschaftlern zufolge steuern wir wahrscheinlich geradewegs auf sogenannte "Kipppunkte" in unserer Biodiversität zu, an denen immer mehr Ökosysteme zusammenbrechen und eine für uns unkontrollierbare Kettenreaktion auslösen könnten. Es ist wie beim Klimawandel: Wir sind so mächtig geworden und gleichzeitig so unvernünftig geblieben, dass wir das Überleben des Planeten bedrohen, der uns alle am Leben erhält.

Lasst uns weise sein. Jetzt entscheidet sich, wie die Menschen auf diese Gräueltaten gegenüber der Natur und unserer Zukunft reagieren. Und wir stehen dabei an vorderster Front. Jeder Erfolg von Avaaz ist den Millionen von uns zu verdanken, die sich persönlich dafür entscheiden, zu vertrauen, zu hoffen und zu handeln. Lasst uns diese Entscheidung jetzt gemeinsam treffen.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Ricken und das Avaaz-Team

P.S.: In den nächsten 18 Monaten sind die Stimmen von Wissenschaftlern, Ärzten und Landwirten entscheidend. Sind Sie Onkologe(in), ein(e) Wissenschaftler(in), der/die in einem Bereich forscht, der mit der Zulassung von Glyphosat zu tun hat, oder ein(e) Landwirt(in), der/die Erfahrungen mit diesem Herbizid oder alternativen nachhaltigen Methoden hat? Dann geben Sie dem Avaaz-Team bitte hier darüber Bescheid.


Quellen:

EU-Abstimmung: Keine Mehrheit für Neuzulassung von Glyphosat (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/glyphosat-keine-mehrheit-fuer-neuzulassung-bei-eu-abstimmung-a-1096028.html

Volltreffer bei Glyphosat (Avaaz)
https://secure.avaaz.org/de/nothing_we_cant_do/

"Dramatische Verarmung in der Artenvielfalt in Ackerlandschaften" (Deutschlandfunk)
http://www.deutschlandfunk.de/umweltbundesamt-zu-glyphosat-folgen-dramatische-verarmung.697.de.html?dram:article_id=354416

Und auf Englisch:

What Do We Really Know About Roundup Weed Killer? (National Geographic)
http://news.nationalgeographic.com/2015/04/150422-glyphosate-roundup-herbicide-weeds/

Bill Nye on Glyphosate: ‘We Accidentally Decimated the Monarch Butterfly Population’ (EcoWatch)
http://ecowatch.com/2015/07/22/bill-nye-glyphosate/

The Rise of Superweeds—and What to Do About It (Union of Concerned Scientists)
http://www.ucsusa.org/sites/default/files/legacy/assets/documents/food_and_agriculture/rise-of-superweeds.pdf
 

birdy

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  • #4
und es kommt anders, als man denkt: die brüsseler haben sich gegen die konsumenten entschieden!!! der einsatz von glyphosat wird noch um 18 monate verlängert :mad:
und eigentlich müsste es doch umgekehrt laufen: erst beweisen, dann in den verkehr bringen!

nur frankreich und malta (wo ich überhaupt keine satte grüne wiese ausmachen konnte seinerzeit) wollten das produkt stoppen!

da sieht man mal wieder, wer in brüssel das sagen hat. die lobby eines milliarden-unternehmens muss gigantisch sein. :sauer007:

traurige grüsse, birdy
 

Sven

Bekanntes Mitglied
Hast du was anderes erwartet? Dieses kriminelle Lügenkonstrukt EU ist nur zuständig für Lobbyisten, der Finanzmafia, Banken -und Großkonzerne! Außerdem sitzen in Brüssel abgehalfterte Alkoholiker und zum Chef wird man sogar, wenn man eine abgebrochene Lehre vorzuweisen hat und noch nicht mal gerade auf dem Lokus sitzen kann.

Kein Europäer hat diese Marionetten gewählt und es wird höchste Zeit, das dieses Brüssler Sammelbecken von Nichtskönnern zerschlagen wird.

