• Willkommen!

    Wenn Sie sich bei uns registrieren, können Sie mit anderen Mitgliedern unserer Community diskutieren, teilen und private Nachrichten versenden.

    Jetzt registrieren!

Rabenmutter mit Zweifel

Woodstock

Neues Mitglied
Hallo ihr Lieben Raben-Liebenden,
ich bin unverhofft zu unserem Rabenkrähe-Ästling Woodstock gekommen. Er hat ein noch unbekanntes Handicap am Bein, aber sonst quietsch fidel. Leider will ihn jeder vom Tierschutz einschläfern, wenn keine Chance auf komplette Genesung besteht. Da ich mich aber dagegen wehre, einen ansonsten gesunden Raben gnadenlos zu töten, suche ich hier Rat, bzw. Vernunft. Ich möchte auch nicht egoistisch sein und weiss, dass ich niemals einen Schwarm ersetzen kann ... Aber ich bin auch nicht der liebe Gott. Was tue ich ihm / ihr mit meinen Gedanken an? Wenn das Schicksal seinen Tod gewollt hätte, dann hätte es eine Katze vorbei geschickt und nicht uns.

Liebe Grüsse
Conny
 

WildHealth

Neues Mitglied
Das ist mir zu esotherisch. Wenn der Vogel nicht auswilderbar ist, was so wie ich es verstehe, nicht festgestellt ist bisher, musst Du Dir Gedanken machen, wie Du der Krähe ein artgerechtes Leben ermöglichen kannst. Dazu gehört als Grundvoraussetzung eine Haltegenehmigung von der Unteren Naturschutzbehörde, die von Dir den Sachkundenachweis Vögel verlangt und Dir Auflagen zur Volierengröße macht. Erhälst Du die Genehmigung, die Krähe zu halten und erfüllst die Auflagen, was kontrolliert wird, musst Du einen gegengeschlechtlichen Partnervogel besorgen, für den Du ebenfalls eine Haltegenehmigung benötigst, was aber problemlos sein sollte, wenn Du die erste bekommen hast. Je nach Behinderung von Krähe 1 muss die Voliere entsprechend eingerichtet werden, evtl. kommen Behandlungskosten auf Dich zu.

Zunächst musst Du also von einem vogelkundigen Tierarzt oder in einer Vogelklinik eine eindeutige Diagnose stellen lassen, bevor Du weitere Überlegungen anstellst.

Ist das Bein therapierbar und mindestens halb tauglich, spricht nichts dagegen, die Krähe auf die Auswilderung vorzubereiten, also arttypische Nahrung, selbständiger Nahrungserwerb, keine Interaktion mit Menschen/ Haustieren, Auswilderungsvoliere ohne Menschenkontakt, Auswilderung.
 

suanla

Neues Mitglied
liebe gaby
ich kann dich sehr gut verstehen. uns ist auch vor 10 wochen eine nebelkrähe mit kaputtem flügel zugehüpft. und die antwort von wildhealt finde ich etwas übertrieben. unser chary darf sich selbst aussuchen was er will. er kann schon wieder fiegen und ist trotzdem am liebsten bei uns. wir haben eine landwirtschaft da ist es etwas leichter er ist nur im freien. bin schon gespannt wie es weiter geht.
liebe grüsse su
 
Oben