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Paradiesvögel Neuguineas

birdy

Bekanntes Mitglied
heute abend ab 18.25h auf arte gibt es einen zweiteiler mit den wunderschönen paradiesvögeln zu sehen, ab sofort auch übers netz:

http://www.arte.tv/guide/de/055169-001-A/die-paradiesvogel-neuguineas-1-2

Sie haben ein extrem buntes und ausgreifendes Federkleid: Paradiesvögel sind eine Vogelfamilie, die zur Ordnung der Sperlingsvögel gehört. Sie leben in den tropischen Regenwäldern Australiens, einigen Inseln der Molukken und vor allem auf Neuguinea. Die zweiteilige Dokumentation unternimmt eine Entdeckungsreise zu den Wappentieren Neuguineas. Teil 1 der 2-teiligen Dokumentation

Blaugrün schillernde Brustschilde, goldgelbe Schmuckfedern, zentimeterlange Federschäfte, manchmal gezwirbelt wie ein Schnauzbart: Die Paradiesvögel sind eine Familie mit rund 40 Arten, bei denen vor allem die erwachsenen Männchen durch ein prächtiges Gefieder auffallen. Sie leben auf Neuguinea und seinen Nachbarinseln, beispielsweise in der Torres-Straße; einige Arten kommen jedoch auch in Australien und auf den Molukken vor. Die Dokumentation befasst sich ausschließlich mit den Paradiesvögeln Neuguineas, deren Lebensraum weitgehend auf bestimmte Gebirgsregionen beschränkt ist. Die Isolation begrenzt den genetischen Austausch zwischen den Populationen, so dass jede Gruppe eine einzigartige Schönheit entwickelt. In den Regenwäldern dieser Gegenden stehen Früchte und Insekten das ganze Jahr über reichlich zur Verfügung, und natürliche Gefahren und Feinde sind rar. Daher konnten diese Vögel ein ausgeprägtes Balzverhalten entwickeln: Die Männchen wetteifern mit ihren Schmuckfedern um die Gunst der Weibchen, und die in den Augen der Vogeldamen schönsten Bewerber geben ihr Erbgut an kommende Generationen weiter. Anfang des 16. Jahrhunderts kamen die ersten Paradiesvögel mit einem der Schiffe des Weltumseglers Magellan nach Europa. Man munkelte, diese außergewöhnlichen Vögel kämen direkt aus dem Himmel, wo sie durch das Paradies schwebten, ohne je den Erdboden zu berühren. Denn den Tieren wurden oft Füße und Flügel abgeschnitten, bevor sie in den Handel kamen. Der außergewöhnliche Tierfilm bringt dem Zuschauer in eindrucksvollen Bildern die Lebensweise der bunten Geschöpfe nahe.

quelle: arte.tv
 

Krächzilein

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Danke, birdy, habe es gesehen, war wirklich super.Demnächst werden die Hüttenbau-Vögel wahrscheinlich zum Einsammeln des Zivilisations-Abfalls im Dschungel eingesetzt, wer weiß. Unglaublich, was da alles rumliegt, leere Coladosen, Schraubverschlüsse von Getränkeflaschen und Pappe. Und das bauen die dann in ihre Vorzeige-Gärten ein, um ihre Frauen zu beeindrucken.
 

birdy

Bekanntes Mitglied
  • Themenstarter Themenstarter
  • #3
hab's noch nicht angeguckt. passiert dann wohl am wochenende.

das mit dem müll ist schlimm - aber die vögel werden sich denken "das leben ist bunt".

:wink:
 

Bremen

Mitglied
Hier kann man sich ja fast nur noch bedanken... also danke, birdy. ;-)
Hab's auch gesehen, ist klasse.
Der Müll im Vogelnest erinnert mich an die Krahs in Japan, die Drahtkleiderbügel in ihre Nester einbauen.
Paradiesvögel sollen ja zu den näheren Verwandten der Rabenvögel gehören (neben den Würgern).
Gleich die erste vorgestellte Art klingt auch schon so ähnlich.
Guten Rutsch!

~Christian
 

birdy

Bekanntes Mitglied
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  • #5
@krächzi
ich habe mich gefragt, ob nicht die film-crew diese teile (müll) absichtlich da deponiert hat. denn bei all dem littering welches ich hier sehe, hat sich noch keiner die mühe gemacht, die dosen niederzutreten… zudem sind vielleicht auf diesem berg nicht allzu viele fussgänger unterwegs. jedenfalls habe ich keine zivilisationsgeräusche wahr nehmen können.

@bremen
christian, einfach nur danke. rutsche vorsichtig - aber gut!
 

Krächzilein

Bekanntes Mitglied
Moderator
Premium User
Stimmt, das hab ich mich auch gefragt. Vielleicht wollten sie einfach zeigen, dass der Vogel alles nimmt, was seiner Traumfarbe entspricht. Vielleicht wollten sie dem Vogel damit zu einem besseren Erfolgserlebnis bei der Weiblichkeit verhelfen.:biggrin: Nächstes Mal werden sie vielleicht was mitnehmen, was besser verrottet: Bunte Smarties, oder so. Oder Glasperlen. Die verrotten zwar nicht, richten aber auch keinen Schaden an und sind besonders exquisit.
 
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