Mir reicht schon was bei uns in Absurdistan los ist!


LG
 

birdy

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  • #6
und weiter geht's :mad: - leider nicht positiv für mensch und natur:

Die europäische Chemiekalienagentur (ECHA) stuft den Unkrautvertilger Glyphosat als nicht krebserregend ein.

Den ganzen Presseartikel (engl.) gibt es hier: https://echa.europa.eu
 

Gaby

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natürlich haben die EU Abgeordneten für das Gift gestimmt.....verrecken sollen sie an dem Zeug..
 

Sven

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Soviel zum Thema Klima und Trump. Diese ganzen Heuchler der BRD und EU gehen einem auf den Keks. Wenn sich nur die Lippen bewegen, wird gelogen was das Zeug hält.
 

birdy

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  • #11
hallo seltener gast ;-)

ich glaube inzwischen müsste man deine zone brd und eu ganz enorm ausweiten...
 

birdy

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  • #14
hab heute morgen gelesen, dass la france jetzt glyphosat verboten hat. hoffentlich kann er angela überzeugen, ihm zu folgen, denn die eu ist ja immer noch dafür!
 

birdy

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  • #15
auf arte am dienstag, 17. oktober 2017 um 20.15h
im anschluss an den dokumentarfilm gibts ein interview mit der autorin des films

Roundup, der Prozess

Den Trailer gibts auf:

https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/


Roundup® ist unter diesem und anderen Markennamen das weltweit am meisten gespritzte Pflanzenschutzmittel. Vierzig Jahre nach dessen Markteinführung wurde sein Wirkstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft. Vor dem Hintergrund der in der Europäischen Union anstehenden Entscheidung über ein Glyphosat-Verbot geht die Doku dem Skandal auf den Grund.
Allein 2014 wurden 825.000 Tonnen des starken Unkrautvernichters Glyphosat auf Feldern und in Gärten ausgebracht. Die Besorgnis hinsichtlich der Gefahren, die von dem weltweit meistgespritzten Pflanzenschutzmittel ausgehen, ist groß. Zumal die Internationale Agentur für Krebsforschung Glyphosat im März 2015 als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen einstufte und damit zu einem ganz anderen Schluss kam als die großen amerikanischen und europäischen Gesundheitsbehörden, die Monsantos Roundup® und dessen Wirkstoff Glyphosat als ungefährlich bezeichneten. Anknüpfend an ihren investigativen Dokumentarfilm „Monsanto, mit Gift und Genen“ aus dem Jahr 2008, zeigt die Autorin Marie-Monique Robin in ihrem neuen Film, dass Roundup® noch gefährlicher ist als bisher befürchtet: Der „Allestöter“ – so der Beiname des Produkts im Spanischen – macht krank und vergiftet Böden, Pflanzen, Tiere und Menschen, denn er ist überall anzutreffen: im Wasser, in der Luft, im Regen, in der Erde und in Lebensmitteln. Außerdem ist Glyphosat nicht nur krebserregend, sondern auch eine hormonaktive Substanz, ein starkes Antibiotikum und ein Chelatbildner, der Spurenelemente bindet. Der Film enthüllt die katastrophalen Folgen dieser Eigenschaften und zeigt aufwühlende Bilder von Opfern in den USA, Argentinien, Frankreich und Sri Lanka; auch zahlreiche Wissenschaftler kommen zu Wort. Roter Faden des Dokumentarfilms ist der symbolische Prozess vom Oktober 2016 in Den Haag: Beim internationalen Monsanto-Tribunal klagte eine Bürgerinitiative den Saatgut-Multi in dessen Abwesenheit auf Ökozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit an. Ergebnis des Prozesses ist ein hieb- und stichfestes Rechtsgutachten, das möglicherweise dazu führen wird, dass „Ökozid“ als Tatbestand im internationalen Recht Anerkennung findet.

quelle: arte.de
 

Gaby

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Moderator
Premium User
Countdown läuft das Glyphosat nicht mehrgenommen wrd....bitte...bitte
 
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